Ja oder nein?

Ja oder nein?

Postby Nala on 22 Mar 2017, 01:05

Hallo! Ich unterstütze die Meinung, dass solange eine Frau fruchtbar ist, hat sie Möglichkeit und Chance ein Baby zubekommen. Wenn es unmöglich ist, dann ich denke Adoption die beste Variante ist. Häufig entsteht der Adoptionswunsch aus der eigenen Kinderlosigkeit. Bevor ein Adoptivkind angenommen wird, ist es wichtig, dass das Paar seine Motivation selbstkritisch überprüft. Erstens geht es um die große Verantwortung. Es ist kaum eine einfache Aufgabe die Eltern zu werden. Man soll die guten Bedingungen für ein Kind schaffen, genug Aufmerksamkeit widmen. Ich glaube, dass es der schwierigste Beruf ist, Mutter und Vater zu sein. Ein Kind ist das größte Glück auf Erden. Es gibt verschiedene Seite jeder Option. Die Leihmutterschaft gibt eine preiswerte Möglichkeit, das Kind seit erstem Tag zu erziehen. Aber die Adoption ist ein edelgesinnter Schritt. Man hilft den Kindern, die keine Eltern haben. Die Leihmutterschaft gibt eine preiswerte Möglichkeit, das Kind seit erstem Tag zu erziehen. Bevor ein Paar aber diese Entscheidung trifft, sollte es ausgiebig über alle möglichen Konsequenzen dieses Schrittes nachdenken. Neben der rechtlichen muss dabei vor allem die emotionale Seite bedacht werden.
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Re: Ja oder nein?

Postby sofi_e on 22 Mar 2017, 01:07

Ich bin einverstanden, dass heutzutage es ein akutes Problem ist, ein Kind zu bekommen. Es tut mir wahnsinnig leid. Diskutieren alle, sogar Politiker, Kirche. So zu sagen so es viele Menschen auf der Welt gibt, so viele Meinungen vorhandet sind. In dem Moralischen versucht man das Unmoralische zu sehen und umgekehrt. Häufig werden Frauen, die Kinder für unfruchtbare Paare austragen, und selbst kinderlose Ehepaare, die die Leistung einer Leihmutter bezogen haben, der negativen Kritik ausgesetzt. Sehr oft die Leihmütter werden als Frauen gebrandmarkt, die ihre Kinder verkaufen. Man sagt: "Wenn Gott ein eigenes Kind nicht gibt - adoptiere ein Fremdes." Die Kirche bezeichnet Leihmutterschaft als widernatürlich und moralisch inakzeptabel. Ich finde auch eine Adoption eine mutige Entscheidung.
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Re: Ja oder nein?

Postby Fuchs on 22 Mar 2017, 01:09

Einverstanden. Die Adoption ist eine mutige Entscheidung. Es ist wirklich so, dass ein Kind das größte Glück auf Erden ist. Ich möchte über Erfahrung meiner guten Freundin erzählen. Meine Freundin ist 39 Jahre alt, hat es 7 Jahre mit ihrem Mann versucht, vergeblich. Schließlich haben sie sich für eine Adoption entschieden. Vor kurzem bekamen sie ihre Tochter. Sie lag 3 Tage nach ihrer Geburt in einer Babyklappe und hat nun überglückliche Eltern und ein schönes Leben. Meiner Meinung nach gibt es soviel Kinder, die von ihren Müttern weggeben werden und gerne Mama und Papa hätten. Ich finde, dass das eine gute Variante für kinderlose Ehepaaren ist. Ich denke, dass man solche Entscheidungen nur in dem Familienkreis treffen soll. Ich weiß, dass für Leihmutter dieser Zeit von Schwangerschaft psychologisch schwer ist. Beispielsweise ist die schwerste Zeit nach der Geburt des Kindes. Ja, die Leihmutter versteht alles, sie hat ein Vertrag unterschrieb. Aber sie ist auch ein Mensch und hat eine Seele. Die Leihmutter ist keiner Robot. Schließlich kann man es wirklich als ein großer Schritt der Entwicklung von Medizin bezeichnen.
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Re: Ja oder nein?

