Fruchtwasseruntersuchung

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby Lisa_vogt on 07 Jun 2018, 21:08

Ganz schwierig. Und die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Wir haben uns von Anfang an für eine Amniozentese entschieden(bin 39).Und wir waren uns auch einig, wie wir ggf. weiter vorgehen werden. Hört sich lapidar an, ist es aber nicht. Die Untersuchung an sich ist nicht schmerzhaft und dauert nur 5 Minuten. Wird unter Ultraschallkontrolle gemacht, damit das Kind nicht getroffen wird von der Punktionsnadel. Die Fehlgeburtenrate wird mit 0,5-1% angeben. Man sollte es aber unbedingt von einem erfahrenen Diagnostiker machen lassen. Je zeitiger, desto höher das Risiko. Allerdings-je später-umso schwieriger die Entscheidung ggf. gegen das Kind.
Ich hatte am Tag der Amniozentese totale Panik. Was wäre wenn? Mich dann zu verabschieden von dem Kind, welches ich doch wollte? Glücklicherweise ist der Krug an mir vorbeigegangen.
Nach 10 Tagen war das Ergebnis da. Chromosomal alles i.O. Übrigens war der vorangegangene Ultraschall und auch die Stoffwechselblutuntersuchung bei mir unauffällig. Würdest Du Dein Baby auf jeden Fall bekommen, egal wie das Ergebnis aussieht, dann kannst Du Dir diese Untersuchung sparen.
Lisa_vogt
 
Posts: 556
Joined: 18 Jan 2016, 16:53

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby paprik_a on 10 Jun 2018, 02:29

Also mir wurde auch die Fruchtwasseruntersuchung empfohlen. Ich habe diese dann auch machen lassen, in der 17 Woche, da dann laut Krankenhaus das Risiko einer Fehlgeburt nicht ganz so groß ist 0,5%. Als ich den Termin hatte, ging ich auch mit gemischten Gefühlen dahin. Es wurde ca.30 Min ein US gemacht, dann wird dir eine sehr lange Nadel durch die Bauchdecke gepiekst alles unter Beobachtung per US, dem Krümel passiert nix, da die Nadel durch eine Plastiknadel ersetzt wird, du kannst dabei alles beobachten. Danach musste ich noch ca. eine halbe Stunde liegen bleiben und konnte dann nach Hause, wobei du dich zu Hause auch noch bis zu drei Tagen schonen sollst. Also mussten wir und 2 Wochen in Geduld üben was echt am schwierigsten wahr. Du bist ständig zwischen Hoffen und Bangen und wartest darauf, dass das Labor anruft und dir endlich was sagen kann. Nach 2 Wochen war es dann bei uns soweit und das Labor rief an, alles ok und es wird ein Junge. Wir haben uns die Überlegung auch nicht leicht gemacht aber wäre für uns, so hart es auch klingt, ein schwer behindertes Kind nicht in Frage gekommen. Wir haben 2 Kinder und denen gegenüber auch eine Verantwortung, welche wir dann hätten nicht mehr bewerkstelligen können. Ich habe hier schon viel gelesen auch, dass ja später z.B. durch eine Unfall auch noch was passieren kann, ich denke aber dass es dann eine völlig andere Situation ist. Im Endeffekt müsst ihr es selber entscheiden, aber ich denke um die Gewissheit zu haben und die restlichen Schwangerschaftsmonate unbeschwert durchzustehen, würde ich es immer wieder machen lassen. Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen. Ich wünsche Dir alles Liebe
paprik_a
 
Posts: 499
Joined: 20 Jan 2016, 11:14

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby Ruth on 14 Jun 2018, 01:48

