Gebärmutterspiegelung

Re: Gebärmutterspiegelung

Postby Windchen210 on 17 Feb 2017, 16:56

Ich habe auch einen Termin zur Bauchspiegelung. Auch bei mir besteht der Verdacht, dass meine Eileiter verklebt sind. Wir üben mittlerweile schon ein Jahr. Ist nicht lange im Vergleich zu manch anderen hier, aber doch schon sehr lange im Vergleich zu denen, die sofort schwanger werden. Jedenfalls hat mein Mann bereits ein Spermiogramm machen lassen. Da ist alles in Ordnung. Bei mir wurden leider im Sommer Chlamydien festgestellt, welche zwar erfolgreich behandelt wurden, aber trotzdem besteht nun der Verdacht, dass meine Eileiter durch diese Dinger verklebt sind. Warum besteht bei dir der Verdacht und wie lange übt ihr denn schon?
Meine FÄ meinte, dass es wohl wirklich so aussieht, das wenn nix mehr zu retten ist an den Eileitern, dass dann nur noch eine künstliche Befruchtung hilft. Ich freunde mich langsam mit dem Gedanken an, aber trotzdem kann es ja einfach sein, dass alles in Ordnung ist.
Und vielleicht ist das auch bei dir so... Nur weil man schon einige Zeit übt, heißt das ja nicht, dass man sofort ss werden muss. Ich weiß, das ist leichter gesagt, als getan, mir geht es auch oft genug ziemlich beschissen, weil wieder meine Mens gekommen ist. Aber vielleicht haben wir ja einfach in dem einem Jahr üben manchmal den richtigen Zeitpunkt verpasst. Naja und dann gibts Monate, da hat man mal keinen ES und dann gibts Monate, da trifft man vielleicht den richtigen Zeitpunkt, aber trotzdem wirds nix (schließlich ist die Chance trotz richtiger Zeitpunkt ss zu werden auch nur bei 25 Prozent). Du siehst, es kann viele Gründe haben, warum es manchmal etwas länger dauert. Ich selbst bin froh drum, die Bauchspiegelung machen zu lassen. Denn dann weiß ich endlich bescheid. Sollte wirklich nix mehr zu retten sein, werden wir uns um eine Kinderwunschklinik kümmern und die künstliche Befruchtung in Erwägung ziehen. Und falls alles in Ordnung ist, kann ich wahrscheinlich etwas gelassener in die zukunft blicken. Denn allein der Gedanke, dass was nicht stimmen könnte, macht mich ja schon verrückt.
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Re: Gebärmutterspiegelung

Postby naDin on 17 Feb 2017, 16:58

Ich hatte am 10.03. die Bauch- und Gebärmutterspiegelung. Bei mir wurden neben Endometriose auch diverse gutartige Tumore entfernt und jetzt muss erst mal alles ausheilen bevor wir wieder loslegen können. Kann meinen Vorrednerinnen nur zustimmen, die OP selbst ist harmlos und hinterher ists auch nicht schlimm. Bin auch schon weit Ü30 aber mein FA aus der Kiwuklinik meinte, dass ich noch jede Menge Zeit habe. Wenn dein FA jetzt schon meint es bestünde ein Problem würd ich ihn mal fragen, ob er dich demotivieren will oder ob er seinen Job verfehlt hat, denn der scheint dich ja noch nicht richtig informiert zu haben. Schau dir die Infos ruhig im Internet an über die Möglichkeiten der Kiwubehandlung und frag ihn Löcher in den Bauch. Erst, wenn alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, kann er von Problem sprechen.
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Re: Gebärmutterspiegelung

