Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby paprik_a on 25 Jul 2018, 02:26

Der Unterschied ist der, dass die Eizelle fremd ist, die sonst immer von der Frau stammt, die schwanger ist. Der Samen ist bald mal von einem fremden Mann. Aber was es heißt ein Kind zu kriegen, das dann ganz fremd ausschaut, fremde Vorlieben hat und Talente und Schwächen, das weiß niemand so genau. Kann eine Frau dieses Kind annehmen? Nach der Geburt blickst du ins Gesicht eines fremden Kindes, es ist fast so, als hättest du das Kind deines Mannes, das er mit einer fremden Frau hat, ausgetragen. Das ist irgendwie pervers. Zudem: Es ist ein heikler Eingriff für die Spenderin, das fällt beim Samenspenden weg. Das darf man nicht schönreden.
Nur weil alles medizinisch möglich ist, nur weil Paare unbedingt ein Kind austragen wollen, muss deshalb alles erlaubt sein, wo der Mensch die Konsequenzen nicht mal absehen kann! Was bedeutet das für euer Kind? Werdet ihr es ihm sagen? Wie wird es damit klar kommen, nichts über seine biologische Mutter zu wissen? Ich würde eher eine Adoption machen, als eine fremde genetische Zelle einer mir völlig fremden Frau einsetzen zu lassen, die meinetwegen noch dazu operiert werden muss und gesundheitliche Probleme riskiert. Tut mir leid, ich verstehe das Leid von Paaren sehr gut, die jahrelang versuchen ein Kind zu kriegen, wo alles fehlschlägt, aber irgendwo muss eine Grenze sein. Ich finde, die Eizellspende geht zu weit.
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Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby yourAngel on 28 Jul 2018, 17:22

Vertrau darauf, dass du schwanger wirst, wenn die Zeit kommt. Das kann man nur beschränkt beeinflussen und eben nur die körperlichen Möglichkeiten schaffen, die gerade möglich sind. Das ist zumindest meine Einstellung. Kein Arzt weiß etwas über die Wege und Hintergründe der Seelen, die kommen wollen oder nicht. Ich würde die Hoffnung nicht aufgeben. Ich kann mir vorstellen, wenn man gelassen und entspannt ist, dann schafft man am besten den Raum und blockiert seinen Körper am wenigsten. Leichter gesagt und getan, wenn man nachhilft, ich kenn das gut...
Ja, ich habe eine Stimulation bekommen, trotzdem ich einen normalen Eisprung hatte. Die Chance ist einfach etwas größer. Ich habe mit Puregon stimuliert, aber nur mit minimaler Dosis und habe es gut vertragen. Beim ersten Mal mit Clomifen, aber das hab ich nicht gut vertragen.
Natürlich sind mir Fruchtwasserpunktion angeboten worden (bzw. der Druck ist als alte Schwangere ganz schön hoch - es geht den Ärzten doch immer nur ums Rechtliche, dass sie keine Schwierigkeiten bekommen). Punktion macht man normalerweise nur, wenn bei einer Nackentransparenzmessung hohe Werte herausgekommen sind. Wenn man ein ganz durchschnittliches Ergebnis hat (so wie bei mir), wird man als ältere Schwangere trotzdem in die Risikogruppe eingeordnet. Das Risiko zu einer Fehlgeburt bei einer Punktion ist nicht zu unterschätzen. Ich lasse es auch auf Druck der Ärzte hin nicht machen. Was hätte es für Konsequenzen für mich, wenn sie feststellen würden, dass was nicht ganz in der Norm ist, außer dass ich in Angst lebe, dass was sein könnte und das sicher einem Ungeborenen nicht gut tut? Keine.. ich würde es nicht abtreiben... daher ist das meine Konsequenz. Aber das ist natürlich eine persönliche Einstellungssache und muss jeder Frau überlassen bleiben.
Alles Gute für dich und ich drück dir die Daumen ganz fest!
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Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby Louisa1998 on 09 Aug 2018, 23:41