Ich war zur Fruchtwasseruntersuchung. Erst hat der Arzt Ultraschall gemacht und eine günstige Ecke gefunden, wo er die Nadel einstechen kann. Dann gab es eine örtliche Betäubung. Dann hat er die Nadel reingepiekt. War kaum zu merken. Dann hat er noch mal Ultraschall gemacht, um zu gucken, ob der Platz wirklich noch frei ist. Und was soll ich Dir sagen - den kurzen Augenblick hat sich mein Baby ausgesucht und ist zur Seite gepaddelt - lag also mitten im Weg. Er hat dann ein paar mal ganz doll mit dem Ultraschallgerät gegen den Bauch gedrückt, damit das Baby wieder Platz macht. Das war sehr unangenehm, weil die Nadel dabei noch im Bauch war. Als endlich Platz war, hat er dann Fruchtwasser abgezogen. 24 Stunden später mußte ich noch mal in zur Kontrolle. Die ganze Woche bin ich krank geschrieben und soll mich schonen. 2 Tage später hat der Arzt mich angerufen und mir das Ergebnis vom Schnelltest durchgegeben. Was ich nicht wußte - man soll nach der Untersuchung nicht selbst Auto fahren! Ich war sowieso schon so aufgeregt, dass ich mich habe fahren lassen. Hat mir aber keiner vorher gesagt! Der Arzt hat mir erklärt, dass die Fruchtwasserentnahme für das Baby ungefährlich ist. Das Risiko besteht allein darin, dass sich die Einstichstelle in die Gebärmutter entzünden könnte. Deshalb soll man sich ruhig halten. Mach Dir keine Angst. So schlimm ist es nicht!
Ruth
 
Posts: 537
Joined: 10 Feb 2016, 20:37

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby Lisa_vogt on 14 Jun 2018, 21:36

Ich selbst habe weder Nackenfaltenmessung noch FU machen lassen. Da ich alters- und vorgeschichtsmäßig nicht zur Risikogruppe gehöre, wollte ich mich in dieser Beziehung nicht verrückt machen lassen. Ich habe nur in der 21. SSW in einer Spezialpraxis eine Feindiagnostik machen lassen. Dabei kann man heutzutage auch schon ganz viel erkennen. Man muss zwar unterschreiben, dass Dinge wie z. B. Down Syndrom nicht erkannt werden können, aber der Arzt meinte, meistens kann man das doch an gewissen Merkmalen auch auf dem US erkennen. Das würde ich jederzeit wieder machen, weil man dann zumindest weiß, dass die wichtigen Organe funktionieren. Ich habe erst vor ein paar Wochen erfahren, dass die Tochter einer Nachbarin ihr Baby wegen einer Fruchtwasseruntersuchung verloren hat. Das war ganz schrecklich. Glücklicherweise ist sie schnell wieder schwanger geworden und das Baby kommt in den nächsten Tagen. Mein Mann ist ziemlich genauso wie Deiner, er hat auch gefragt, ob wir das nicht machen lassen wollen. Aber nachdem wir die Risiken abgewogen haben, haben wir uns dagegen entschieden. Wie die anderen schon sagten: Es gibt leider keine Garantie für ein gesundes Baby. Liebe Grüße
Lisa_vogt
 
Posts: 556
Joined: 18 Jan 2016, 16:53

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby eva2Abel on 16 Jun 2018, 23:30

Ich war bei unserem 1. Kind 35 und bin jetzt mit 39 mit dem 2. Kind schwanger. Die Frage, FU - ja oder nein, hat sich natürlich bei mir auch gestellt und ich habe so ein bisschen das Gefühl, das Frauenärzte ab einem gewissen Alter dazu neigen, die FU zu empfehlen.
Nachdem wir aber auf der anderen Seite eine längere Kinderwunsch-Geschichte hinter uns haben (inkl. einer FG), hatte ich ziemlich Angst das Kind durch eine FU zu verlieren. Ich habe in beiden Schwangerschaften dann zuerst die Nachfaltenmesssung abgewartet, die ja auch zeitlich vor einer möglichen FU kommt. Du hast Recht, die statistischen Werte, die erst einmal nur auf Deinem Alter beruhen, sind natürlich mit 35 nicht mehr so gut wie mit Mitte 20. Ich will Dich nicht mit Zahlen erschlagen, aber falls es Dich interessiert, habe ich Dir mal meine Werte zusammengestellt:
Für Trisomie 21 liegen die Werte bei 1:270 (mit 35 Jahren) und bei 1:107 (mit 39 Jahren). Aber auch das heißt, dass 269 Frauen im Alter von 35 Jahren ein gesundes Kind bekommen. Dass die Nackenfaltenmessung nicht so aussagekräftig ist, kann ich jetzt ehrlich gesagt nicht bestätigen. Bei mir lagen z.B. die Werte nach der Nackenfaltenmessung und einer zusätzlich angebotenen Blutuntersuchung bei 1:2374 (mit 35 Jahren) und bei 1: 1252 (mit 39 Jahren). In der 22. SSW wurden die Werte dann nach dem Feinultraschall noch einmal korrigiert und lagen dann bei 1: 3211 (mit 35 Jahren) und bei 1:2280 (mit 39 Jahren).
Ich hatte einen sehr netten Arzt, der sowohl die Nachfaltenmessung als auch die Feindiagnostik gemacht hat und er riet mir bei beiden Schwangerschaften nach der Nackenfaltenmessung von der FU ab, da die Wahrscheinlichkeit das Kind zu verlieren deutlich über der Wahrscheinlichkeit liegt, dass mein Kind Trisomie 21 hat. Ich würde an Deiner Stelle erst einmal die Nackenfaltenmessung machen und dann wirklich die Werte abwarten Ich drücke Dir die Daumen, dass die Werte auch so ausfallen, dass sich eine weitere Überlegung FU, ja oder nein vielleicht auch erübrigt. Liebe Grüße
eva2Abel
 
