Was eben?

Re: Was eben?

Postby Windchen210 on 16 Sep 2016, 19:58

Es ist ein schwieriges Thema. Kaum jeder man kann diese Frage eindeutig antworten. Ich bin der Meinung, dass jede Entscheidung individuell ist. Jede Familie soll von ihrer Situation eingehen. Für einige Menschen ist es besser die Dienstleistungen der Leihmutter zu benutzen. Für anderen wird es besser ein Kind zu adoptieren. Wenn ich solche Auswahl hätte, würde ich die Leihmutterschaft benutzen. Als jede Option hat die Leihmutterschaft ihre Vor- und Nachteile. Es kann auch psychologisch schwierig für die Mutter sein, ein Kind nach der Geburt zu akzeptieren. Aber wenn die Eltern einen starken Kinderwunsch haben, werden sie alle Schwierigkeiten bekämpfen. Es ist auch notwendig die Unterstützung der Familie zu fühlen. Solche Entscheidungen sind eine große Verantwortung. Deshalb soll man an allen Teilen gut nachdenken. Die Kinder bringen ein Glück im Leben der Eltern. Deshalb soll man keine Angst haben, um sein Leben zu verändern.
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Re: Was eben?

Postby Siri on 27 Aug 2017, 23:35

Hallo, wenn das so einfach ist, ist das nicht eine Verdienstmöglichkeit für Euch wäre? Und ja, in den USA, Ukraine und England ist vieles möglich. Und die auf Bestellung gezeugten Kinder haben in den USA die Möglichkeit, ihren Samenspender kennenzulernen, und irgendwie fühlt der sich auch als Vater, und da kommt dann doch wieder die Herkunftsfamilie ins Spiel - nur geht's dann wirklich kreuz und quer und kunterbunt durcheinander. Und das Ganze nur, weil man eine Adoption umschiffen will. Im Grunde ist Leihmutterschaft fast mit Ehebruch gleichzusetzen. Der Mensch maßt sich an, sich egal wie, fortzupflanzen, koste es, was es wolle (was rauskommt und wie man damit umgeht ist haarsträubend und abartig!). Wenn eine Adoption korrekt abläuft (und davon gehe ich jetzt mal aus), ist dagegen nichts einzuwenden, sogar die alten Römer haben schon adoptiert - ich glaube nicht, dass Adoption jemals ausstirbt, so lange wie es Menschen gibt, auf jeden Fall nicht. Und das ist auch gut so. Immer noch besser, als sich den Samen aus der Samenbank auszusuchen, das Kind per Leihmutter zu zeugen, zig IVFs über sich ergehen zu lassen, oder was es sonst noch so gibt.
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Re: Was eben?

Postby Louisa1998 on 08 Nov 2017, 02:24

Du wirst genauestens durchleuchtet bei Adoption. Denkst du an Pflegekind nicht? Allerdings muss man bedenken, Pflegekinder kommen oft aus schwierigen Verhältnissen, sind leider dann eben sehr fordernd. Sie benötigen viel seelische Arbeit und das muss man aus 100% Überzeugung tun. Ich kenn so viele die ihr erstes Kind mit 40 bekommen aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel Karriere oder eben spät der passend Partner gefunden. Ich bin mir sicher ein Bauch steht dir gut und da Gefühl das Baby in dir wachsen zu spüren und Bande zu knüpfen würde dir nicht schwer fallen. Letztendlich ist das eure Entscheidung, welchen Weg ihr geht.
Aber eine Leihmutterschaft geht nur übers Ausland, ist in Deutschland verboten. Natürlich müsst ihr bei Adoption auch ein bestimmtes Einkommen nachweisen, das nicht zu knapp bemessen wird.
Bei einer Adoption im Ausland würde ich um einen Missbrauch vorzubeugen, den Kontakt über eine Agentur und Kontakt des Jugendamts machen und das im Ausland kostet mehr Geld als man denkt. Mehrere Besuche des Kinds mit dem Flieger und Hotel etc. Man kann nicht einfach vorbeikommen und sagen hallo. Hier bin ich und dann nimmst du das Kind mit. Was ist wenn das Kind nicht zu dir will. Das gibts auch und kann passieren.
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Re: Was eben?

Postby Ruth on 08 Dec 2017, 23:54

Wenn du in Deutschland ein Kind adoptieren möchtest, musst mindestens 25 Jahre alt sein. Eine Obergrenze für die Adoption kennt das Gesetz nicht, dennoch sinken die Chancen ein Kind zu adoptieren mit steigendem Alter. Die Altersdifferenz zwischen Adoptivkind und Eltern sollte nicht mehr als 40 Jahre betragen.
Ein paar Jahre in Kauf zu nehmen bis wir am Ziel sind, sind wir beide bereit: Hab so viele Berichte von verschiedenen Paaren gefunden, dass ich mich in den Infos, im Internet und sogar in der Zeit schon zu verlieren glaube. Also die Wartezeit ist für viele das deprimierende von der ganzen Sache, das, was einen fertig macht. Deswegen hatte ich die Idee mit Flüchtlingskindern. Ob das vielleicht schneller und nichts so kompliziert wäre…
Und die Schwangerschaft… ich habe keine Angst dick zu werden (bin kein Modell), sondern Angst vor der Schwangerschaft. Genau vor dem, was sich so viele wünschen: wie es im Körper etwas wächst und ihn verändert. Ein Alptraum für mich. Ein Horror. Das ist mein persönliches Problem. Meinem Mann ist das letztendlich egal, wie alle meine Ängste. Schließlich hat jeder was.
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