Postby naDin on 22 Mar 2017, 01:11

Heute ist Leihmutterschaft eine echte Rettung für die Frauen, die aus bestimmten Gründen nicht in der Lage sind, auf die übliche Weise schwanger zu werden. Diesem Verfahren liegt in-vitro-Fertilisation zugrunde. Leihmutterschaft besteht darin, dass eine Frau freiwillig zustimmt, ein Kind auszutragen und zu gebären, dass mit ihr genetisch nicht verwandt ist. Dann wird es an die genetischen Eltern übergeben (aus rechtlicher Sicht sind sie solche). Im Übrigen ist die Einstellung der Europäischen Gesellschaft für menschliche Reproduktion zu diesem Verfahren durchaus akzeptabel. Der schwierigsten in Bezug auf die Organisation, Moralfrage und den Preis gelten Leihmutterschaet und Eizellspendeprogramm. Diese Programme werden oft mit Unberechenbarkeit, Konfliktsituationen und emotionalem Stress verbunden. Nichtsdestotrotz nimmt die Zahl der Frauen, die daran teilnehmen möchten, oder umgekehrt, die Hilfe einer Leihmutter oder Spenderin von Eizellen benötigen, jedes Jahr zu. Ideale Kandidatin für eine Leihmutter. Danach planen wir das Treffen mit den ausgewählten Kandidatinnen, die bereit sind, Leihmutter zu werden. Es ist wichtig, dass die beiden Seiten einen psychologischen Kontakt herstellen können. Wenn die Kandidatinnen alle medizinischen, psychologischen und andere Anforderungen erfüllen, beginnen die Parteien alle einzelnen Programme zu besprechen, einschließlich der rechtlichen und medizinischen Risikoaspekte, Gebühren, Organisation und anderer Fragen. Auf der letzten Etappe wird eine Vereinbarung mit der Leihmutter abgeschlossen.
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Re: Ja oder nein?

Postby Windchen210 on 22 Mar 2017, 01:14

Meine Meinung zur Leihmutterschaft ist, dass ich es gut finde, dass es in DL verboten ist. Ich selbst bin Mutter, nicht eines meiner Kinder könnte ich für noch soviel Geld der Welt hergeben. Sicher würde das Kind nicht auf normalem Wege entstehen, aber es wächst in der Frau heran. Und jede Mutter kennt das Gefühl, wenn neues Leben im Bauch entsteht! Die ersten Bewegung und und und...Es gibt in Deutschland die Wege der Adoption oder auch Pflegefamilien! Es ist bestimmt nicht einfach für Frauen, die einen Kinderwunsch haben und keine bekommen können :( Aber irgendwie wäre es ja auch nicht das leibliche Kind bei einer Leihmutterschaft (vom Vater wohl schon).
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Re: Ja oder nein?

Postby trixis on 22 Mar 2017, 01:16

Ich bin nun schon im dem Alter, wo Kinderkriegen ehe kein Thema mehr ist. Doch habe ich mit mir zu kämpfen gehabt, das zu akzeptieren. Ich fühlte mich irgendwie weniger als Frau, hört sich jetzt zwar blöd an, aber das war bei mir so. Aber ich glaube auch, dass es viele Frauen so geht. Ich will damit nur sagen, dass man als Frau da mit den Gefühlen ganz schön zu kämpfen hat, wenn man die Fähigkeit verliert ein Kind zu gebären. Nun ich habe drei tolle Kinder und könnte in ein paar Jahren sogar schon Großmutter sein. Aber eine Frau, die gar keine Kinder bekommen kann, das stelle ich mir von den Gefühlen sehr sehr schlimm vor. Wenn ein Kinderwunsch so groß ist das es schon weh tut, so richtig weh tut im Herzen weil man weiß, das es nie sein wird. Ich kann mir schon vorstellen, dass diese Frauen sich gerne eine Leihmutter mieten würden. Doch ist es bestimmt sehr schwer dafür eine gesetzliche Grundlage zu finden.
Wo sind dann da die Grenzen zu ziehen? Ein Ehepaar das unbedingt ein Kind haben möchte, ist manchmal bereit sehr viel dafür zu zahlen und überall wo Geld mit im Spiel steht, gibt es auch die ersten Kriminellen die daraus verdienen wollen. Ist zwar ein bisschen weit hergeholt, doch ich habe da bedenken dass es irgendwann so was wie Zuhälter für Leihmütter gibt. Wenn es aber Gesetzlich erlaubt sein würde bräuchte man sich nicht illegal eine Leihmutter suchen. Aber da würden dann wieder die gesetzlichen Richtlinien sehr streng sein. Es gibt soviel Kinder, die nur darauf warten Eltern zu haben, die sie lieben und ihnen ein zu Hause geben. Sicherlich ist es nicht dasselbe, als wenn man eigene Kinder hat. Doch es ist eine gute Möglichkeit seinen Kinderwunsch zu erfühlen.Ich bin aber auch dafür, dass nicht jeder einfach so ein Kind adoptieren kann, das man schon die Leute prüfen sollte und das man immer zum Wohle des Kindes entscheidet. Aber ein leibliches Kind zu haben, ist für viele das größte und wenn es Möglichkeiten dafür gibt und alle Beteiligten zufrieden sind und keine drunter leidet, sollte jeder für sich die beste Möglichkeit wählen.
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Re: Ja oder nein?

