Leihmutterschaft als Alternative

Re: Leihmutterschaft als Alternative

Postby Blüme on 29 Aug 2017, 12:13

Frauenärzte schätzen, dass jedes 10. Paar in Deutschland unfreiwillig kinderlos bleibt. Adoptionen sind aufwändig und gelingen selten. Der Bedarf nach Leihmüttern ist vermutlich sehr groß. Auch unter den Lebenspartnerschaften. Prominentestes Beispiel ist Elton John. Er hat, gemeinsam mit seinem Partner, bereits zwei Söhne von Leihmüttern austragen lassen. Die Ukraine scheidet für homosexuelle Paare, die sich an eine Leihmutter wenden wollen, aus. Außerdem gibt es immer noch kein adäquates Adoptionsgesetz, das ihnen eine gemeinsame Adoption von Kindern aus einer Leihmutterschaft erlaubt.
In Deutschland ist die Leihmutterschaft verboten und deren Vermittlung sogar strafbewehrt. Was nicht heißt, dass es dieses Phänomen hier nicht gibt. Es findet nur im Dunkeln statt. Dort, wo es keine Regeln gibt und auch keine Sicherheit. Weder für das neugeborene Kind, noch für die Leihmutter und auch nicht für die Eltern.
Viele Paare weichen deshalb ins Ausland aus und sind dann überrascht, dass das Neugeborene keinen deutschen Pass bekommt, nicht einmal nach Deutschland einreisen kann. Und zwar auch dann nicht, wenn das Kind von Vater und Mutter abstammt. Das hilft nämlich nicht, weil nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch Mutter eines Kindes nur die Frau ist, die es geboren hat. Die Folgen sind oft rechtliche Dramen um die Einbürgerung der Kinder. Dramen, die Jahre dauern und allen neuen Eltern das klare Signal geben: Verschweigt die Leihmutterschaft, das Recht ist gegen Euch. Es wäre ein fatales Signal, die Strafbarkeit der Leihmutterschaft – wie von einigen konservativen Politikern gefordert – sogar noch zu verschärfen.
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Re: Leihmutterschaft als Alternative

Postby marry28 on 01 Sep 2017, 13:52

Die Zahl der unfruchtbaren Paare in DE wird immer größer. Die STatistik ist nicht tröstlich. Die Kinder sind Glück des Lebens und wenn man einen starken Kinderwunsch hat, dann muss man alle mögliche Varianten benutzen, um diesen Traum zu verwirklichen. Jeder will ein eigenes Kind zu haben und LM ist wirklich sehr gute Alternative für die, die selbst das Kind nicht austragen können.
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Re: Leihmutterschaft als Alternative

Postby Maria Waldfogel on 21 Jan 2018, 01:48

In den letzten Jahren ist das Alter der Mütter, die ihr erstes Kind bekommen haben, deutlich reifer geworden. So bekommen die Frauen in der EU ihr erstes Kind mit 28 Jahren, in Deutschland und Großbritannien sind das 32 Jahre. Frauen im Westen entschließen sich erst im reifen Alter ein Kind zu haben. Oft ist die Familienplanung nach dem ersten Kind schon zu Ende. Im 21-ten Jahrhundert wird der Kinderwunsch häufig verschoben: immer mehr junge Paaren möchten ein wenig warten, um deren materielle Situation zu verbessern, infolgedessen bekommen die ein Kind in einem reiferen Alter. Das ist normal heutzutage. Nun das ist auch der Grund, warum es später zu verschiedenen Komplikationen führen kann. Deshalb bin ich für eine Leihmutterschaft.
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Re: Leihmutterschaft als Alternative

Postby Imma on 10 Feb 2018, 09:50

Bei einer Leihmutterschaft fließt viel Geld - vor allem für die Kliniken, die die Leihmutter vermitteln. In den USA sind sechsstellige Dollar-Summen normal. Vielen deutschen Babytouristen ist das zu teuer. Ihr Weg führt sie deswegen immer häufiger in die Ukraine. Hier ist ein Leihmutter-Baby schon ab 30.000 Euro zu haben. Die Frauen selbst bekommen davon häufig nur einen Bruchteil – etwa 10.000 Euro. Für viele der Frauen ist eine Leihmutterschaft aber der einzige legale Weg um an Geld zum Beispiel für Wohneigentum zu kommen. Auch für Eizellen-Spenden wird hier Geld bezahlt. Aufgrund der prekären Situation vieler Menschen sind tausende junge Frauen bereit, ihre Eizellen zu verkaufen bzw. ihre Gebärmutter zu vermieten. So wird die finanzielle Not vieler Frauen ausgenutzt. Denn jede Schwangerschaft und Geburt ist mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden. Ganz abgesehen von den psychischen Belastungen, die diese Frauen auf sich nehmen, gerade wenn sie vorwiegend aus finanziellen Beweggründen handeln.
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Re: Leihmutterschaft als Alternative

