schwanger mit 44

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Postby Louisa1998 on 13 Jan 2017, 23:10

Ich bin mit 44 Jahren nach der 2ten Eizellspende in Kiew schwanger geworden :-) Gib es hier auch viel Frauen, die erst über 40 schwanger wurden? Muss ich die Schwangerschaft jetzt als Risiko werten oder wie war es bei euch? Bin natürlich total ängstlich das mit meinem Baby etwas nicht stimmt und horche bei jedem ziepen in meinen Körper)) Ich wäre froh wenn ich Frauen finde die in dem Alter auch noch ein Kind bekommen haben
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Re: schwanger mit 44

Postby Engeline on 13 Jan 2017, 23:11

Glückwunsch zur Schwangerschaft! Allein das Alter und der Umstand, dass es eine künstliche Befruchtung war, macht dich nicht zur Risikoschwangeren. Sicher wird der Arzt genauer hinsehen und dir eher zur Schonung raten, aber das war's auch. Wichtig ist nur, dass du dich nicht zu Untersuchungen drängen lässt, die ausschließlich mit deinen Alter begründet werden, mach nur das was du für dich als gut und richtig empfindest. Anfang des Jahres gab es auch Rauschen im Blätterwald, dass EZS das Gestoserisiko erhöht, das ist a umstritten und b kann Frau ja vorbeugen, das ist wichtig, wenn man die EZS nicht an die große Glocke hängen will. Ansonsten war ich beim Kleinen mit 40+ schwanger (eigene EZ) und fürs Geschwisterchen jetzt gerade positiv nach EZS (mit 45). Und beim Rest, glaub mir, wir etwas älteren Mamas unterscheiden uns nicht so sehr von den jüngeren! Nur den Papas fehlen manchmal die Nerven.
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Re: schwanger mit 44

Postby majorka4 on 13 Jan 2017, 23:13

Hallo! Nachdem ich einige Zeit hier nicht mehr dabei war, melde ich mich hier auch zu Wort. Ich war auch 41 als ich schwanger wurde durch EZS. Nach der Geburt bin ich 42 geworden. Ich hatte in der 29 Woche erstmals Probleme und zwar V. a. vorzeitige Wehen, was sich aber als Drehung des Kindes herausstellte. Dann ging es gut bis zur 35 Woche und da kam dann mein Sohn nach vorzeitigem Blasensprung zur Welt. Wir wollen evtl. nochmals eine EZS machen. Kannst du mir mehr über diese Klinik in Kiew erzählen? Wie heißt es denn?
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Re: schwanger mit 44

Postby Pika4u on 13 Jan 2017, 23:15

Ich werde im Februar 44 Jahre alt und bin nun mit dem 3. Kind schwanger - habe heute Halbzeit! Nach einer Zeit des Bangens (Blutungen in der 12. SSW) bin ich auch hypersensibel und ängstlich geworden - bei den ersten beiden Kindern (die ich auch erst mit 35 und 36 Jahren bekommen habe) war das längst nicht der Fall! Ich wünsche dir alles alles Gute für die SS! Gerne können wir uns auch mal privat austauschen, ich finde es immer schön eine ältere Mama zu treffen. Kannst mir auch gerne eine PN schicken. Ich weiß, es ist schwer, aber lege nicht jedes Wort auf die Goldwaage, was die Ärzte sagen - bei meinem Baby waren die Herztöne zunächst auch nur "indifferent" zu hören. Jetzt ist alles in Ordnung - fühlt sich auch so an.
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Re: schwanger mit 44

Postby yourAngel on 13 Jan 2017, 23:20

Ich bin 43 und versuche mir gerade vorzustellen, wie es mir ergehen würde, wenn ich einen positiven SST in der Hand halten würde. Denke mal, dass ich auch erst einmal platt wäre und mich dann durchkämpfen würde. Aber sicherlich wäre auch die Freude dabei. Du schreibst, dass Du lange dafür kämpfen musstest, dass Du schwanger wirst, und dass Du nicht wegen des Alters Dein Kind wieder hergeben möchtest. Das finde ich schön! Dein Vorteil ist, dass Du Lebenserfahrung hast und schon ein Kind. Da Dein Mann meistens unterwegs ist: Hast Du jemanden aus der Familie oder aus dem Freundeskreis, die Dich unterstützen kann, wenn Du mal Zeit für Dich brauchst? Ich wünsche Dir natürlich sehr, dass Dein Mann ein wenig an sich arbeitet und ihr zusammenbleiben könnt. Wäre es von seiner Seite her möglich, eine Tätigkeit in der Nähe aufzunehmen (evtl. Jobwechsel)? Besteht die Chance, dass Du diesmal keinen KS machen lassen müsstest? Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass es eine Sicherheitsmaßnahme ist, aufgrund Deiner Vorgeschichte...Also, falls es wieder auf einen KS hinausläuft, dann schon jetzt alles Gute, auch in Hinsicht all Deiner anderen Probleme, Wünsche und Überlegungen.
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Re: schwanger mit 44

