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Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 10 Nov 2017, 21:29
by Pika4u
Das ist tatsächlich sehr hypothetisch, solang man nicht in der konkreten Situation steckt. Ich habe schon öfter in meinem Leben meine Haltung revidieren müssen, als ich in einer bestimmten Situation steckte, die ich mir vorher ganz anders vorgestellt hatte...Ich denke aber, wir würden nichts von alledem machen. Von meinem Mann weiß ich definitiv, dass er niemals einer künstlichen Befruchtung zustimmen würde (den finanziellen Aspekt mal außen vor gelassen), ich würde das für mich auch nicht wollen und denke, ich wäre dem nicht so unwahrscheinlichen Misserfolg psychisch nicht gewachsen. Eine Adoption kommt nicht infrage. Mein kleiner Bruder wurde von meinem Vater und seiner 2. Frau adoptiert. Ich habe überhaupt keine geschwisterlichen Gefühle, und ich weiß von mir einfach, dass ich ein angenommenes Kind niemals so lieben würde, wie mein eigenes (das erlebe ich sehr konkret, da mein Stiefsohn auch in unserem Haushalt lebt). Ich denke also, wenn es zur Not mit medikamentöser Unterstützung nicht noch einmal klappen sollte, dann will mir das Leben damit vermutlich etwas mitteilen, was ich erst noch kapieren müsste. Ich würde also versuchen, mit dem Thema abzuschließen und dankbar zu sein für das gesunde Kind, was ich bekommen durfte - aber wie gesagt - sehr hypothetisch, das alles!

Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 23 Nov 2017, 02:26
by Nala
Also ich finde das ist eine sehr schwierige Frage (für mich!), denn wie weit ich gehe, kommt sicher darauf an, wie verzweifelt ich mir tatsächlich irgendwann ein Baby wünsche. Momentan ist es bei mir so: wäre total schön, aber eigentlich wäre es auch ok, wenn es erst nächstes Jahr klappt. Hab das Gefühl ich lerne in jedem Zyklus meinen Körper besser kennen und das finde ich schön. Was ich mir vorstellen könnte, ist das ich irgendwann einfach sage ok, dieses ewige Hibbeln macht mich irre, ich lass einfach die blöden Ovus weg, errechne nicht mehr meinen NMT und kümmere mich gar nicht mehr so tolle drum wie jetzt. Allerdings bin ich froh darüber Frau zu sein und will eigentlich auch nicht verpassen, wie es sich anfühlt schwanger zu sein und ein Kind zu entbinden, um ehrlich zu sein sind das momentan erstmal mit meine Hauptgründe für den KiWu: Schwanger sein mit allen Gefühlen, Emotionen und Beschwerden :) das Baby als Vollkommenheit unser Liebe und als wertvolles Mitglied unseres Beisammen seins das uns zur Familie macht

Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 09 Dec 2017, 00:50
by kühn
Ich möchte auf jeden Fall dieses Gefühl kennen lernen, wie es ist, schwanger zu sein und wie das Baby tritt. Ich nehme gern in Kauf, dass es mir 9 Monate dreckig geht, liebend gern, Hauptsache ich werde bald Schwanger. Mein Mann und ich haben letztens drüber gesprochen wie es jetzt weiter geht, da wir am 5.17. Termin in der KiWu Klinik haben. Mein FA hat mir ja wenig Hoffnung gemacht, dass es auf natürlichem Weg klappt. Mir ist es total egal, wie es klappt, ich mache alles. Außerdem ist künstliche Befruchtung doch gar nicht so schlimm, das Ei muss sich immer noch von allein einnisten, also hilft man ja nur leicht nach. Mein Mann hat künstliche Befruchtung bisher total abgelehnt, kann sich aber mittlerweile damit anfreunden. Adoption kommt für ihn aber definitiv nicht in Frage. Ich weiß für mich, dass ich ohne Kinder nicht leben kann und will und mein Leben beenden werde, wenn ich meinen Kinderwunsch beenden muss.

Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 09 Dec 2017, 00:52
by Bibolina
Wir haben beide immer gesagt, dass eine künstliche Befruchtung für uns nicht in Frage käme. Gott sei Dank mussten wir uns darüber keine Gedanken machen, denn es hat geklappt. Aber wir haben aus vielen diversen Gründen das für uns eigentlich immer ausgeschlossen. Unsere Alternative wäre eine Adoption gewesen und dafür wären wir dann auch beide bereit gewesen, viel Energie und Geld aufzuwenden. Denn für uns hieß es immer wenn wir nicht einem eigenen Kind Eltern sein können, dann wollen wir alles versuchen, um einem adoptierten Kind ein schönes Leben zu bieten. Daher wäre für uns sicher nur eine Adoption eines ausländischen Kindes in Frage gekommen. Nach wie vor, schließe ich für mich auch nicht aus, vielleicht später tatsächlich noch zusätzlich ein Kind zu adoptieren. Aber das ist sicher ein schweres Thema, denn niemand weiß wohl, was er wirklich macht, wenn es auf natürlichem Wege wirklich nicht klappt. Für mich wäre jedenfalls erstmal die Welt zusammen gebrochen. Liebe Grüße

Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 12 Dec 2017, 01:42
by tilda
Das ist tatsächlich sehr hypothetisch, solang man nicht in der konkreten Situation steckt. Ich habe schon öfter in meinem Leben meine Haltung revidieren müssen, als ich in einer bestimmten Situation steckte, die ich mir vorher ganz anders vorgestellt hatte...Ich denke aber, wir würden nichts von alledem machen. Von meinem Mann weiß ich definitiv, dass er niemals einer künstlichen Befruchtung zustimmen würde (den finanziellen Aspekt mal außen vor gelassen), ich würde das für mich auch nicht wollen und denke, ich wäre dem nicht so unwahrscheinlichen Misserfolg psychisch nicht gewachsen. Eine Adoption kommt nicht infrage. Mein kleiner Bruder wurde von meinem Vater und seiner 2. Frau adoptiert. Ich habe überhaupt keine geschwisterlichen Gefühle, und ich weiß von mir einfach, dass ich ein angenommenes Kind niemals so lieben würde, wie mein eigenes (das erlebe ich sehr konkret, da mein Stiefsohn auch in unserem Haushalt lebt). Ich denke also, wenn es zur Not mit medikamentöser Unterstützung nicht noch einmal klappen sollte, dann will mir das Leben damit vermutlich etwas mitteilen, was ich erst noch kapieren müsste. Ich würde also versuchen, mit dem Thema abzuschließen und dankbar zu sein für das gesunde Kind, was ich bekommen durfte - aber wie gesagt - sehr hypothetisch, das alles!

Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 13 Dec 2017, 02:35
by Ruth
Ich bin nach künstlicher Befruchtung schwanger geworden (zum Glück direkt beim 1. Versuch), und würde es jederzeit wieder tun. Ich hätte sicherlich auch mehrere Versuche in Kauf genommen, wenn es nicht sofort geklappt hätte, dafür ist der Kinderwunsch einfach zu groß. Mein Mann und ich haben das Glück, dass unsere beiden Eltern voll hinter uns stehen und von der Behandlung wissen. Wäre es bei mehreren Versuchen irgendwann finanziell eng geworden, hätten sie uns sofort ohne zu Zögern ausgeholfen und uns das Geld geliehen. Habe gestern Reportage gesehen. Was über die künstliche Befruchtung in Österreich bzw. Deutschland gesagt wurde, war teilweise völliger Unsinn: Zum Beispiel, dass die Erfolgsquote bei dem Arzt nur deshalb so hoch sei, weil man n Deutschland sich sofort am nächsten Tag die befruchteten Eier wiedereinsetzen lassen muss. Das stimmt einfach hinten und vorne nicht! Ich selbst habe mir die zwei Eier nach 3 Tagen einsetzen lassen (zwischen 2 und 3 Tagen ist die Regel), aber soweit ich weiss, ist es sogar möglich, bis zu 5 Tage zu warten. Wahrscheinlich hat der gute Doc die komplette Reportage bezahlt, damit jetzt alle wegen seiner angeblichen 70 % Erfolgschancen zu ihm rennen. Anders kann ich mir so einen hanebüchenen Unsinn, der da verzapft wurde, nicht vorstellen. Ich habe mich jedenfalls furchtbar darüber aufgeregt!

Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 15 Dec 2017, 02:24
by Ruth
Also ich finde das ist eine sehr schwierige Frage (für mich!), denn wie weit ich gehe, kommt sicher darauf an, wie verzweifelt ich mir tatsächlich irgendwann ein Baby wünsche. Momentan ist es bei mir so: wäre total schön, aber eigentlich wäre es auch ok, wenn es erst nächstes Jahr klappt. Hab das Gefühl ich lerne in jedem Zyklus meinen Körper besser kennen und das finde ich schön. Was ich mir vorstellen könnte, ist das ich irgendwann einfach sage ok, dieses ewige Hibbeln macht mich irre, ich lass einfach die blöden Ovus weg, errechne nicht mehr meinen NMT und kümmere mich gar nicht mehr so tolle drum wie jetzt. Allerdings bin ich froh darüber Frau zu sein und will eigentlich auch nicht verpassen, wie es sich anfühlt schwanger zu sein und ein Kind zu entbinden, um ehrlich zu sein sind das momentan erstmal mit meine Hauptgründe für den KiWu: Schwanger sein mit allen Gefühlen, Emotionen und Beschwerden :) das Baby als Vollkommenheit unser Liebe und als wertvolles Mitglied unseres Beisammen seins das uns zur Familie macht

Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 08 Jan 2018, 00:36
by naDin
Ich kann mir durchaus vorstellen, durch eine Leihmutter meine Kinder austragen zu lassen. Vorausgesetzt, es handelt sich um meine EZ und um das Sperma meines Mannes. Wenn es der einzige Weg für mich wäre, ein eigenes Kind zu bekommen, würde ich diesen Weg gehen. Allerdings möchte ich die Leihmutter auf jeden Fall eine Weile vorher ausführlich kennen lernen und sie muss mir sympathisch sein. Ich kann mir auch vorstellen, eine Leihmutter zu sein. Allerdings auch hier wieder nur so, dass keine EZ von mir verwendet wird. Ich könnte mir vorstellen, das Kind anderen Menschen auszutragen, ja. Ich habe zwei gesunde Kinder und möchte keine weiteren Kinder. Dennoch finde ich den Gedanken, schwanger zu sein, nicht schlimm. Ich frage mich nur, wie man solch eine Leihmutterschaft im sozialen Umfeld erklären soll. Ich weiß nicht, ob ich die Kommentare der anderen Leute und die schrägen Blicke aushalten könnte.

Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 11 Jan 2018, 02:20
by eva2Abel
Ich möchte auf jeden Fall dieses Gefühl kennen lernen, wie es ist, schwanger zu sein und wie das Baby tritt. Ich nehme gern in Kauf, dass es mir 9 Monate dreckig geht, liebend gern, Hauptsache ich werde bald Schwanger. Mein Mann und ich haben letztens drüber gesprochen wie es jetzt weiter geht, da wir am 5.17. Termin in der KiWu Klinik haben. Mein FA hat mir ja wenig Hoffnung gemacht, dass es auf natürlichem Weg klappt. Mir ist es total egal, wie es klappt, ich mache alles. Außerdem ist künstliche Befruchtung doch gar nicht so schlimm, das Ei muss sich immer noch von allein einnisten, also hilft man ja nur leicht nach. Mein Mann hat künstliche Befruchtung bisher total abgelehnt, kann sich aber mittlerweile damit anfreunden. Adoption kommt für ihn aber definitiv nicht in Frage. Ich weiß für mich, dass ich ohne Kinder nicht leben kann und will und mein Leben beenden werde, wenn ich meinen Kinderwunsch beenden muss.

Re: Wie weit würdet ihr für ein Kind gehen?

PostPosted: 19 Jan 2018, 17:24
by yourAngel
Ich habe schon öfter in meinem Leben meine Haltung revidieren müssen, als ich in einer bestimmten Situation steckte, die ich mir vorher ganz anders vorgestellt hatte...Ich denke aber, wir würden nichts von alledem machen. Von meinem Mann weiß ich definitiv, dass er niemals einer künstlichen Befruchtung zustimmen würde (den finanziellen Aspekt mal außen vor gelassen), ich würde das für mich auch nicht wollen und denke, ich wäre dem nicht so unwahrscheinlichen Misserfolg psychisch nicht gewachsen. Eine Adoption kommt nicht infrage. Mein kleiner Bruder wurde von meinem Vater und seiner 2. Frau adoptiert. Ich habe überhaupt keine geschwisterlichen Gefühle, und ich weiß von mir einfach, dass ich ein angenommenes Kind niemals so lieben würde, wie mein eigenes (das erlebe ich sehr konkret, da mein Stiefsohn auch in unserem Haushalt lebt). Ich denke also, wenn es zur Not mit medikamentöser Unterstützung nicht noch einmal klappen sollte, dann will mir das Leben damit vermutlich etwas mitteilen, was ich erst noch kapieren müsste. Ich würde also versuchen, mit dem Thema abzuschließen und dankbar zu sein für das gesunde Kind, was ich bekommen durfte - aber wie gesagt - sehr hypothetisch, das alles!