Ich habe auch etliche Versuche – 5 IUIs, 5 ICSI hinter mir. Bin endlich dann nach 4 Versuchen mit EZSP schwanger geworden. Schwangerschaft hat gut verlaufen, habe einen Sohn bekommen. Ich hatte keinerlei Bedenken, dass ich keine Beziehung zu ihm aufbauen könnte. Ich bin total glücklich und liebe ihn über alles. Keinen Moment denke ich, dass er fremd sein könnte. Auch Wochenbettdepressionen kenne ich nicht. Im Internet habe ich nachgelesen, dass es in den USA etliche versuche von ICSI gegeben hat, aber es ist keine einzige Frau über 45 mit eigenen Eizellen schwanger geworden. Ich hatte bei den ICSI auch 2-3 Eizellen, die auch teilweise transferiert wurden, jedoch sich dann nicht entwickelt hatten. Hat im Nachhinein gesehen nur Zeit, Geld und Nerven gekostet.
Das Sperma braucht nicht besonders toll zu sein, für die ICSI reicht es meistens aus. Probiert es mal mit EZSP - am besten in der Ukraine - und mit Sperma deines Partners. Dann seht ihr, wie sich sein Sperma befruchten kann, denn bei der Eizellenspende bekommt ihr ohnehin 4-5 gute Eizellen von jungen Frauen. Dann könnt ihr immer noch mit Fremdsperma versuchen. Die Männer sind meist bis ans Lebensende fruchtbar, nur bei uns Frauen hört es meist mit 42 auf. Ich wollte es vorerst auch nicht wahrhaben, aber es ist leider Tatsache. Viel Glück und Kopf hoch!
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Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby eva2Abel on 22 Aug 2018, 02:17

Diese Entscheidung musst du alleine treffen. Dabei kann dir niemand anders helfen. Ich hatte am Anfang auch meine Bedenken. Insgesamt hatten wir 5 Versuche mit EZSP, bis es klappte. In der Nacht vor dem ersten Transfer hatte ich eine schlaflose Nacht und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich dachte mir: was mach ich da? Ist das richtig? Werde ich das Kind annehmen können? usw. Ich wollte schon absagen, aber es hat ohnehin nicht geklappt. Als ich nach dem 5. Versuch endlich einen positiven Test hatte, war ich überglücklich. Ich liebe meinen Sohn über alles, ich hab keine einzige Minute den Gedanken, dass das Gen nicht von mir war. Allerdings ist der Samen von meinem Mann - er wäre mit einem Fremdsperma nicht einverstanden gewesen. Ich bereue meinen Schritt nicht, ganz in Gegenteil - es war die beste Entscheidung in meinem Leben. Nachdem du schon ein Kind hast, ist die Situation vielleicht anders. Wie gesagt, das müssen du und dein Partner entscheiden. Anfangs wollte ich das auch nicht, aber nach 9 Versuchen mit eigenen Eizellen musste ich einsehen, dass ich auf diesem Weg höchstwahrscheinlich nicht Mutter werde. Dann kommt noch ein wichtiger Punkt dazu, den man bedenken muss. In diesem Alter sind die Eizellen nicht mehr gut, dies bedeutet dass das Risiko für das Down-Syndrom sehr hoch liegt, angeblich jedes dritte Kind und die Fehlgeburtenrate ist ab 42 auch sehr, sehr hoch. Und schwanger zu werden und es entweder zu verlieren oder ein behindertes Kind zu bekommen ist sicher weitaus schlimmer, als gar keines zu bekommen. Mit EZSP hast du eine relativ hohe Chance, ein gesundes Kind zu bekommen, da die Eizelle jung ist. Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Aber die Entscheidung, was für dich am besten ist, musst du alleine treffen. Alles Gute
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Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby Lisa_vogt on 24 Aug 2018, 20:54

Für manche Frauen ist die Eizelle einer Fremden die letzte Hoffnung auf Nachwuchs. Doch eine solche Schwangerschaft bedeutet offenbar ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. Mit der Eizelle einer fremden Frau schwanger zu werden, ist für manche Frauen der einzige Weg zu einem Kind. Da solche Eizellspende in Deutschland verboten ist, reisen viele Paare dazu ins Ausland, die fremde Eizelle wird dort in Vitro mit dem Samen des Mannes befruchtet und der Frau eingesetzt.
Offenbar bedeutet eine solche Schwangerschaft aber ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. Aachener Mediziner berichten im Deutschen Ärzteblatt von acht Frauen in den vergangenen vier Jahren, deren Blutdruck sich in der Schwangerschaft so stark erhöhte, dass die Ärzte die Babys verfrüht aus dem Mutterleib holen mussten, um das Leben der Mütter zu retten. Drei Kinder starben dadurch. Schwangerschaftshochdruck trifft auch Frauen, die auf normalem Wege schwanger werden. Weltweit geht der Tod von 50.000 werdenden Müttern darauf zurück. Eine Analyse nun, dass Frauen besonders gefährdet sind, wenn sie mit einer fremden Eizelle schwanger geworden sind. Häufig verheimlichen sie ihrem Arzt, wie das Ungeborene in ihren Bauch gelangt ist. Ärzte sollten gezielt nachfragen, ob eine künstliche Befruchtung mit einer Eizellspende durchgeführt wurde.
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Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby Lisa_vogt on 24 Aug 2018, 20:54