Posts: 434
Joined: 14 Mar 2016, 16:25

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby eva2Abel on 19 Jun 2018, 02:20

Ich war zur Fruchtwasseruntersuchung. Erst hat der Arzt Ultraschall gemacht und eine günstige Ecke gefunden, wo er die Nadel einstechen kann. Dann gab es eine örtliche Betäubung. Dann hat er die Nadel reingepiekt. War kaum zu merken. Dann hat er noch mal Ultraschall gemacht, um zu gucken, ob der Platz wirklich noch frei ist. Und was soll ich Dir sagen - den kurzen Augenblick hat sich mein Baby ausgesucht und ist zur Seite gepaddelt - lag also mitten im Weg. Er hat dann ein paar mal ganz doll mit dem Ultraschallgerät gegen den Bauch gedrückt, damit das Baby wieder Platz macht. Das war sehr unangenehm, weil die Nadel dabei noch im Bauch war. Als endlich Platz war, hat er dann Fruchtwasser abgezogen. 24 Stunden später musste ich noch mal in zur Kontrolle. Die ganze Woche bin ich krankgeschrieben und soll mich schonen. 2 Tage später hat der Arzt mich angerufen und mir das Ergebnis vom Schnelltest durchgegeben. Was ich nicht wusste - man soll nach der Untersuchung nicht selbst Auto fahren! Ich war sowieso schon so aufgeregt, dass ich mich habe fahren lassen. Hat mir aber keiner vorher gesagt! Der Arzt hat mir erklärt, dass die Fruchtwasserentnahme für das Baby ungefährlich ist. Das Risiko besteht allein darin, dass sich die Einstichstelle in die Gebärmutter entzünden könnte. Deshalb soll man sich ruhig halten. Mach Dir keine Angst. So schlimm ist es nicht!
eva2Abel
 
Posts: 434
Joined: 14 Mar 2016, 16:25

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby sofi_e on 22 Jun 2018, 02:14