Postby Lisa_vogt on 13 Jan 2017, 23:28

Ich bin 41 und habe gerade ein Kind bekommen. Da ich schon 2 große Kids habe kann nur sagen, ich hatte nicht mehr und nicht weniger Schwangerschaftswehwehchen wie damals und definitiv viel mehr Ruhe und Geduld. Meine Kollegen und Freunde haben sich einfach mit uns gefreut, genau wie die Frauenärztin. Statistisch hast du natürlich ein höheres Risiko, ein behindertes Kind zu bekommen, aber meine FA hat damals das Risiko mal umgedreht in "so und soviel Frauen bekommen in ihrem Alter ein gesundes Kind" und schon klang es nicht mehr beängstigend. Außerdem sind die 40er doch eh die neuen Dreißiger. Es gibt übrigens einige Frauen die jenseits der 40 Kinder bekommen haben - was mich dran erinnert dass ich für uns immer mal einen extra Strang aufmachen wollte du bist also auch bei weitem nicht allein. Das Kind wird definitiv was besonderes und die Schwangerschaftswehwehchen die kamen waren viel leichter zu ertragen fand ich, da ich sie sehr bewusst erlebt habe, da klar ist, dies ist das letzte Kind und so erleb ich auch die Zeit mit dem Fünkchen viel bewusster und mit viel mehr Freude - weils ein unerwartetes spätes und definitiv letztes Geschenkt war.
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Re: schwanger mit 44

Postby paprik_a on 13 Jan 2017, 23:30

Ich bin 42 und bin jetzt was neidisch. Ich hatte mir früher vorgestellt, es mit meinen weiteren Kinderwunsch so bis 45 versuchen zu können. Leider hat mir da mein Körper einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deiner scheint da ja andere Pläne mit dir zu haben. Aber in deiner Situation würde ich mir die gleichen Fragen stellen. Macht man als Mutter so. Man hat Verantwortung sich und dem Kind gegenüber und hinterfragt alles Sinnige und unnötige. Fühlst du dir wirklich zu alt? Ich habe mich bei meiner Schwangerschaft mit Anfang 38 bei den Bemerkungen von vielen Menschen, auch von Profis, so alt gefühlt, wie ich es nie vermutet hätte. Die Hebamme, die mein Aufnahmegespräche im Krankenhaus führte habe ich nach einigen wahrscheinlich witzig gemeinten Bemerkungen gefragt, ob sie was getrunken hätte. Und dann habe ich ihr gedroht sie bei der nächsten Bemerkung unter dem Tisch zu treten.
Mir ging es bei der Schwangerschaft nicht wirklich gut, aber alles war weit von irgendwelchen gravierenden Altersproblemen entfernt. Es gibt und gab so viele Frauen die ihre gewünschten Kinder und auch die Überraschungsnachzügler heute wie auch schon während meiner Kindheit zwischen 40 und 50 bekommen haben. Mach alles an Untersuchungen, was dich beruhigt und wenig genug von dem, was dich beunruhigen würde. Das hast du einer sehr jungen Mutter vielleicht voraus, du weißt, was dir gut tut und wie weit du gehen kannst. Und du kannst und darfst die für dich richtige Entscheidung treffen, wie immer sie aussieht! Viel Glück und ich drücke dir für alle deine Entscheidungen die Daumen
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Re: schwanger mit 44