Für manche Frauen ist die Eizelle einer Fremden die letzte Hoffnung auf Nachwuchs. Doch eine solche Schwangerschaft bedeutet offenbar ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. Mit der Eizelle einer fremden Frau schwanger zu werden, ist für manche Frauen der einzige Weg zu einem Kind. Da solche Eizellspende in Deutschland verboten ist, reisen viele Paare dazu ins Ausland, die fremde Eizelle wird dort in Vitro mit dem Samen des Mannes befruchtet und der Frau eingesetzt.
Offenbar bedeutet eine solche Schwangerschaft aber ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. Aachener Mediziner berichten im Deutschen Ärzteblatt von acht Frauen in den vergangenen vier Jahren, deren Blutdruck sich in der Schwangerschaft so stark erhöhte, dass die Ärzte die Babys verfrüht aus dem Mutterleib holen mussten, um das Leben der Mütter zu retten. Drei Kinder starben dadurch. Schwangerschaftshochdruck trifft auch Frauen, die auf normalem Wege schwanger werden. Weltweit geht der Tod von 50.000 werdenden Müttern darauf zurück. Eine Analyse nun, dass Frauen besonders gefährdet sind, wenn sie mit einer fremden Eizelle schwanger geworden sind. Häufig verheimlichen sie ihrem Arzt, wie das Ungeborene in ihren Bauch gelangt ist. Ärzte sollten gezielt nachfragen, ob eine künstliche Befruchtung mit einer Eizellspende durchgeführt wurde.
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Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby Siri on 26 Aug 2018, 02:33

Ich bin mit Ende 43 schwanger geworden, kurz bevor wir ins KIWU Zentrum zur künstlichen Befruchtung wollten. Hatte meinen Kopf ausgestellt, da ich dachte, wird ehe nichts ohne Hilfe und schwups, war ich 5 Wochen später schwanger. Leider hatte ich eine FG in der 6 SSW. Ich habe schon 2 Töchter. Habe neu geheiratet, daher der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind. Bedingt dadurch, dass ich wohl noch von alleine schwanger wurde, habe ich die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben. Ich bin jetzt 44 Jahre, Fehlgeburt liegt 5 Monate zurück. Ich vertraue meinem Körper, dass er das noch einmal schaffen wird. Nicht jede Eizelle wird schlecht sein, denke ich zumindest. Zur Vorsorge nehme ich jetzt Utrogest, falls der Abgang wegen Gelbkörperschwäche war. Ich hatte vor 2 Wochen bei einem Frauenarzt eine Insemination machen lassen. Leider ohne Erfolg, was ich schon vermutet hatte, da ich den Zeitpunkt persönlich für zu spät gehalten habe (das Ei war schon gesprungen). Aber ich habe mir selber gesagt, ich habe noch Zeit bis ich 45 Jahre bin. Was ich meine ist, Du hast auch schon eine gesunde Tochter zur Welt gebracht. Noch ist es auf natürlichem Wege möglich. Eizellenspende kannst Du immer noch machen. Jeder geht anders damit um, aber ich denke das Ihr ein Kind möchtet euer Baby. Vielleicht klappt es noch. Alles andere kannst Du immer noch machen. Und ich denke auch, dass man selbst bei Eizellenspende, dieses Kind als sein eigenes annimmt, denn es wird in Dir aufwachsen, jedoch denke ich persönlich, warte noch ein bisschen. Ich persönlich höre nicht auf Statistiken und lasse mich auch von Ärzten nicht wieder verrückt machen, denn immer wieder lese ich, dass den Frauen gesagt wurde, dass die Chance gering (wurde mir auch gesagt) sei und dann von alleine schwanger wurden, ohne Hilfe. Ich wünsche Dir alles Gute. Alle Daumen sind gedrückt. Viele Grüße
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Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby Louisa1998 on 05 Sep 2018, 23:01

Ich habe auch etliche Versuche – 5 IUIs, 5 ICSI hinter mir. Bin endlich dann nach 4 Versuchen mit EZSP schwanger geworden. Schwangerschaft hat gut verlaufen, habe einen Sohn bekommen. Ich hatte keinerlei Bedenken, dass ich keine Beziehung zu ihm aufbauen könnte. Ich bin total glücklich und liebe ihn über alles. Keinen Moment denke ich, dass er fremd sein könnte. Auch Wochenbettdepressionen kenne ich nicht. Im Internet habe ich nachgelesen, dass es in den USA etliche versuche von ICSI gegeben hat, aber es ist keine einzige Frau über 45 mit eigenen Eizellen schwanger geworden. Ich hatte bei den ICSI auch 2-3 Eizellen, die auch teilweise transferiert wurden, jedoch sich dann nicht entwickelt hatten. Hat im Nachhinein gesehen nur Zeit, Geld und Nerven gekostet.
Das Sperma braucht nicht besonders toll zu sein, für die ICSI reicht es meistens aus. Probiert es mal mit EZSP - am besten in der Ukraine - und mit Sperma deines Partners. Dann seht ihr, wie sich sein Sperma befruchten kann, denn bei der Eizellenspende bekommt ihr ohnehin 4-5 gute Eizellen von jungen Frauen. Dann könnt ihr immer noch mit Fremdsperma versuchen. Die Männer sind meist bis ans Lebensende fruchtbar, nur bei uns Frauen hört es meist mit 42 auf. Ich wollte es vorerst auch nicht wahrhaben, aber es ist leider Tatsache.
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Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby tilda on 11 Sep 2018, 13:59