Postby Fuchs on 17 Feb 2017, 17:00

Ich habe eine Laparoskopie. Den ganzen Eingriff habe ich Ambulant machen lassen, und konnte Nachmittags wieder nach Hause gehen, mein Mann muste allerdings für den Notfall zu Hause sein, das war aber kein Problem! Bei der Laparoskopie werden dir 3 Kleine Stäbe in die Bauchhöhle gesteckt, sogenannte Arbeitskanäle worüber der Chirurg zum einen arbeiten kann ohne dich aufschneiden zu müssen und mit einer Kamera gucken kann. Damit er was sehen kann muß Gas in deinen Bauch, das wird zum Ende der OP zwar wieder abgelassen/rausgesaugt, aber etwas bleibt immer drin. Du hast danach also einen keinen Blähbauch, und meistens Schmerzen in der Schulter, die kommen aber von der Lagerung auf dem OP Tisch. Da liegt man leider etwas blöd. Ansonsten fand ich die Schmerzen nicht schlimm, ich habe am ersten Abend etwas Paracetamol genommen, zu Schlafen, aber da ist jeder Mensch anders, und ich kann schon etwas weg stecken. Wenn du dann das Ergeniss hast müssen erst einmal alle Anträge ausgefüllt und genemigt werden, bei uns hat das auch noch mal so 2 Monate gedauert, und dann must du dich bei der Klinik melden wenn du deine Mens bekommst. Bei uns liegt es an meinem Mann, zu wenig und schlechte Schwimmerchen, wir haben das Lange Protokoll gemacht und gestern habe ich 2 2Zeller zurück bekommen. War ganz schön aufregend, aber jetzt heißt es warten. Für den Notfall haben wir noch 10 Kryonisieren können. So ich hoffe ich konnte dir etwas helfen!
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Re: Gebärmutterspiegelung

Postby sofi_e on 17 Feb 2017, 17:02

Ich hatte eine Gebärmutterspiegelung, allerdings in Vollnarkose. Die OP wurde hauptsächlich wegen einer Bauchspiegelung (Zyste) durchgeführt, die Gebärmutterspiegelung wurde dann nur noch zusätzlich gemacht wegen anderer Beschwerden (wenn ich schonmal in Narkose war). Weiß also nicht, ob Dir meine Erlebnisberichte was helfen... Ich hatte nach der OP wochenlang Blutungen (was aber wohl eher ungewöhnlich ist) und meine ersten drei oder vier Perioden danach waren sehr stark. Total unangenehm! Außerdem hatten die Tampons, wenn ich sie vollgesogen rauszog, eine ganz komische Form. Ich denke, die starken Blutungen kamen daher, daß die Gebärmutter gedehnt wird bei so einer Spiegelung und dann bildet sich auch mehr Schleimhaut. Durch die Instrumente war vielleicht irgendwie die ganze Scheide etwas verformt. Es hat Monate gedauert, bis sich alles wieder etwas normalisierte. So schnell lasse ich das nicht mehr machen. Schmerzen hatte ich allerdings keine - eben nur diese starken Perioden.
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Re: Gebärmutterspiegelung

Postby Nala on 17 Feb 2017, 17:07

Ich habe eine GM- und Bauchspiegelung hinter mir. Verdacht auf Endometriose, Blauprobe (Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit). Ergebnis: Man klar und deutlich eine Anomalie der GM gesehen. Also eine Wand die die GM in zwei teilt. Man hat diese damals jedoch nicht entfernt. Noch im nächsten Zyklus bin ich nach 10 J. Kinderwunsch spontan schwanger geworden. Unsere Tochter kam dann per KS zur Welt und hat nur neun Monate gelebt. Sie ist eines Abends für immer in ihrem Bettchen eingeschlafen. 2015 habe ich dann wieder eine GM- und Bauchspiegelung gehabt, weil ich mir die Wand habe entfernen lassen. Es hieß, um die Chancen einer SS zu erhöhen muss diese Wand weg. Denn wenn das Ei sich dort einnistet kommt es immer wieder zu einem unbemerkten Abbort. Bin nun in der 9 SSW und hoffe dass alles gut geht.
Eines noch, bei der Bauchspiegelung wird dein Bauch mit Gas gefüllt um Arbeitsplatz zu schaffen. Es kann gut möglich sein, das du nachher starke Schulterschmerzen bekommst. Das hatte ich zumindest nach der ersten BS. Nach der zweiten dachte ich meine Lungen und mein Zwerchfell platzen. Das Atmen, das weinen und das flach liegen bereiteten unheimliche Schmerzen. Auslöser: der Gas der sich noch in dem Körper befindet. Wenn du ein Lattenrost hast, dass du hochstellen kannst, hilft dieses sehr. Von der OP merkst du eh nichts. Und am Bauch wirst Du auch keine Schmerzen haben danach. Wie gesagt nur die Schmerzen durch den Gas. Sollten aber auch nach etwa 3-5 Tagen besser werden.
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Re: Gebärmutterspiegelung