Meine Erfahrung mit der Fruchtwasseruntersuchung sind die denkbar schlechtesten, weil ich mein Baby dadurch verloren habe. Ich hatte eigentlich keine große Angst davor und mit diesem schlimmen Ausgang habe ich nicht gerechnet, obwohl ich natürlich wusste, dass so etwas passieren kann. In der Praxis, in der ich dann war, hat mir der Arzt zunächst bestätigt, dass so etwas bei ihm noch nicht vorgekommen ist. Die Untersuchung selbst war dann der totale Horror. Ich hatte eine Vorderwandplazenta, deswegen musste er da durchstechen. Das hat das Ganze dann wohl verkompliziert, jedenfalls kam er so nicht wirklich gut ans Fruchtwasser. Nachdem er bereits 5 Minuten in mir rumgebohrt hatte, musste er es mit einer neuen Nadel nochmal versuchen. Nach weiteren 5 bis 10 Minuten hatte er dann ca. 6ml Fruchtwasser (üblich sind 10-15ml) und die Arzthelferin hat im Labor angerufen und gefragt, ob die Menge reichen würde. Erst als da das ok kam hat er die Nadel rausgezogen. Ich habe mich an dem Tag natürlich brav hingelegt, den Stich habe ich die ganze Zeit gespürt. Am nächsten Tag bin ich aufgewacht und habe gemerkt, wie ich auslaufe. Sofort zum Arzt US-Kontrolle, zunächst aufatmen, Baby lebt, bewegt sich, Herztöne waren ok. Ich wurde im Krankenhaus ruhig gestellt, habe Antibiotika und andere Medikamente bekommen und nach vier Tagen mit positiven Befund entlassen. Zwei Tage später hatte ich ein Ziehen im Unterleib und da konnte im US nur noch der Tod des Babys festgestellt werden. Das alles war eine unendlich traurige Erfahrung. Ich hatte zuvor ganz oft gelesen, dass die Frauen es eher so wie eine größere Blutentnahme erfahren haben.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das eigentliche Problem bei mir war, dass er durch die Plazenta stechen musste. Ich hatte dort nämlich hinterher Hämatome. Vielleicht wurde das Kind hinterher nicht mehr ausreichend versorgt. Außerdem wurde festgestellt, dass das Kind einen offenen Bauch hatte. Ich bin glücklicherweise wieder schwanger, eine Fruchtwasseruntersuchung werde ich nicht mehr machen lassen. Stattdessen war ich bei der Feindiagnostik und da sieht es sehr gut aus. Die Ärztin meinte, dass sie schwere Chromosonenschäden sehr sicher ausschließen kann, ebenso einen offenen Rücken oder offenen Bauch. Wenn du dich für eine solche Untersuchung entscheiden solltest, dann bitte nur in einem absolut erfahrenen Zentrum für Pränataldiagnostik. Wenn sie durch die Plazenta stechen müssen, würde ich grundsätzlich ablehnen.
sofi_e
 
Posts: 352
Joined: 03 Jul 2016, 13:39

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby Pika4u on 23 Jun 2018, 18:20

Hallo,
dass Dein Arzt Dir zu der Fruchtwasseruntersuchung ausdrücklich rät, finde ich nicht gut. Als ich mit 39 unser zweites Kind bekommen habe, hat meine Ärztin bewusst rein gar nichts empfohlen, sondern mir nur neutral erklärt, welche Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik es gibt. Sie wies mich auch darauf hin, dass auch das Risiko, dass bei der Punktion eine Fehlgeburt ausgelöst wird, mit 0,1 bis 1 Prozent (bis zu 1:100) fast genauso hoch sein kann, wie das Risiko, ein Kind mit einer Chromosomen-Anomalie zu bekommen (in Deinem Alter etwas mehr als 100:1, je nach Tabelle).
Ich habe mich gegen die Fruchtwasseruntersuchung entschieden, und habe deshalb auch das Ersttrimester-Screening nicht gemacht. Denn das macht nur Sinn, wenn man im Falle eines ungünstigen Ergebnisses auch zur FU bereit ist. Mein Mann und ich entschieden, dass wir auch ein behindertes Kind auf keinen Fall abtreiben würden. Ich habe daher nur die ganz normale Vorsorge gemacht. Ich habe aber in der 21. Woche das Organscreening machen lassen. Das bezahlt die Kasse bei Frauen über 35. Und ich finde es sehr sinnvoll. Denn hier werden auch Störungen oder Probleme erkannt, die sich noch während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt behandeln lassen (Zustand der Versorgung des Kindes, Zustand des Fruchtwassers, der Plazenta, evt. Erkrankungen, die gleich nach der Geburt operiert werden können usw.).
Übrigens sieht man beim Feinultraschall auch, ob ein Kind das Down-Syndrom hat. Man muss zwar als Frau vorher unterschreiben, dass man weiß, dass diese Untersuchung nicht der Diagnose des Down-Syndroms dient. Trotzdem sagte mir der untersuchende Arzt, an der Länge der Oberschenkelknochen, der Form des Nasensattels und Oberkiefers, an den inneren Organen und am zeitgerechten oder nicht zeitgerechten Wachstum des Kindes könne man schon mit großer Sicherheit sagen, ob Verdacht auf eine Anomalie besteht. Ich wusste also spätestens nach diesem Spezial-US, dass alles okay war. Ich muss sagen, dass ich mit meiner Entscheidung sehr zufrieden war und eine angstfreie Schwangerschaft hatte, obwohl ich nicht alles habe ausdiagnostizieren lassen, was möglich ist. Mein Sohn wurde denn auch - wie ich es eigentlich innerlich schon wusste - ganz gesund geboren.
Pika4u
 
