leihmutter oder adoption?

Re: leihmutter oder adoption?

Postby Pika4u on 30 Aug 2018, 02:55

Ich dachte mir schon, dass es bei deutschen Kindern ein bisschen länger mit Adoption dauern kann. Ein paar Jahre Wartezeit ist nicht so tragisch, wenn man am Ende ein Kind bekommt. Nur die Formalitäten und Termine und Ungewissheit können nervtötend sein. Und bei der Adoption im Ausland… ich denke mir jetzt, wenn wir schon so viele Flüchtlinge hier in Deutschland bekommen, wäre das nicht vernünftiger, ein Pflegekind zu nehmen? Wäre da nicht das ganze Prozedere für uns einfacher? Und vor allem schneller? Platz haben wir ja genug sogar für 2 Kinder. Das Haus ist groß und im Garten kann man sogar Fußball spielen. Eigentlich sind wir bereit schon heute mit der Elternschaft anzufangen. Geht leider nicht. Da hast du recht. Klar haben solche Kinder manches hinter sich, da muss man mit psychologischen Traumata rechnen und die Sprachbarriere, und die Mentalität… Aber das Elternsein ist doch keine Party. Bin vielleicht nicht bereit, schwanger zu werden, aber Mutter schon. Das weiß ich ganz bestimmt. Und mit der Leihmutterschaft kann ich wahrscheinlich bei manchen bestimmten Kliniken schriftlich anfragen, statt nur die Werbung im Internet anzuschauen (die 66jährige hat ihr Baby in der Ukraine bekommen. Vielleicht bei der Klinik anfangen?:) Alles Gute!
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby Lisa_vogt on 05 Sep 2018, 21:45

Hallo,
also für ein Deutsches Kind kannst du gut und gerne mal einige Jahre Wartezeit in Kauf nehmen.
Du wirst mehr Information über Adoption wissen. Bei Pflegekind nicht. Allerdings muss man bedenken, Pflegekinder kommen oft aus schwierigen Verhältnissen sind leider dann eben sehr fordernd. Sie benötigen viel seelische Arbeit und das muss man aus 100%Überzeugung tun.
Du bist 38 Jahre alt, ich kenne so viele Frauen die ihr erstes Kind mit 40 bekommen aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel Karriere oder spät den passenden Partner gefunden. Letztendlich ist das eure Entscheidung welchen weg ihr geht. Aber eine Leihmutterschaft geht nur übers Ausland, ist in Deutschland leider verboten. Natürlich müsst ihr bei Adoption auch ein bestimmtes Einkommen nachweisen, das nicht zu knapp bemessen wird. Bei der Adoption im Ausland würde ich um einen Missbrauch vorzubeugen, den Kontakt über eine Agentur und Kontakt des Jugendamts machen und dass im Ausland mehr Geld kostet als man denkt.
Man kann nicht einfach vorbeikommen und sagen „hallo hier bin ich und dann nimmst du das Kind mit“. Was ist wenn das Kind nicht zu dir will. Das kann auch passieren.
in jedem Fall wünsche dir viel Erfolg bei jedem Weg
Lisa_vogt
 
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby Ruth on 10 Sep 2018, 23:14

Die Leihmutterschaft ist unter den deutschen unfruchtbaren Paaren häufiger geworden. So hat sich die Anzahl der Familien, die sich an die Leistungen von Leihmüttern in der Ukraine gewendet haben, im Vergleich mit dem vorigen Jahr verdoppelt. In Deutschland gilt Embryonenschutz, demgemäß ist es verboten, den genetisch fremden Embryo zu übertragen und gespendete Eizellen zu benutzen. Das Gesetz erlaubt auch keine Forschungen von den menschlichen Embryonen und beschränkt wesentlich die Fälle deren Kryokonservierung. Leihmutterschaft ist ebenso streng verboten. Viele deutsche Paare, die mit der Unfruchtbarkeit konfrontiert sind, fahren nach der Hauptstadt der Ukraine, Kiew. Die Ursachen sind einfach und begreiflich. Erstens, erlaubt die ukrainische Gesetzgebung alle Verfahren betreffs der Sterilitätsbehandlung durchzuführen. Zweitens, geht es um den Preis. In der Ukraine sind Dienstleistungen im Bereich der Hilfsfortpflanzungstechnologien qualitativ gleichwertig den europäischen Kliniken und preislich konkurrenzfähig. Die Behandlung in der ukrainischen Klinik BioTexCom kostet den Ausländern zwei- oder dreimal billiger als in den USA oder in Europa. Diese Klinik ist führend im Gebiet der Reproduktionsmedizin in der Ukraine.
Deutsche Paare bevorzugen eine Leihmutterschaft vor der Adoption, da sie in dem ersten Fall das genetisch leibliche Kind (oder mithilfe von dem Biomaterial einer von den Ehegatten) bekommen.
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby Nala on 14 Sep 2018, 21:44