Postby Lisa_vogt on 03 Oct 2017, 20:02

Was die Gebärmutterspiegelung angeht, möchte ich dich beruhigen. Die ist nicht schlimm. Es ist so ähnlich wie eine IUI nur, dass statt des Katheters mit den Spermien eben ein flexibler Endoskopschlauch mit Kamera durch Scheide und Gebärmutterhals in die Gebärmutter eingeführt wird. Vorher musst du eine Tablette vaginal einführen, die wie die Prostaglandine im Sperma, deinen Gebärmutterhals erweitert und dafür sorgt, dass das Endoskop besser eingeführt werden kann. Und das war’s dann eigentlich schon, es sei denn es gibt was Besonderes zu sehen, entfernen etc. Bei mir wurden ein Myom entfernt und noch gleich 2 Polypen von denen niemand etwas wusste vorher. Jetzt hab ich keine Zwischenblutungen mehr. Die Aktion hat unter Narkose stattgefunden und ich hab noch einige Tage ein bisschen geblutet, das war aber weil sie das Myom entfernt haben, wenn sie nur spiegeln wird ja nichts verletzt. Ich meine, wenn der Verdacht besteht, dass du eine Magenschleimhautentzündung oder Magenkrebs hast, dann würdest du doch vermutlich auch in eine Magenspiegelung einwilligen, oder? Etwas viel anderes ist das auch nicht. Eine Darmspiegelung z.B. stelle ich mir viel unangenehmer vor. Also hab nur Mut. Viele Grüsse
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Re: Gebärmutterspiegelung

Postby paprik_a on 08 Nov 2017, 00:38

Es ist ein wirklich unbelastender Eingriff, es wird nichts geschnitten, ich hätte da keine Angst. Aber…Der Eingriff mag noch so klein sein, wenn man nicht voll dahinter steht, sich ängstigt, kann auch so ein kleiner Eingriff traumatisch sein. Ich würde mir an deiner Stelle Hilfe suchen. Hilfe von jemand, der dich seelisch unterstützt, dich wieder aufrichtet. Du suchst gerade Rat bezüglich medizinischer Behandlung, schau, dass du einen Rat für deine Seele bekommst. Wenn du die stärkst, werden sich die anderen Fragen wie von selbst beantworten. Ich hoffe, ich klinge jetzt nicht besserwisserisch... Ich stand vor einem Jahr vor der Frage, repromedizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich habe sie damals nicht in Anspruch genommen, habe erst einmal geschaut, was so mein Restleben macht. Und jetzt sehe ich das mit der medizinischen Hilfe anders, ich kann den Ärzten anders entgegen treten, habe eine andere Haltung. Mit der kann man gut im Wartezimmer sitzen, sich den richtigen Arzt aussuchen, die richtige Behandlung. Jetzt stimmt es für mich. Klar stellen sich dann immer noch Einzelfragen, will ich die Durchgängigkeit der Eileiter testen lassen, wenn ja, wie usw. Aber ich fühle mich jetzt nicht mehr so ausgeliefert, nicht mehr so passiv. Ich wünsche dir ganz viel Kraft, Kraft um für dein Kind zu kämpfen! Du wirst ganz sicher die richtige Entscheidung treffen. Liebe Grüße
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Re: Gebärmutterspiegelung