Postby Engeline on 13 Mar 2018, 01:00

Frauenärzte schätzen, dass jedes 10. Paar in Deutschland unfreiwillig kinderlos bleibt. Adoptionen sind aufwändig und gelingen selten. Der Bedarf nach Leihmüttern ist vermutlich sehr groß. Auch unter den Lebenspartnerschaften. Prominentestes Beispiel ist Elton John. Er hat, gemeinsam mit seinem Partner, bereits zwei Söhne von Leihmüttern austragen lassen. Die Ukraine scheidet für homosexuelle Paare, die sich an eine Leihmutter wenden wollen, aus. Außerdem gibt es immer noch kein adäquates Adoptionsgesetz, das ihnen eine gemeinsame Adoption von Kindern aus einer Leihmutterschaft erlaubt.
In Deutschland ist die Leihmutterschaft verboten und deren Vermittlung sogar strafbewehrt. Was nicht heißt, dass es dieses Phänomen hier nicht gibt. Es findet nur im Dunkeln statt. Dort, wo es keine Regeln gibt und auch keine Sicherheit. Weder für das neugeborene Kind, noch für die Leihmutter und auch nicht für die Eltern.
Viele Paare weichen deshalb ins Ausland aus und sind dann überrascht, dass das Neugeborene keinen deutschen Pass bekommt, nicht einmal nach Deutschland einreisen kann. Und zwar auch dann nicht, wenn das Kind von Vater und Mutter abstammt. Das hilft nämlich nicht, weil nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch Mutter eines Kindes nur die Frau ist, die es geboren hat. Die Folgen sind oft rechtliche Dramen um die Einbürgerung der Kinder. Dramen, die Jahre dauern und allen neuen Eltern das klare Signal geben: Verschweigt die Leihmutterschaft, das Recht ist gegen Euch. Es wäre ein fatales Signal, die Strafbarkeit der Leihmutterschaft – wie von einigen konservativen Politikern gefordert – sogar noch zu verschärfen.
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Re: Leihmutterschaft als Alternative

Postby yourAngel on 07 Apr 2018, 22:03

Hallo zusammen,
in den letzten Jahren ist das Alter der Mütter, die ihr erstes Kind bekommen haben, deutlich reifer geworden. So bekommen die Frauen in der EU ihr erstes Kind mit 28 Jahren, in Deutschland und Großbritannien sind das 32 Jahre. Frauen im Westen entschließen sich erst im reifen Alter ein Kind zu haben. Oft ist die Familienplanung nach dem ersten Kind schon zu Ende. Im 21. Jahrhundert wird der Kinderwunsch häufig verschoben: immer mehr junge Paaren möchten ein wenig warten, um deren materielle Situation zu verbessern, infolgedessen bekommen die ein Kind in einem reiferen Alter. Das ist normal heutzutage. Nun das ist auch der Grund, warum es später zu verschiedenen Komplikationen führen kann. Deshalb bin ich für eine Leihmutterschaft. LG
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Re: Leihmutterschaft als Alternative

Postby majorka4 on 09 Apr 2018, 00:02

In den letzten Jahren ist das Alter der Mütter, die ihr erstes Kind bekommen haben, deutlich reifer geworden. So bekommen die Frauen in der EU ihr erstes Kind mit 28 Jahren, in Deutschland und Großbritannien sind das 32 Jahre. Frauen im Westen entschließen sich erst im reifen Alter ein Kind zu haben. Oft ist die Familienplanung nach dem ersten Kind schon zu Ende. Im 21-ten Jahrhundert wird der Kinderwunsch häufig verschoben: immer mehr junge Paaren möchten ein wenig warten, um deren materielle Situation zu verbessern, infolgedessen bekommen die ein Kind in einem reiferen Alter. Das ist normal heutzutage. Nun das ist auch der Grund, warum es später zu verschiedenen Komplikationen führen kann. Deshalb bin ich für eine Leihmutterschaft.
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Re: Leihmutterschaft als Alternative

Postby Engeline on 09 Aug 2018, 20:25

34 Jahre, habe 3 gesunde Kinder 1 Junge 2 Mädchen bin glücklich verheiratet, deutsche und lebe derzeit in Spanien, weil die Firma meines Mannes hier ihren Hauptsitz hat. Leider höre und lese ich in div. Foren: Leihmutterschaft in Deutschland ist verboten. Nun aber bitte Tacheles, wo kann ich Leihmutter werden und zwar zu fairen Bedingungen? Ich bin mir nach 3 Schwangerschaften sehr wohl im Klaren, was da an körperlichen Belastungen und auch seelisch auf mich und auf meine Familie zukommt.
Wir (mein Mann und ich) haben nun etwa 2 Jahre darüber nachgedacht-eigene Kinder wollen wir nicht mehr, aber unseren Kindern soll es auch in Zukunft gut gehen (Studium etc.), am liebsten wäre mir das Einsetzten eines/max 2 fremder Embryonen. Dann gebe ich nichts von mir (Halbgeschwister meiner Kinder) weg.
Ich müsste den zukünftigen Eltern in die Augen sehen können, ob ein Kind auch in die richtigen Hände/Familie kommt, denn ich will nicht an die höchstbietenden Verkaufen, ich hoffe, das versteht jetzt keiner falsch. Aber ich denke nur viel Geld macht noch lange keine guten Eltern. Natürlich will ich aber auch nicht meinen Körper, die Anstrengungen (Schmerzen bei Geburt usw.) und die monatelange Führsorge um meinen Muttibauch, familiäre Belastung verschenken. Mein Mann wäre auch bereit 2-4 Wochen auf unsere eigenen Kinder alleine aufzupassen, damit ich den frischgebackenen Eltern helfe und damit das Baby zumindest die Erste sehr wichtige Muttermilch bekommt um beste Abwehrkräfte (Allergiegefahr sinkt dadurch drastisch) geben zu können. Hat jemand Erfahrung mit diesem Gesamtpaket? Über Hilfe würden wir uns sehr freuen.
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