Erstens geht es um die große Verantwortung. Es ist kaum eine einfache Aufgabe die Eltern zu werden. Man soll die guten Bedingungen für ein Kind schaffen, genug Aufmerksamkeit widmen. Ich glaube, dass es der schwierigste Beruf ist, Mutter und Vater zu sein. Deshalb soll diese Entscheidung zwischen der Leihmutterschaft un der Adoption abgewogen sein. Man soll jede Möglichkeit in dem Familienkreis besprechen. Jede Situation und jede Familie ist gesondert. Für einige Leute wird es besser die Leihmutterschaft zu benutzen. Für Andere ist es umgekehrt.
Persönlich ich gebe der Leimutterschaft den Vorzug. Als es schon gesagt wurde, ist die Gesundheit des Kindes die wichtigste Fürsorge der Eltern. Bei der Adoption gibt es keine Garantie, dass ein Kind an verschiedenen erblichen Krankheiten nicht leiden wird. Während der Schwangerschaft ist der Leihmutter unter Aufsicht des Arztes. Es gibt auch keine Garantie, dass das Kind 100 % gesund wird. Aber die Chance ist größer.
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby tilda on 19 Sep 2018, 00:34

Erstens geht es um die große Verantwortung. Es ist kaum eine einfache Aufgabe die Eltern zu werden. Man soll die guten Bedingungen für ein Kind schaffen, genug Aufmerksamkeit widmen. Ich glaube, dass es der schwierigste Beruf ist, Mutter und Vater zu sein.
Deshalb soll diese Entscheidung zwischen der Leihmutterschaft un der Adoption abgewogen sein. Man soll jede Möglichkeit in dem Familienkreis besprechen. Jede Situation und jede Familie ist gesondert. Für einige Leute wird es besser die Leihmutterschaft zu benutzen. Für Andere ist es umgekehrt.
Persönlich ich gebe der Leimutterschaft den Vorzug. Als es schon gesagt wurde, ist die Gesundheit des Kindes die wichtigste Fürsorge der Eltern. Bei der Adoption gibt es keine Garantie, dass ein Kind an verschiedenen erblichen Krankheiten nicht leiden wird. Während der Schwangerschaft ist der Leihmutter unter Aufsicht des Arztes. Es gibt auch keine Garantie, dass das Kind 100 % gesund wird. Aber die Chance ist größer.
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby unmatched on 23 Feb 2019, 22:25

Ich persönlich kenne keine Frau, die auf eine Leihmutter zurückgegriffen hat. Aber ich habe mal eine Doku gesehen, in der ein Paar keine Kinder bekommen konnte und die eine Leihmutter samt Eizellspende in Anspruch genommen hat. Wenn ich mich nicht irre, war das in der Ukraine Die Leihmutter erzählte, dass in ihrer Agentur nur Frauen aufgenommen werden, die schon eigene Kinder haben und bei denen die Familienplanung abgeschlossen sei. Außerdem werden alle Frauen psychologisch betreut. Sie kam so rüber, als wüsste sie, worauf sie sich einlässt
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby SabineSch on 25 Feb 2019, 10:15

Ja, das ist auf jeden Fall so, dass die Leihmütter über das ganze Verfahren informiert sind und genau wissen wozu sie das machen. Die meisten Frauen aus der Ukraine werden Leihmütter vor allem aus kommerziellen Gründen und manchmal spielt Altruismus bei ihrer Entscheidung nicht die letzte Rolle. Der psychische Zustand der Leihmütter ist auch sehr wichtig. Die Ärzte sollen sicher sein, dass eine Leihmutter bereit ist, ein Kind nach der Geburt abzugeben. Deshalb prüfen sie das während eines sogenannten Vorstellungsgesprächs. Wenn eine Frau die Leihmutter werden will, soll sie einer Reihe von Kriterien entsprechen. Aus diesem Grund kann nicht jede Beliebige ein fremdes Kind austragen.
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Re: leihmutter oder adoption?

Postby annet1909 on 11 Mar 2019, 20:15

Ich verstehe nicht warum ist die Leihmutterschaft in den meisten Ländern u.a. in Deutschland verboten. Die Leute die keine Kinder bekommen können sollen deswegen für immer kinderlos bleiben. Natürlich kommt für einige Paare die Adoption in Frage, aber es gibt keine 100% garantie dass man das Kind überhaupt bekommt. Es gibt Paare, die mehr als 5 Jahre auf die Adoption gewartet haben und nach so langem Warten wurde ihnen abgesagt. Deshalb ist die Leihmutterschaft eine gute Alternative für viele Wunscheltern. Heutzutage kann man im Internet zu diesem Thema genug Informationen sammeln und in den Foren darüber lesen. Leihmutterschaft soll kein Tabuthema mehr sein und soll überall erreichbar werden.
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