Endometriose und EZSP

Endometriose und EZSP

Postby Agnes.frankes on 07 Jan 2017, 19:56

Hallo! Mich würde interessieren, wer mit Endometriose durch eine Eizellspende schwanger wurde und was ihr im Vorfeld an Medis bekommen habt und wie lange? Was gibt es sonst noch für Tipps für Endo - Frauen? Ernährung und Co.? Ich würde mich über viele Antworten freuen.
Vielen Dank
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Re: Endometriose und EZSP

Postby Louisa1998 on 07 Jan 2017, 19:58

ch bin gleich bei der ersten EZS mit Zwillis schwanger geworden. Im Vorfeld habe ich Sojamilch usw. getrunken. Soja soll auf natürlichem Wege der Endometriose entgegen wirken. Aufgrund des Endos sind meine eigenen EZ von nicht so guter Qualität. Nach drei ICSI´s in D., haben wir uns für die EZS entschieden. Meine FÄ von der KiWu-Klinik hatte mir damals Mut gemacht. Jede Patientin mit Endo von ihr ist mit EZS schwanger geworden. Die Endometriose soll wohl bei einer EZS keine so große Rolle spielen. In D. hatte ich zwei Therapien, wo man mich in die künstlichen Wechseljahre versetzt hat. Alles ohne Erfolg. Bei der EZS habe ich mit Zolex erst downreguliert aber das machen die meisten Frauen. Der Dr. aus Kiew hatte diese Downregulierung dringend empfohlen, da es die Endo runter drückt. Was soll ich sagen, hat geklappt. Ich wünsche dir viel Erfolg! Mal sehen, was die anderen Mädels zu diesem Thema zu sagen haben. Also alles halb so schlimm. Hast du schon einen Termin? Die Kliniken werden dich sicher unterstützen.
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Re: Endometriose und EZSP

Postby tilda on 07 Jan 2017, 20:01

Ich hatte auch eine Endometriose. Ich bin mit der 3.EZS schwanger geworden und mir wurde auch gesagt, dass sie bei der EZS keine Rolle spielt. Allerdings glaube ich, dass z.B. Zysten durch die Hormone, die man bekommt, auch wachsen können und dass Endometriose in der Gebärmutter für die Einnistung hinderlich sein kann. Es kommt also Sucher drauf an, wo sie sitzt. Ich habe neben der üblichen Medis (Östrogen und Progesteron) auch dowreguliert und Clexane und Prednisolon genommen. Gerade Clexane soll die Einnistungsbedingungen bei Endo-Patientinnen erheblich verbessern. Was Ernährung etc. angeht, habe ich nichts Besonderes beachtet. Ich habe 4 Jahre TCM gemacht (gegen die Endo) und bin nicht schwanger geworden. Dann hatte ich keine Lust mehr drauf und bin 3 Monate später schwanger geworden. Ich denke, deine Chancen sind erheblich besser als bei eigenen Versuchen und wünsch dir ganz viel Glück und Erfolg!
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Re: Endometriose und EZSP

Postby Agnes.frankes on 07 Jan 2017, 20:04

Hallo! Vielen Dank für die tollen Antworten. Das macht mir richtig Mut. Ich habe im März Termin bei BioTexCom, die sind am Überlegen, ob sie mich für 3 Monate downregulieren. Bin mal gespannt, was jetzt gemacht wird. Hatte ich hier in D auch schon, hat aber nix gebracht. Vermutlich mögen meine EZ wirklich nicht, obwohl ich ein sehr hohes AMH haben und eigentlich auch immer eine gute Ausbeute... aber wenn der Wurm drin ist, die Entwicklung ist nicht doll. Leider habe ich auch ein bisschen Endo in der Rückwand der Gebärmutter. Soja... muss ich mal probieren... ob mir das schmeckt
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Re: Endometriose und EZSP

Postby omega on 07 Jan 2017, 20:07

Wenn die Klinik eine dreimonatige Downregulierung vorschlägt, dann würde ich es machen. Das kostet ja alles so viel Kohle. Wenn du einen guten FA hast, dann rechnet der mit der Krankenkasse ab. Ich weiß nicht genau, wo meine Endo steckt. Ich würde an deiner Stelle alles versuchen. Ja leider haben wir Endo-Patienten viele EZ aber am Ende meist ohne Erfolg. Alles sehr langsam. Habe mal ein bisschen gesurft wegen dem Soja bei Endo... irgendwie so ganz durchschau ich es nicht... mache sagen bloß nicht bei KiWu und auch nicht bei Endo und mache schreiben, Soja und Fischöl wäre gut und eine fleischfreie Ernährung auch. Woher hast Du das mit der Soja? Heute hat BioTexCom geschrieben, dass sie mir 6 Wochen vorher die Downregulation geben wollen, 3 Monate vorher 5 mg Prednisolon und ab Stimu 10 mg Prednisolon. Habe jetzt aber nochmal nachgefragt und die Email vom Sommer angehängt, wo die Überlegung mit den 3 Monaten Downregulation drin stand. Mal sehen, was jetzt kommt. :) Nicht das ich scharf drauf wäre... aber vielleicht ist es doch besser mit der blöden Endo. Aber ist toll, dass man sich hier austauschen kann
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Re: Endometriose und EZSP

