Krebsabstrich und Schwangerschaft

Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby kühn on 23 Sep 2016, 02:01

Bei mir wurde auch während der Schwangerschaft ein Abstrich genommen, der völlig normal war (PAP II). Meine FA sagte nur, dass der Abstrich nicht so tief wie sonst genommen werden kann, da ansonsten die Gefahr eines Blasensprungs besteht. Ich denke, solange bei der Konisation alles im Gesunden entfernt wurde und die Kontrolle unauffällig war steht einer Schwangerschaft nichts im Weg. Nur Mut, wird bestimmt alles gut.
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Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby Lisa_vogt on 23 Sep 2016, 02:06

Hallo, erstmal wünsche ich dir ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit und. Ich weiß, dass es leichter geschrieben als getan ist, aber lass dich nicht unter kriegen. Die Diagnose steht, aber bei Krebs kommt es darauf an, wie früh oder spät es erkannt wird. In der Frühphase sind die Chancen natürlich besser und die Schäden bleiben minimal. Daher leider abwarten, Tee trinken und dich mit schönen Erlebnissen ablenken versuchen. Was ich dir sonst berichten kann ist, dass ich aus dem Bekanntenkreis einen Fall kenne, wo während der Frühphase der SS so eine Diagnose gestellt wurde und sie hat ein gesundes Kind zur Welt gebracht. Ich hoffe das hilft dir ein wenig.
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Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby majorka4 on 23 Sep 2016, 02:10

Hallo! Hatte nie Krebsabstrich, und mein Doc hat den dann in der Schwangerschaft gemacht…Hat aber nie erwähnt, dass das Einfluss auf die Schwangerschaft haben könnte, kann ich mir auch irgendwie nicht vorstellen…Die Frage stellt sich natürlich, je nachdem was son Abstrich aussagt, welche Möglichkeiten man während der Schwangerschaft hat überhaupt was zu unternehmen.In dem Posting unten ist ja auch die Rede von einer Geburtseinleitung..
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Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby Maria Waldfogel on 23 Sep 2016, 02:13

Normalerweise wird zu Beginn der SS immer ein Abstrich gemacht, sofern die Vorsorge nicht gerade vor acht Wochen erst war. Und zwar aus denselben Gründen wie sonst auch, nämlich um zu schauen, ob eine bösartige Veränderung vorliegt.
Natürlich sind die Zellen leicht verändert in der SS, aber es ist immer noch gut zu erkennen, ob es sich um eine gefährliche Zellveränderung handelt. Deshalb wird das eigentlich routinemäßig mitgemacht, ich weiß, dass man schon Krebserkrankungen in der Frühh-SS erkannt hat, die so schwerwiegend waren, dass Frau ein SS-Abruch ausdrücklich nahegelegt wurde, da der Krebs schon sehr weit fortgeschritten war und sofort behandelt werden musste, sonst wäre das Baby ohne Mama aufgewachsen n und im Zweifelsfall wird immer für die Mutter und nicht fürs Kind entschieden.
Aber mach Dir keine Sorge, die Wahrscheinlicheit, dass ausgerechnet jetzt etwas ist, ist nicht besonders groß!
Liebe Grüße
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Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby naDin on 23 Sep 2016, 02:16

Ich musste einen Krebsabstrich bei der ersten Untersuchung machen. Ich finde den Krebsabstrich immer so unangenehm. Und jetzt wo ich schwanger bin, wollte ich den gar nicht. Alles in mir hat sich dagegen gesträubt. Ich bin da echt so ein Weichei...Daher habe ich mich auch schon gefragt, ob man den Abstrich jedes mal machen muss. Und falls nur wegen Keimen einer gemacht wird (wurde letztes mal auch extra angeschaut, aber da ich ja volles Programm hatte, weiß ich nicht, wie das war), ist der dann angenehmer als der Krebsabstrich?
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Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby Nala on 23 Sep 2016, 02:21

Ich kann dich gut verstehen. Solche Mitteilung bringt schon ohne SS Angst mit. Ich hatte 2010 einen PAP4a. Aber ohne SS. War ein 3/4 Jahr nach der Geburt meines Sohnes. Es wurde dann direkt eine Konisation gemacht. Bei einem Pap3d werden normalerweise engmaschige Kontrollen (alle 3 Monate) gemacht, um zu schauen, wie sich die Zellveränderung verhält. Nach 3 Mal Pap3d wird eine Konistion gemacht, um das zu differenzieren. Das gilt aber alles ohne SS. Was hat dein Arzt denn gesagt, was bei dir gemacht wird. Meistens wird dies von dem HPV ausgelöst. Medikamentös kann man leider nichts machen gegen den HPV. Gibt ja jetzt wohl diese Impfung, ist aber eigentlich nur sinnvoll, wenn noch kein Geschlechtsverkehr statt gefunden hat. Ich weiss, es ist leicht gesagt, aber mach dir nicht so sehr grosse Sorgen. PAP3d ist meistens eine entzündliche Veränderung am Gebärmutterhals, die sich wieder zurück bildet.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.
LG
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Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby omega on 23 Sep 2016, 02:23

