EZSP nach leiblichen Kindern?

Re: EZSP nach leiblichen Kindern?

Postby naDin on 17 Aug 2017, 00:44

Ich habe eine EZSP in Kiewer Klinik gemacht und habe es nie bereut! Wir haben uns dazu entschlossen, es den Kindern zu sagen und von der EZS wissen auch unsere Eltern und einige gute Freundinnen von mir. Meinen Kindern gegenüber könnte ich es nicht verschweigen. Ich bin mir sicher, dass die EZS irgendwann rauskommen würde. Ob und wie unserer weiteres Umfeld dann später auch davon erfährt - ob durch unsere Kinder oder auch durch uns selbst, das kann ich noch nicht einschätzen, aber es wäre für mich prinzipiell alles tragbar. Im Gegensatz zu Deiner Situation jedoch: größere Stadt, Gegend nicht so religiös etc. Für mich war es auch wichtig, dem Kinderarzt von der EZS zu erzählen. Manchmal ist ja eine vorhandene bzw. nicht vorhandene familiäre Krankheitsgeschichte auch für das Kind von Bedeutung und wir wissen halt nichts über die mütterlichen Gene. Es ist sicher nur ein Weg von vielen, mit der EZS umzugehen und jeder muss seinen ganz persönlichen Weg finden. Im Vorfeld hatte ich mir viele Gedanken gemacht, ob ich überhaupt eine EZS machen könnte und habe mir mit der Entscheidung ziemlich viel Zeit gelassen. Heute kann ich nur sagen, dass es der richtige Weg war. Ich wünsche Dir alles Gute für Deine weiteren Entscheidungen!
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Re: EZSP nach leiblichen Kindern?

Postby sofi_e on 20 Aug 2017, 23:23

Ich habe eine EZSP in Kiewer Klinik gemacht und habe es nie bereut! Wir haben uns dazu entschlossen, es den Kindern zu sagen und von der EZS wissen auch unsere Eltern und einige gute Freundinnen von mir. Meinen Kindern gegenüber könnte ich es nicht verschweigen. Ich bin mir sicher, dass die EZS irgendwann rauskommen würde. Ob und wie unserer weiteres Umfeld dann später auch davon erfährt - ob durch unsere Kinder oder auch durch uns selbst, das kann ich noch nicht einschätzen, aber es wäre für mich prinzipiell alles tragbar. Im Gegensatz zu Deiner Situation jedoch: größere Stadt, Gegend nicht so religiös etc. Für mich war es auch wichtig, dem Kinderarzt von der EZS zu erzählen. Manchmal ist ja eine vorhandene bzw. nicht vorhandene familiäre Krankheitsgeschichte auch für das Kind von Bedeutung und wir wissen halt nichts über die mütterlichen Gene.
Es ist sicher nur ein Weg von vielen, mit der EZS umzugehen und jeder muss seinen ganz persönlichen Weg finden. Im Vorfeld hatte ich mir viele Gedanken gemacht, ob ich überhaupt eine EZS machen könnte und habe mir mit der Entscheidung ziemlich viel Zeit gelassen. Heute kann ich nur sagen, dass es der richtige Weg war. Ich wünsche Dir alles Gute für Deine weiteren Entscheidungen!
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Re: EZSP nach leiblichen Kindern?