Postby Louisa1998 on 07 Jan 2017, 20:09

Beim telefonischen Erstgespräch mit Gennet wurde mir Soja wegen der Endo empfohlen:) Ist gesund und schadet ja nicht, warum nicht ausprobieren? Vom Fischöl und fleischfreier Ernährung weiß ich nichts. Prednisolon 5 mg habe ich auch genommen aber nur eine halbe Tablette. Ich fand es damals etwas wenig aber es hatte funktioniert. Durch die Endo ist unsere eigene Körperabwehr sehr hoch. Ich bekam die letzten Jahre auch keine Erkältung mehr und mein Mann lag ständig um. Mit der Downregulierung kann man geteilter Meinung sein. Man weiß hinterher nie, warum es nicht geklappt hat. Aber ich würde den Rat der Ärzte befolgen. Wirst ja sehen, was die antworten. Ich bin trotz Endo schwanger geworden und du schaffst das auch.
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Re: Endometriose und EZSP

Postby Agnes.frankes on 07 Jan 2017, 20:10

Sie haben sich wegen der Nebenwirkungen von 3- monatiger Downregulation für nun 6 Wochen entschieden. Hatte jetzt zwar bei den letzten 3 Monaten keine Nebenwirkungen von Enantone. Aber gut, da muss ich jetzt drauf vertrauen, dass sie wissen, was sie tun ...:) Ich hatte irgendwie Glück bei meinem FA, eigentlich kann man sein Blut erst nach 3 FG checken lassen, dass die Krankenkasse zahlt... aber ich habe so eine Überweisung bekommen. Die gucken dein Blut von oben bis unten zusammen mit deiner Krankengeschichte an. Mich beruhigt es, dass ich das schon gemacht habe. Aber bei Dir ist es ja zum Glück nicht mehr notwenig.
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Re: Endometriose und EZSP

Postby Maria Waldfogel on 07 Jan 2017, 20:16

Ich bin auch Endo-Patientin - allerdings hat die erste und bisher einzige EZSP nur zu einem Negativ geführt. Da ich mittlerweile die Auswirkungen der Endo erneut spüre (hoffte, das würde länger dauern), bin ich auf der Suche nach tragbaren Lösungen. Mich hat man auch gewarnt, dass Soja durch die darin enthaltenen Phytoöstrogene eher kontraproduktiv sein könne, nachdem ich in dem Buch von Christine Northrup "Frauenkörper - Frauenweisheit" gelesen habe, dass sie bei ihren Patientinnen gute Erfolg mit dem Vermeiden von Kuhmilchprodukten und dem Verzehr von Soja hätte. Einen Zusammenhang zwischen der Endo und der Ernährung gibt es auf jeden Fall. Wobei der Zusammenhang sich nicht speziell auf die Krankheit Endometriose, sondern auf sehr viele Krankheiten bezieht. Was Soja angeht, so habe ich gelesen (in dem 2. Buch), dass es für die Fruchtbarkeit gut ist, aber man sollte damit nicht übertreiben. Überhaupt müssen wir darauf achten, dass unsere Ernährung nicht zu einseitig wird, also dass man nicht plötzlich zum Frühstück, Mittag- und Abendessen Soja isst. Vollkorn und Rohkost seien sehr gesund und der Schlüssel zu einem gesunden Körper. Und sonst, außer Zucker und ungesunden Fetten, kann man wirklich alles essen.
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Re: Endometriose und EZSP

Postby tilda on 10 Sep 2017, 23:44

Ich bin gleich bei der ersten EZS mit Zwillis schwanger geworden. Im Vorfeld habe ich Sojamilch usw. getrunken. Soja soll auf natürlichem Wege der Endometriose entgegen wirken. Aufgrund des Endos sind meine eigenen EZ von nicht so guter Qualität. Nach drei ICSIs in D., haben wir uns für die EZS entschieden. Meine FÄ von der KiWu-Klinik hatte mir damals Mut gemacht. Jede Patientin mit Endo von ihr ist mit EZS schwanger geworden. Die Endometriose soll wohl bei einer EZS keine so große Rolle spielen. In D. hatte ich zwei Therapien, wo man mich in die künstlichen Wechseljahre versetzt hat. Alles ohne Erfolg. Bei der EZS habe ich mit Zolex erst downreguliert aber das machen die meisten Frauen. Der Dr. aus Kiew hatte diese Downregulierung dringend empfohlen, da es die Endo runter drückt. Was soll ich sagen, hat geklappt. Ich wünsche dir viel Erfolg! Mal sehen, was die anderen Mädels zu diesem Thema zu sagen haben. Also alles halb so schlimm. Hast du schon einen Termin? Die Kliniken werden dich sicher unterstützen.
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Re: Endometriose und EZSP

Postby Pika4u on 11 Sep 2017, 19:57

Wenn die Klinik eine dreimonatige Downregulierung vorschlägt, dann würde ich es machen. Das kostet ja alles so viel Kohle. Wenn du einen guten FA hast, dann rechnet der mit der Krankenkasse ab. Ich weiß nicht genau, wo meine Endo steckt. Ich würde an deiner Stelle alles versuchen. Ja leider haben wir Endo-Patienten viele EZ aber am Ende meist ohne Erfolg. Alles sehr langsam. Habe mal ein bisschen gesurft wegen dem Soja bei Endo... irgendwie so ganz durchschau ich es nicht... mache sagen bloß nicht bei KiWu und auch nicht bei Endo und mache schreiben, Soja und Fischöl wäre gut und eine fleischfreie Ernährung auch. Woher hast Du das mit der Soja? Heute hat Biotexcom geschrieben, dass sie mir 6 Wochen vorher die Downregulation geben wollen, 3 Monate vorher 5 mg Prednisolon und ab Stimu 10 mg Prednisolon. Habe jetzt aber nochmal nachgefragt und die Email vom Sommer angehängt, wo die Überlegung mit den 3 Monaten Downregulation drin stand. Mal sehen, was jetzt kommt. :) Nicht das ich scharf drauf wäre... aber vielleicht ist es doch besser mit der blöden Endo. Aber ist toll, dass man sich hier austauschen kann
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