Posts: 645
Joined: 04 Jan 2016, 16:13

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby Siri on 27 Jun 2018, 00:03

Also ich bin zum zweiten Mal schwanger, auch mit zweitem Kind, sprich kein Abgang, Fehlgeburt oder ähnliches. Ich habe mich in beiden SS bewusst gegen diese ganzen Untersuchungen entschieden. Die Nackenfaltenmessung ist in meinen Augen total überflüssig, weil sie nichts ausschließt und nichts bestätigt. Da gibt es nur einen Schätzwert und der bringt mich nicht weiter. Haben in der Familie zwei Vorfälle gehabt, wo Falte auffällig, Kind kerngesund und auch einmal genau das Gegenteil, Falte top, Kind Chromosomen Fehler, aber nicht schlimm. Trotzdem für mich Quatsch. Wenn dann würde ich eine Chromosomen Analyse machen, da hat man es schwarz auf weiß. Allerdings geht es auch in diesem Fall auch wieder nur um die Chromosomen. Einen organischen Fehler und sonstige Erkrankungen kann dir keiner verneinen. Ich bin auch 31 und vielleicht würde ich es bei 35 + anders sehen, aber in unserem Alter nicht. Horche mal in dich rein, fühlt es sich richtig an, es untersuchen zu lassen oder sträubt sich was in dir wenn du daran denkst zu so einem Termin zu gehen? Ich hab danach entschieden. Ich bin jetzt 34. SSW und freue mich riesig auf das was kommt.
Und noch für deinen Mann: ein Kind zu zeugen, zu gebären und groß zu ziehen bedeutet immer ein Risiko. Es kann immer und überall etwas passieren, auch bei der Geburt und im späteren Leben, dann kann er seinen Zwerg auch nicht einfach abschieben. Ich wünsche dir alles Gute, du wirst dich richtig entscheiden. Viele Grüße...
Siri
 
Posts: 582
Joined: 06 Feb 2016, 19:25

Re: Fruchtwasseruntersuchung

Postby yourAngel on 07 Jul 2018, 20:13

Ich bin 46, gerade zum 2. Mal schwanger und vor 2 Jahren habe ich meinen ersten kleinen Sohn bekommen. Altersmäßig ein Spätzünder also. Ich habe mich in beiden Fällen zur Fruchtwasser-Untersuchung entschieden, weil ich auch Schwierigkeiten mit der Vorstellung eines schwerbehinderten Kindes hatte. Vor irgendwelchen Unfällen später während oder nach der Geburt ist man ja eh nicht völlig sicher... Down Syndrom ist ja noch harmlos im Vergleich zu anderen Dingen, die da festgestellt werden können, und man kann informiert sicher die bessere Entscheidung treffen.
Die Untersuchung tut nicht mehr weh als Blut abnehmen (ist nur vom Kopf her etwas unangenehmer), und wenn man das statistisch sieht, dann ist 1% nicht so viel, man weiß eh nicht, wieviele dieser 1% Fehlgeburten nach Fruchtwasseruntersuchung nicht ohnehin schief gegangen wären. Für mich persönlich war es die richtige Entscheidung, denn ich hatte eine unbeschwerter Restschwangerschaft und habe mir die restlichen Monate keine Sorgen wegen Gendefekten gemacht. Ich kann nur raten, hör in dich rein, wenn Dir die Sicherheit, dass alles gut ist, wichtig ist, dann hab keine Angst vor dem Picks und nimm ihn als Möglichkeit moderner Medizin. Liebe Grüße
yourAngel
 
Posts: 722
Joined: 04 Jan 2016, 16:14

PreviousNext

Return to Schwangerschaft