Postby Bibolina on 22 Mar 2017, 01:20

Der Mann schläft nicht mit der fremden Frau, sondern die Eizelle der Spenderin wird künstlich befruchtet... Oder aber der Embryo, der aus der Eizelle der leiblichen Mutter und des Spermiums des leiblichen Vaters entstanden ist, wird der Leihmutter quasi zum Austragen eingesetzt. Es wäre generell schön, wenn man sich vielleicht vorher mal über das Thema informieren würde, dann könnte man besser auf sachlicher Basis diskutieren. Das Problem der Leihmutterschaft ist, dass zivilrechtlich gesehen unklar ist, wem das Kind gehört. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch heisst es: "Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat." Zudem verbietet das Embryonenschutzgesetz eine Leihmutterschaft. In Griechenland, Ukraine und Grossbritannien ist die Leihmutterschaft jedoch erlaubt und dank der EU ist es daher ein leichtes, eine solche in Anspruch zu nehmen.
Ich kann selber keine Kinder kriegen. Das weiss ich, seit ich 16 Jahre alt bin, das heisst, ich hatte schon ein wenig Zeit mich damit auseinander zu setzen. Leihmutterschaft kommt bei mir auch nicht in Frage, da mein Körper ist nur etwa einmal im Jahr dazu bequemt, eine Eizelle heranreifen zu lassen... zuwenig, um auch auf künstlichem Wege einen Embryo zu erzeugen... Sollte ich aus anderen physiologischen Gründen kein Kind austragen können, so würde ich vielleicht eine Leihmutterschaft in der Ukraine in Betracht ziehen, wenn denn das vom Gesetz her eine Option wäre. Der Grund dafür ist, dass ich gerne ein eigenen Kind hätte, also eines, das wirklich von meinem Mann und mir ist. Es geht mir nicht einfach so darum irgendein Kind zu haben, sondern eines, das meine Gene trägt. Daher möchte ich auch nicht adoptieren. Da ich aber wohl sowieso eine furchtbare Mutter wäre, hat sich das sowieso erledigt ;) Ausserdem stimmt es mittlerweile für mich, dass ich keine Kinder kriegen kann, und ich muss es nicht erzwingen. Wenn es klappt, so klappts. Wenn nicht, dann eben nicht. Warum verbietet man eine Leihmutterschaft, wenn alle Beteiligten damit einverstanden wären und das ganze vertraglich aushandeln?
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Re: Ja oder nein?

Postby kühn on 22 Mar 2017, 01:23

Ich frag mich, wie das Ungeborene das vertraglich aushandeln kann. Desweiteren ist es auch echt klasse, wenn die Leihmutter am Ende darunter leidet, das Kind abzugeben nur weil es in einem Vertrag steht. Man baut in der Schwangerschaft eine Beziehung zu dem Kind auf und man spürt es da gibt man es nicht mal eben weg. Es gibt vielleicht Frauen die das können aber nicht viele und was passiert mit Frauen, die dachten, sie können es und dann können sie es doch nicht?
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Re: Ja oder nein?

