leihmutter oder adoption?

Re: leihmutter oder adoption?

Postby Pika4u on 19 Aug 2017, 01:40

Auch wir haben nach jahrelangen IVFs überlegt eine Adoption anzustreben. In unserem Alter war auch nur noch eine Auslandsadoption möglich. Im Inland ist die Wartezeit einfach sehr hoch. Mehr oder weniger muss man eine Auslandsadoption selbst organisieren. Es wird einem nicht viel geholfen. Ich fand überhaupt die Ansprechpartner bzgl. Adoption nicht sehr kooperativ und daher haben wir das Projekt relativ schnell auf Eis gelegt. Außerdem werden vom Ausland auch nur ältere Kinder vermittelt u da ich selbst Pädagogin bin, weiß ich, was in den ersten Jahren alles kaputt gemacht werden kann. Pflegeelternschaft wollte ich nicht. Allein schon der Gedanke, dass die richtige Mutter Anspruch auf das Kind hat... wäre für mich nicht vorstellbar gewesen.
Wir haben uns dann schlussendlich für eine Leihmutterschaft entschieden u das war der perfekte Weg für uns. Unsere Tochter ist nun ein Jahr alt u zuckersüß. Wir haben es in Kiew bei Biotexcom gemacht. Die Kosten: Es kommt darauf an, welches Programm ihr wählt (zwischen 30.000 und 50.000 eur) plus Flugkosten. Alles Gute!
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby tilda on 10 Sep 2017, 23:30

Erstens geht es um die große Verantwortung. Es ist kaum eine einfache Aufgabe die Eltern zu werden. Man soll die guten Bedingungen für ein Kind schaffen, genug Aufmerksamkeit widmen. Ich glaube, dass es der schwierigste Beruf ist, Mutter und Vater zu sein. Deshalb soll diese Entscheidung zwischen der Leihmutterschaft und der Adoption abgewogen sein. Man soll jede Möglichkeit in dem Familienkreis besprechen. Jede Situation und jede Familie ist gesondert. Für einige Leute wird es besser die Leihmutterschaft zu benutzen. Für Andere ist es umgekehrt. Persönlich ich gebe der Leimutterschaft den Vorzug. Als es schon gesagt wurde, ist die Gesundheit des Kindes die wichtigste Fürsorge der Eltern. Bei der Adoption gibt es keine Garantie, dass ein Kind an verschiedenen erblichen Krankheiten nicht leiden wird. Während der Schwangerschaft ist der Leihmutter unter Aufsicht des Arztes. Es gibt auch keine Garantie, dass das Kind 100 % gesund wird. Aber die Chance ist größer.
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby marry28 on 13 Sep 2017, 11:01

Es ist schwer zu sagen, was besser ist. Ich bin der Meinung, dass jeder für sich wählen kann und niemand kann diese Entscheidung beurteilen. Adoption ist natürlich sehr gute Sache. Man hilft Waisenkindern die Familie zu bekommen und macht sie glücklich. Aber wenn das Paar unfruchtbar ist und kann ein eigenes Kind nicht haben, aber hat sehr starken Kinderwunsch, dann ist Leihmutterschaft auch sehr gute Lösung des Problems. Nicht jeder ist bereit ein Waisenkind zu nehmen. Das ist auch sehr schwer und selbst das Verfahren läuft nicht so leicht durch.
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby Siri on 08 Nov 2017, 02:29

Hallo, also für ein Deutsches Kind kannst du gut und gerne mal einige Jahre Wartezeit in Kauf nehmen. Du wirst mehr Information über Adoption wissen. Bei Pflegekind nicht. Allerdings muss man bedenken, Pflegekinder kommen oft aus schwierigen Verhältnissen sind leider dann eben sehr fordernd. Sie benötigen viel seelische Arbeit und das muss man aus 100%Überzeugung tun.
Du bist 38 Jahre alt, ich kenne so viele Frauen die ihr erstes Kind mit 40 bekommen aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel Karriere oder spät den passenden Partner gefunden. Letztendlich ist das eure Entscheidung welchen weg ihr geht. Aber eine Leihmutterschaft geht nur übers Ausland, ist in Deutschland leider verboten. Natürlich müsst ihr bei Adoption auch ein bestimmtes Einkommen nachweisen, das nicht zu knapp bemessen wird. Bei der Adoption im Ausland würde ich um einen Missbrauch vorzubeugen, den Kontakt über eine Agentur und Kontakt des Jugendamts machen und dass im Ausland mehr Geld kostet als man denkt. Man kann nicht einfach vorbeikommen und sagen „hallo hier bin ich und dann nimmst du das Kind mit“. Was ist wenn das Kind nicht zu dir will. Das kann auch passieren. In jedem Fall wünsche dir viel Erfolg bei jedem Weg
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby molly on 13 Nov 2017, 11:43

Hallo
Natürlich gibts Pro und Contra wie bei jeder Frage. Aber wenn man zwischen der Leihmutterschaft und Adoption wählt, ist erstes Verfahren viel besser. Es ist unbekannt, welche leibliche Eltern ein Kind hatte. Sie könnten verschiedene Erbkrankheiten haben oder noch irgendwelche Probleme mit der Gesundheit. Außerdem muss man die Kinder darüber informieren, dass sie adoptiert sind was oft zu heftigen Problemen führt, da jeder wissen will wo seine Wurzeln sind.
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby Engeline on 13 Dec 2017, 02:26

