Eizellspende oder Embryospende?

Re: Eizellspende oder Embryospende?

Postby eva2Abel on 08 Dec 2016, 23:40

Ich habe zwar noch keine Erfahrung, was Embryonen oder Eizellspende angeht, aber ich hab mich auch schon ein bisschen schlau gemacht. Also wir waren auch schon in CZ zur Beratung, haben dort unseren 5. Versuch gewagt, allerdings nochmal mit eigenen Eizellen, den letzen...
ich hab auch gelesen, dass die Embryonenspende in Spanien deutlich günstiger ist, als die Eizellspende (die ist in Spanien viel zu teuer ca. 8000)...was mich bei der Embryonenspende nur abschreckt ist, Du bekommst übriggebliebene Kryos von Paaren, einmalig. Kostenpunkt sind hier etwa 3000. Die Chance mit Kryos ss zu werden ist aber immer schlechter, als mit frischen,
wir werden beim nächsten Versuch eine Eizellspende in CZ machen lassen...die Kosten sind hier ca. 4500, dafür bekommst Du allerdings alle EZ der Spenderin, kannst sie alle weiter kultivieren lassen, so dass eine natürliche Selektion statt findet und Du auch nur EZ eingesetzt bekommst, die auch das Potential haben sich einzunisten...alle übrigen kannst Du Dir konservieren lassen, für einen weiteren Versuch, oder sogar ein Geschwisterchen. Ich werde mich nun im Januar nochmals operieren lassen...einen weiteren Versuch mit eigenen Eizellen werden wir nicht mehr wagen...sollte es nicht durch die OP klappen, werden wir die Eizellspende in Anspruch nehmen. Ich drück Dir ganz fest die Daumen!
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Re: Eizellspende oder Embryospende?

Postby kühn on 08 Dec 2016, 23:45

Hallo,
wir haben noch 5 gefrorene Embryos von einer IVF-Behandlung in Spanien übrig. Ich habe mit den Zwillingen schwanger, jetzt genug. Der Punkt ist unsere zwei Babies (Pärchen) sehen super aus, sind gesund und entwickeln sich prächtig. Habe selten so tolle Babies gesehen. Es wäre unendlich schade um diese restlichen Embryos, die genau so ein Potential hätten. Der Vorteil für Dich wäre: Hervorragendes genetisches Material, Du kannst Fotos bekommen wie sie ungefähr aussehen werden, und ich verschenke die Embryos. Will nichts dafür haben. Nur die Gewissheit dass ich 1 oder 2 großartigen Kindern den Schritt ins Leben ermöglicht habe.
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Re: Eizellspende oder Embryospende?

Postby Bibolina on 08 Dec 2016, 23:51

Hallo,
mit Eizellspende kenne ich mich nicht so gut aus. Mir persönlich ist das auch zu teuer. Ich habe gerade meine 1. Embryonenspende hinter mir. Leider negativ. Aber es ist sehr unkompliziert und sehr günstig. Die meisten, die ich kenne, sind in Tschechien oder Spanien in Behandlung, das es keine Embryonenspende in der Ukraine gibt. Wir waren auch in Tschechien. Ich war sehr zufrieden mit der Behandlung dort. Gar kein Vergleich mit deutschen Kliniken. Die legen sehr großen Wert auf die Betreuung und den Service. Und auch die Ausstattung und die Qualität sind hervorragend. Das Erstgespräch mit einem deutschsprachigen Arzt kann man meist auch per Skype machen. Dann muss man nur zum Transfer anreisen. Die Rezepte bekommt man per Mail und löst sie in Deutschland in der Apotheke ein oder lässt sie sich vom deutschen Gyn nochmal ausstellen. Ist dann auch um einiges günstiger als hier. Man bekommt eine deutschsprechende Koordinatorin, die sehr lieb und kompetent sind. Mit denen bespricht man alles, während der Stimulation. Die Stimu läuft wie jede Stimu für eine Kryo ab. Man stimuliert mit Estrifam, geht am ca. 12. Zyklustag zum Ultraschall bei seinem Gyn oder einer Kiwu, lässt die Schleimhaut messen, sagt die der Koordinatorin und die sagt dann ob es ok ist oder man noch weiter stimulieren soll. Wenn es ok ist, fängt man mit Utrogest an und fährt ein paar Tage später los zum Transfer. Bei manchen Kliniken kann man nur nach Blutgruppe die Embryonen auswählen. Die Chancen bei Kryo-Embryonenspende liegen abhängig von der Klinik zwischen 40 % und 60 %. Bei Frischspende 80 % . Aber so ca. 40-50 % sind meist der Standard. Die Spender bekommen kein Geld für ihre Spende, sondern nur eine Aufwandsentschädigung. Und die liegt so bei ca. 500 eur. Die meisten Spender sind Studentinnen. Auf Genetische Erkrankungen und auch sonst alle gängigen Geschlechtskrankheiten werden sie natürlich auch getestet. Und die Spender sind nicht älter als 32. Liebe Grüße und viel Erfolg
Bibolina
 
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Re: Eizellspende oder Embryospende?

Postby naDin on 09 Sep 2017, 00:47

Irgendwie finde ich das ganz schön hart, dass dein Mann keine fremden männlichen Gene duldet, aber mit fremden weiblichen Genen durchaus einverstanden wäre, obwohl seine Spermies anscheinend mehr Probleme machen, als deine Eizellen bzgl. der Qualität. Das gäbe in meiner Beziehung durchaus Diskussionsstoff. Aber gut, wenn es dir vielleicht leichter fällt als ihm ein nicht genetisch abstammenden Kind zu zeugen, dann ist das grundsätzlich mit der Eizellenspende eine Möglichkeit. Wenn die Spermies allerdings so schlecht sind wie beschrieben, dann wird es mit Erfolg sicherlich genauso schwierig. Immerhin hättest du bzw. dein Körper nicht die Belastung mit der Stimu. Das wäre der einzigste Vorteil. Ich, an deiner Stelle, würde dann eher über eine Embryonenspende im Ausland nachdenken, oder Adoption... Aber das wäre eben ich...Alles Gute für dich auf eurem Weg
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