Postby eva2Abel on 22 Mar 2017, 23:37

Ich sehe das größte Problem bei einer Leihmutterschaft darin, dass eine Frau in gewisser Weise ihren Körper verkaufen muss und ob sie es freiwillig macht. So eine Schwangerschaft ist kein Spaziergang und kann einer Frau schaden. Also muss es gute Gründe geben, diese Schwangerschaft auf sich zu nehmen = Geld oder Druck durch die, die sich das Kind wünschen. Leihmutterschaften werden vermutlich recht gut bezahlt, also werden vermutlich viele arme Frauen, möglicherweise aus ärmeren Ländern, dies machen. Diese armen Frauen haben vielleicht keine andere Wahl an Geld zu kommen oder werden sogar möglicherweise von ihren Angehörigen dazu gezwungen, die Frau kann sich nicht frei dazu entscheiden. Wenn man kein Geld hat und trotzdem dringend eine Leihmutter braucht, zu wem geht man dann? Zu seinen engsten Verwandten und Freunden. Da seh ich ein großes Problem was Druck angeht. Wenn deine Tochter, Mutter, Schwester ankommt und sagt: "Willst du meine Leihmutter sein? Du liebst mich doch wohl, oder?", dann werden vermutlich einige Frauen einwilligen nur um ihren geliebten Menschen nicht zu verletzen. Da spielt ja irgendwie die Beziehung der beiden Personen mit rein. Die Wahl zwischen etwas zu tun was man möglicherweise nicht will oder einen geliebten Menschen zu enttäuschen. Die Frau kann sich nicht frei entscheiden. Das waren die Probleme die ich in einer Leihmutterschaft sehe, ich denke aber auch, dass es anders laufen kann und für beide Parteien eine gute Sache sein kann.
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Re: Ja oder nein?

Postby Maria Waldfogel on 22 Mar 2017, 23:41

Einerseits fragt man sich, ob es moralisch vertretbar ist, andererseits finde ich es auch falsch, sich ein Urteil über die Eltern und die Leihmütter zu erlauben, die diesen Weg gehen. Wenn ein Paar einen starken Kinderwunsch hat, ist es sicher nicht einfach, sich mit der Diagnose Unfruchtbarkeit abzufinden. Wenn man bedenkt, wieviele Möglichkeiten solche Paare inzwischen, je nach Ursache der Unfruchtbarkeit haben, wie z. B. Hormontherapie oder künstliche Befruchtung. Vor dreißig Jahren wäre das alles noch undenkbar gewesen. Künstliche Befruchtung wurde zu Anfang ja auch von den vielen abgelehnt, von wegen Kind aus dem Katalog. Inzwischen ist es fast schon eine normale Art, Eltern zu werden, die auch von der Gesellschaft akzeptiert wird. Für manche Paare funktioniert das aber eben nicht, beispielsweise weil die Frau ein Kind eben nicht bis zum Ende der Schwangerschaft austragen kann.
Es ist immer leicht gesagt, man kann ja schließlich auch ein Kind adoptieren. Aber in der Realität ist das leider gar nicht so einfach, die Auflagen sind schwer zu erfüllen. Man soll nicht zu alt, aber auch nicht zu jung sein, in einer stabilen Partnerschaft leben, in gesicherten finanziellen Verhältnissen, usw. Klar müssen Adoptionsstellen ein Paar finden, das geeignet ist, ein Kind zu erziehen. Aber andererseits, bei Paaren, die auf natürlichem Weg Nachwuchs zeugen, überprüft ja auch keiner, ob sie überhaupt geeignete Eltern sind. Hinzu kommt bei einer Adoption noch, dass die leibliche Mutter sich innerhalb von 6 Monaten entscheiden kann, dass sie ihr Kind doch selbst großziehen will. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Weg "Leihmutter" für viele Paare so eine Art letzter Ausweg ist. Und da es auch genügend Länder gibt, in denen dies nicht verboten ist, wird der Weg natürlich auch gegangen, zumindest wenn es finanziell möglich ist.
Maria Waldfogel
 
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