Postby kühn on 10 Nov 2017, 23:51

Was die Gebärmutterspiegelung angeht, möchte ich dich beruhigen. Die ist nicht schlimm.
Es ist so ähnlich wie eine IUI nur, dass statt des Katheters mit den Spermien eben ein flexibler Endoskopschlauch mit Kamera durch Scheide und Gebärmutterhals in die Gebärmutter eingeführt wird. Vorher musst du eine Tablette vaginal einführen, die wie die Prostaglandine im Sperma, deinen Gebärmutterhals erweitert und dafür sorgt, dass das Endoskop besser eingeführt werden kann. Und das war’s dann eigentlich schon, es sei denn es gibt was Besonderes zu sehen, entfernen etc. Bei mir wurde ein Myom entfernt und noch gleich 2 Polypen von denen niemand etwas wusste vorher. Jetzt hab ich keine Zwischenblutungen mehr. Die Aktion hat unter Narkose stattgefunden und ich hab noch einige Tage ein bisschen geblutet, das war aber weil sie das Myom entfernt haben, wenn sie nur spiegeln wird ja nichts verletzt. Ich meine, wenn der Verdacht besteht, dass du eine Magenschleimhautentzündung oder Magenkrebs hast, dann würdest du doch vermutlich auch in eine Magenspiegelung einwilligen, oder? Etwas viel anderes ist das auch nicht. Eine Darmspiegelung z.B. stelle ich mir viel unangenehmer vor. Also hab nur Mut. Viele Grüsse
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Re: Gebärmutterspiegelung

Postby tilda on 18 Nov 2017, 01:53

Eine Gebärmutterspiegelung ist wirklich keine große Sache. Dauert nur wenige Minuten. Ich würde das mit Kaiserschnittnarbe evtl. unter Narkose machen, weil ja da alles etwas aufgeplustert wird und die Narbe dabei schmerzen kann. Ich hatte 2x eine Spiegelung - Raus gekommen ist, dass der Weg in die Höhle wohl um eine Ecke geht - aber das wird ja immer schon so gewesen sein und die Narbe eine Kuhle hat. Eine OP an der Narbe, zumindest wenn sie erneut eröffnet und geglättet wird, ist eine recht blutige, sehr aufwendige Angelegenheit (Bauchschnitt) und man darf danach ewig nicht schwanger werden. Ich habe mich dagegen entschieden. Letztendlich ist die Narbe ja sehr weit unten und die Embryonen sollten im besten Fall oben in die Höhle gesetzt werden. Ich denke nicht, dass du aufgeben wirst ;-) Ich musste jetzt aufgeben, weil mein Mann nicht mehr möchte - ich hätte weiter gemacht. Aufgeben ist jedenfalls sehr viel schlimmer als die vielen erfolglosen Versuche - der Wunsch verschwindet ja dann nicht.
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Re: Gebärmutterspiegelung

Postby Agnes.frankes on 05 Dec 2017, 00:00

Ich wollte, bevor wir irgendwelche Behandlungen machen, auch erstmal eine Gebärmutterspiegelung und Eileiterdurchlässigkeitsprüfung machen. Beim Ultraschall im Vorgespräch sah der Arzt dann im Ultraschall etwas, was er für ein Septum hielt (war es dann ja auch). Deswegen wurde dann gleich eine BS bei mir gemacht. Er hat mir erklärt, dass das sicherer wäre. Normalerweise ist die Gebärmutter rundlich geformt. Aber es gibt Frauen, die eine herzförmige Gebärmutter haben. Wenn die da ein Septum wegschneiden, kann es passieren, dass die Gebärmutter durchstoßen wird. Darum schaut er lieber bei einer BS vorher nach, wie die Form ist. Die BS war im meinem Fall auch ganz gut, weil auch noch etwas Endometriose gefunden und entfernt wurde.
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