Der Unterschied ist der, dass die Eizelle fremd ist, die sonst immer von der Frau stammt, die schwanger ist. Der Samen ist bald mal von einem fremden Mann. Aber was es heißt ein Kind zu kriegen, das dann ganz fremd ausschaut, fremde Vorlieben hat und Talente und Schwächen, das weiß niemand so genau. Kann eine Frau dieses Kind annehmen? Nach der Geburt blickst du ins Gesicht eines fremden Kindes, es ist fast so, als hättest du das Kind deines Mannes, das er mit einer fremden Frau hat, ausgetragen. Das ist irgendwie pervers. Zudem: Es ist ein heikler Eingriff für die Spenderin, das fällt beim Samenspenden weg. Das darf man nicht schönreden.
Nur weil alles medizinisch möglich ist, nur weil Paare unbedingt ein Kind austragen wollen, muss deshalb alles erlaubt sein, wo der Mensch die Konsequenzen nicht mal absehen kann!!
Was bedeutet das für euer Kind? Werdet ihr es ihm sagen? Wie wird es damit klar kommen, nichts über seine biologische Mutter zu wissen? Ich würde eher eine Adoption machen, als eine fremde genetische Zelle einer mir völlig fremden Frau einsetzen zu lassen, die meinetwegen noch dazu operiert werden muss und gesundheitliche Probleme riskiert.
Tut mir leid, ich verstehe das Leid von Paaren sehr gut, die jahrelang versuchen ein Kind zu kriegen, wo alles fehl schlägt, aber irgendwo muss eine Grenze sein. Ich finde, die Eizellspende geht zu weit.
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Re: Fremdsperma oder gleich Eizellspende?

Postby eva2Abel on 14 Sep 2018, 23:00

Vertrau darauf, dass du schwanger wirst, wenn die Zeit kommt. Das kann man nur beschränkt beeinflussen und eben nur die körperlichen Möglichkeiten schaffen, die gerade möglich sind. Das ist zumindest meine Einstellung. Kein Arzt weiß etwas über die Wege und Hintergründe der Seelen, die kommen wollen oder nicht. Ich würde die Hoffnung nicht aufgeben. Ich kann mir vorstellen, wenn man gelassen und entspannt ist, dann schafft man am besten den Raum und blockiert seinen Körper am wenigsten. Leichter gesagt und getan, wenn man nachhilft, ich kenn das gut...
Ja, ich habe eine Stimulation bekommen, trotzdem ich einen normalen Eisprung hatte. Die Chance ist einfach etwas größer. Ich habe mit Puregon stimuliert, aber nur mit minimaler Dosis und habe es gut vertragen. Beim ersten Mal mit Clomifen, aber das hab ich nicht gut vertragen.
Natürlich sind mir Fruchtwasserpunktion angeboten worden (bzw. der Druck ist als alte Schwangere ganz schön hoch - es geht den Ärzten doch immer nur ums Rechtliche, dass sie keine Schwierigkeiten bekommen). Punktion macht man normalerweise nur, wenn bei einer Nackentransparenzmessung hohe Werte herausgekommen sind. Wenn man ein ganz durchschnittliches Ergebnis hat (so wie bei mir), wird man als ältere Schwangere trotzdem in die Risikogruppe eingeordnet. Das Risiko zu einer Fehlgeburt bei einer Punktion ist nicht zu unterschätzen. Ich lasse es auch auf Druck der Ärzte hin nicht machen. Was hätte es für Konsequenzen für mich, wenn sie feststellen würden, dass was nicht ganz in der Norm ist, außer dass ich in Angst lebe, dass was sein könnte und das sicher einem Ungeborenen nicht gut tut? Keine.. ich würde es nicht abtreiben... daher ist das meine Konsequenz. Aber das ist natürlich eine persönliche Einstellungssache und muss jeder Frau überlassen bleiben.
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