Postby Siri on 13 Jan 2017, 23:36

Ich war auch 44 als ich mit unserer ungeplanten heute 9 Monate alten Tochter schwanger war. Unsere Söhne waren derzeit 17 und 12 Jahre. Unser großer war ziemlich entsetzt als er von meiner Schwangerschaft erfuhr, hat sich aber relativ schnell wieder beruhigt. Unser kleiner hat sich riesig gefreut und kümmert sich rührend um sein Schwesterchen. Der große hat sich mittlerweile auch mit ihr angefreundet, nun ja er ist jetzt 17 Jahre und hat halt andere Interessen.
Meine Schwangerschaft verlief sehr gut und ich habe eine Tochter zur Welt gebracht)) Das ist nach unseren Jungs mit Abstand das Schönste was uns je passiert ist. Mein Mann ist sowas von vernarrt in sein Kleines Mädchen, einfach nur schön) Wir sind zwar etwas ältere Eltern für unsere Tochter, aber glücklich und zufrieden so wie es jetzt ist. Ich wünsche dir alles Gute
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Re: schwanger mit 44

Postby Ruth on 13 Jan 2017, 23:50

Herzlichen Glückwunsch!
Ich bin 42 und mir unserem 2. Kind schwanger. Unsere Tochter ist 23 Monate alt. Beide Kinder sind geplant gewesen und vollkommen natürlich im 5. bzw. 4. ÜZ entstanden. In der ersten Schwangerschaft haben wir erst das Ersttrimesterscreening gemacht und dann eine Fruchtwasseruntersuchung. Beim ETS passierte das, was oft das Standardproblem zu sein scheint. Die Nackenfalte sah gut aus. Die Biochemie führte zu einem blöden Ergebnis 1: 57. Daher dann die FWU, die vollkommen problemlos verlief und zu einem günstigen Befund führte. Bei der jetzigen Schwangerschaft haben wir bewusst auf diese Untersuchungen verzichtet. Ich könnte einen Abbruch seelisch nicht überstehen. Und das ist ja eigentlich die Konsequenz aus einer FWU wenn diese zu einem ungünstigen Befund führt. Sonst braucht man es jedenfalls aus meiner Sicht nicht zu machen. Es ist zudem sehr schwer, bis Ende der 12. SSW wirklich belastbare Ergebnisse zu haben. Die Modalitäten eines Abbruchs danach kann ich mir erst recht nicht vorstellen und könnte es nicht überstehen. Das ETS haben wir uns auch geschenkt. Mit 42 kann bei der Biochemie statistisch nur ein sehr beunruhigendes Ergebnis herauskommen (Schau vielleicht auch mal im Forum pränatale Diagnostik). Als ich das in der ersten Schwangerschaft gemacht hatte, war die Zeit zwischen ETS und FWU (2,5 Wochen) einfach nur furchtbar. Im Ergebnis stellt sich die Frage, ob Ihr auch mit einem behinderten Kind würdet leben können und wollen. Wobei ein genetisch günstiger Befund bei weitem nicht alle Behinderungen ausschließt. Insbesondere zur Trisomie 21, die ja das größte Risiko bildet.
Alles Gute
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Re: schwanger mit 44

Postby Agnes.frankes on 13 Jan 2017, 23:52

Ich bin 44 und das erste Mal mit einem gesunden Kind schwanger. Ja, das geht. Ich bin es! Auch ich habe spät den richtigen Mann gefunden und dann haben wir von 5 % Wahrscheinlichkeit gehört, in meinem Alter überhaupt schwanger zu werden, wurden zum Spezialisten für künstliche Befruchtung geschickt, wurden auf Eizellspende und Adoption angesprochen – die Zeit drängte schließlich ... nur ein Arzt sagte „Wenn Sie körperlich fit sind, spricht nichts dagegen“. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin auf natürlichem Wege schwanger geworden – und von Anfang an lief die Schwangerschaft gut. Eine Krise noch in der 12. SSW. Als die Blutwerte beim Test schlecht waren, entschlossen wir uns zur Chorionzottenbiopsie. Das erfreuliche Ergebnis: alles gut! Nächstes Jahr im Frühsommer kommt unser erstes Kind zur Welt. Also, hab Mut! Mein Tipp: informiere dich und tu, was gut ist für dich. Sei versichert: Es ist normal, dass du das Gefühl hast, die Zeit drängt! Lass dich aber trotzdem nicht von Wahrscheinlichkeiten, Statistiken und Risiken abschrecken. Frauen wie du und ich sind gerade dabei, die Zahlen nach oben zu korrigieren. Mit den allerbesten Wünschen für euch!
Agnes.frankes
 
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