Postby paprik_a on 22 Aug 2017, 22:48

Ich denke wirklich nicht, dass die Kliniken da groß nach Ähnlichkeiten gehen. Wir mussten noch nicht mal Fotos von uns da lassen. Es wurde nur so ein Bogen wegen Haar- und Augenfarbe, Größe, Gewicht usw. ausgefüllt. Ich glaube viel wichtiger ist denen, dass die Blutgruppen stimmen und dass es wegen der Augenfarbe nicht zur Unstimmigkeit kommen kann. Wenn beide Eltern blond sind, dann wäre eine EMS mit einem südländischen Kind nicht so passend. Wir haben am Ende nur das Alter der Spenderin und die Blutgruppe erfahren. Und die passt. Du bist da etwas auf dem falschen Dampfer, auch wenn ich verstehe warum es so ist. Wenn beide Geschwister sich sehr ähnlich sehen, dann würde Nr. 3 da komplett aus der Art schlagen. Deswegen überlege noch einmal wie sehr Du Dir ein weiteres Kind wünscht. Wenn eine EZS der einzige Weg ist zu einem weiteren Kind zu kommen, dann müssen leider solche Sachen wie Ähnlichkeiten Nebensache sein. Vielleicht hast Du Glück und das Kind geht in die Richtung. Wenn nicht, einfach ignorieren. Ich werde ständig darauf angesprochen, dass meine Tochter mir nicht ähnlich sieht und mit ihrem Bruder gar nix hat. Meine Antwort: was weiß ich von wem sie das hat. Keine Ahnung was sich da durchgesetzt hat von irgendeinem Vorfahren.
Wir sind nach Spanien, weil ich mit einem Spanier verheiratet bin. Insofern lag es auf der Hand. Ein südländisch aussehendes Kind ist für uns dadurch jetzt kein Problem. Dann geht es halt nach der spanischen Verwandtschaft. Was es auch in Wirklichkeit tut. Dunkel setzt sich ja recht häufig durch. Auch mein Sohn ist dunkel, obwohl er eine blonde Mutter hat. Wäre mein Mann nun Mitteleuropäer, dann wären wir wohl doch in Richtung Osten gegangen. Aber wir brauchten halt keine blauen Augen oder blonden Haare.
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Re: EZSP nach leiblichen Kindern?

Postby Siri on 27 Aug 2017, 23:55

Ich denke wirklich nicht, dass die Kliniken da groß nach Ähnlichkeiten gehen. Wir mussten noch nicht mal Fotos von uns da lassen. Es wurde nur so ein Bogen wegen Haar- und Augenfarbe, Größe, Gewicht usw. ausgefüllt. Ich glaube viel wichtiger ist denen, dass die Blutgruppen stimmen und dass es wegen der Augenfarbe nicht zur Unstimmigkeit kommen kann. Wenn beide Eltern blond sind, dann wäre eine EMS mit einem südländischen Kind nicht so passend. Wir haben am Ende nur das Alter der Spenderin und die Blutgruppe erfahren. Und die passt. Du bist da etwas auf dem falschen Dampfer, auch wenn ich verstehe warum es so ist. Wenn beide Geschwister sich sehr ähnlich sehen, dann würde Nr. 3 da komplett aus der Art schlagen. Deswegen überlege noch einmal wie sehr Du Dir ein weiteres Kind wünscht. Wenn eine EZS der einzige Weg ist zu einem weiteren Kind zu kommen, dann müssen leider solche Sachen wie Ähnlichkeiten Nebensache sein. Vielleicht hast Du Glück und das Kind geht in die Richtung. Wenn nicht, einfach ignorieren. Ich werde ständig darauf angesprochen, dass meine Tochter mir nicht ähnlich sieht und mit ihrem Bruder gar nix hat. Meine Antwort: was weiß ich von wem sie das hat. Keine Ahnung was sich da durchgesetzt hat von irgendeinem Vorfahren. Wir sind nach Spanien, weil ich mit einem Spanier verheiratet bin. Insofern lag es auf der Hand. Ein südländisch aussehendes Kind ist für uns dadurch jetzt kein Problem. Dann geht es halt nach der spanischen Verwandtschaft. Was es auch in Wirklichkeit tut. Dunkel setzt sich ja recht häufig durch. Auch mein Sohn ist dunkel, obwohl er eine blonde Mutter hat. Wäre mein Mann nun Mitteleuropäer, dann wären wir wohl doch in Richtung Osten gegangen. Aber wir brauchten halt keine blauen Augen oder blonden Haare.
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