Ich dachte mir schon, dass es bei deutschen Kindern ein bisschen länger mit Adoption dauern kann. Ein paar Jahre Wartezeit ist nicht so tragisch, wenn man am Ende ein Kind bekommt. Nur die Formalitäten und Termine und Ungewissheit können nervtötend sein. Und bei der Adoption im Ausland… ich denke mir jetzt, wenn wir schon so viele Flüchtlinge hier in Deutschland bekommen, wäre das nicht vernünftiger, ein Pflegekind zu nehmen? Wäre da nicht das ganze Prozedere für uns einfacher? Und vor allem schneller? Platz haben wir ja genug sogar für 2 Kinder. Das Haus ist groß und im Garten kann man sogar Fußball spielen. Eigentlich sind wir bereit schon heute mit der Elternschaft anzufangen. Geht leider nicht. Da hast du Recht. Klar haben solche Kinder manches hinter sich, da muss man mit psychologischen Traumata rechnen und die Sprachbarriere, und die Mentalität… Aber das Elternsein ist doch keine Party. Bin vielleicht nicht bereit, schwanger zu werden, aber Mutter schon. Das weiß ich ganz bestimmt. Und mit der Leihmutterschaft kann ich wahrscheinlich bei manchen bestimmten Kliniken schriftlich anfragen, statt nur die Werbung im Internet anzuschauen (die 66jährige hat ihr Baby in der Ukraine bekommen. Vielleicht bei der Klinik anfangen?:) Alles Gute!
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby Nala on 19 Dec 2017, 01:48

Erstens geht es um die große Verantwortung. Es ist kaum eine einfache Aufgabe die Eltern zu werden. Man soll die guten Bedingungen für ein Kind schaffen, genug Aufmerksamkeit widmen. Ich glaube, dass es der schwierigste Beruf ist, Mutter und Vater zu sein. Deshalb soll diese Entscheidung zwischen der Leihmutterschaft und der Adoption abgewogen sein. Man soll jede Möglichkeit in dem Familienkreis besprechen. Jede Situation und jede Familie ist gesondert. Für einige Leute wird es besser die Leihmutterschaft zu benutzen. Für Andere ist es umgekehrt. Persönlich ich gebe der Leimutterschaft den Vorzug. Als es schon gesagt wurde, ist die Gesundheit des Kindes die wichtigste Fürsorge der Eltern. Bei der Adoption gibt es keine Garantie, dass ein Kind an verschiedenen erblichen Krankheiten nicht leiden wird. Während der Schwangerschaft ist der Leihmutter unter Aufsicht des Arztes. Es gibt auch keine Garantie, dass das Kind 100 % gesund wird. Aber die Chance ist größer.
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby omega on 23 Jan 2018, 23:20

Meiner Meinung nach sollen solche Frage mit der Familie oder Freunde besprochen werden. Es geht um eine große Verantwortung für Leben eines Kindes. Erstens sollen das Ehepaar bereit sein, die Eltern zu werden. Man soll verstehen, dass sein Leben ganz anders werden wird. Aber die Kinder bringen immer Glück. Ich glaube, dass jede Familie zur Verständigung kommt, dass die Kinder ihre Erben sind. Man will etwas nach sich lassen.
Aber kaum alle Leute haben die Möglichkeit die Kinder zu bekommen. Es kann wegen verschiedener Gründe passieren. In solchem Fall darf man andere Optionen benutzen- Die Leihmutterschaft und Adoption geben eine eigenartige Chance, die Eltern zu werden. Ich bin der Meinung, dass die Entscheidung bei den Eltern getroffen werden soll. Die Leihmutterschaft gibt die Möglichkeit das Kind seit seinen ersten Tagen zu erziehen. Für viele Menschen ist es besonders wichtig. Deshalb wenn ich die Chance hätte, würde ich diese Prozedur auswählen.
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby Engeline on 27 Jan 2018, 03:36

Ich dachte mir schon, dass es bei deutschen Kindern ein bisschen länger mit Adoption dauern kann. Ein paar Jahre Wartezeit ist nicht so tragisch, wenn man am Ende ein Kind bekommt. Nur die Formalitäten und Termine und Ungewissheit können nervtötend sein. Und bei der Adoption im Ausland… ich denke mir jetzt, wenn wir schon so viele Flüchtlinge hier in Deutschland bekommen, wäre das nicht vernünftiger, ein Pflegekind zu nehmen? Wäre da nicht das ganze Prozedere für uns einfacher? Und vor allem schneller? Platz haben wir ja genug sogar für 2 Kinder. Das Haus ist groß und im Garten kann man sogar Fußball spielen. Eigentlich sind wir bereit schon heute mit der Elternschaft anzufangen. Geht leider nicht. Da hast du Recht. Klar haben solche Kinder manches hinter sich, da muss man mit psychologischen Traumata rechnen und die Sprachbarriere, und die Mentalität… Aber das Elternsein ist doch keine Party. Bin vielleicht nicht bereit, schwanger zu werden, aber Mutter schon. Das weiß ich ganz bestimmt.
Und mit der Leihmutterschaft kann ich wahrscheinlich bei manchen bestimmten Kliniken schriftlich anfragen, statt nur die Werbung im Internet anzuschauen (die 66jährige hat ihr Baby in der Ukraine bekommen. Vielleicht bei der Klinik anfangen?:)
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