Ein PAP IIID heisst erstmal nur, daß der Befund kontrollbedürftig ist. Du hast Gewebeveränderungen im Bereich der Zervix also des Muttermundes. Allerdings bildet sich diese Veränderung, die tatsächlich meist von HPV Viren ausgelöst wird in einem großen Prozentsatz wieder zurück. Mehr als 80 % der Frauen machen in ihrem Leben eine HPV Infektion durch. So etwas wie der Schnupfen im unteren Bereich. Welcher Labortest bei Dir interessant wäre ist ein E6/E7 HPV Nachweis. Dieser Test weist nach, ob das Virus aktiv ist, d.h. tatsächlich Zellveränderungen hervorruft. Dieser Test ist nur bei unter 10 % positiv. Bei den anderen Frauen schlummert das Virus einfach nur und heilt ohne Komplikationen wieder ab. Ich würde deinen FA mal auf diesen Test ansprechen. Er kostet zwar etwas mehr (wird von der Kasse nicht übernommen) aber liefert Dir wirklich eine Aussage. Der PAP IIID wird ansonsten soweit ich weiß nur ca. halbjährlich kontrolliert. Das reicht auch aus, da die Veränderungen nur sehr langsam mehrere Jahre ablaufen. Wenn Du noch Fragen hast melde Dich bzw. besprich das mal mit deinem FA.
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Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby Pika4u on 23 Sep 2016, 02:25

Diesen Pap III hatte ich auch, allerdings war ich da nicht schwanger. Das antibiotikum ist sicherlich gegen die Clamydien. Ich bin damals gut ein Jahr damit rumgelaufen und immer wieder regelmäßig getestet worden. Trotz das ich keine Clamydien hatte, hat sich das ganze nicht zurückgebildet. Bin dann operiert worden. War ein lachhaft kleiner eingriff und hat auch überhaupt nicht wehgetan. Habe nichts davon gemerkt. Trotzdem solltest du zu jemandem gehen der sich den ganzen tag ausschließlich damit beschäftigt. So einen Abstrich auszuwerten ist nämlich auch auslegungssache.
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Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby Ruth on 23 Sep 2016, 02:30

Also ich bin in der 13 SSW und habe morgen meinen zweiten FA-Besuch nach den Behandlungen in der Kiwu-Praxis. Nun war ich seit letztem Sommer quasi nicht mehr bei meiner FA, da ich in der kiwu-Praxis ausreichend gynäkologisch behandelt und untersucht wurde. Ein Abstrich wurde bei mir auch gemacht, ohne Befund, also alles ok. Jetzt will meine FA unbedingt eine Krebsvorsorge-Untersuchung mit Abstrich vom Muttermund machen, da die letzte Krebsvorsorge-Untersuchung, die sie auch beurteilen kann, da bei ihr erfolgt, ja schon ein Jahr her sei.
Ich habe ziemlich Angst davor, da es ja doch Rumgefummel am Muttermund ist und ich außerdem schon Einiges über verfälschte PAP-Tests durch die Schwangerschaft gehört habe.
Wie ist Eure Empfehlung? Kann ich die Krebsvorsorge bis nach der Geburt verschieben oder wäre das gefährlich? Bisher hatte ich noch nie einen schlechten Befund nach einem Abstrich, bei uns liegt auch nichts mit Gebärmutterkrebs in der Familie. Hab einfach Angst, das Kind unnötig zu gefährden oder mich unnötig verrückt machen zu lassen. Weiß nicht selbst, was ich machen soll.
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Re: Krebsabstrich und Schwangerschaft

Postby Siri on 23 Sep 2016, 02:33

Die Frauenärztin kann sich ja dort die Daten anfordern, wenn sie so sehr daran interessiert ist. Meine FÄ hat von sich aus gemeint, dass sie den Abstrich bei mir in der Schwangerschaft sicher nicht machen wird, sie hat nicht mal den Chlamydien-Abstrich vom MuMu gemacht, da ich im ersten Drittel eh schon immer wieder mal Schmierblutungen hatte und sie deshalb nicht am MuMu manipulieren wollte.
Direkt nach der Entbindung soll man den Abstrich wohl auch nicht machen, bei der Nachuntersuchung meinte sie dann ca. nach 8 Monaten, so dass ich erst letzte Woche dort war. Abstand zum vorherigen Abstrich bei mir dadurch mehr als 2 Jahre.
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