Europa :
http://www.wunschkinder.net/aktuell/wis ... omment-32520. Februar 2008 | Autor: E. Breitbach
Erfolgsraten der Kinderwunschbehandlungen in Europa
Auch dieses Jahr wieder eine Jahresstatistik der europäischen Ergebnisse zur künstlichen Befruchtung im europäischen Ausland. Die Statistik hinkt traditionell sehr stark hinterher, es ist also kein Druckfehler von mir, diese aktuellen Zahlen beziehen sich auf die Ergebnisse des Jahres 2004. [in eckigen Klammer die Zahlen des Vorjahres]
Zahlen der Behandlungen
29 Länder meldeten ihre Zahlen zur künstlichen Befruchtung [28]
die Statistik stützt sich auf die Ergebnisse von insgesamt 785 Kliniken [725]
Insgesamt wurden 367.066 behandlungszyklen durchgeführt [365.103]
IVF: 114.672 [132.932]
ICSI: 167.192 [162.149]
Kryozyklen: 71.997 [60.412]
Eizellspende: 10.334 [7.548]
Zyklen mit Präimplantationsdiagnostik: 2.701 [1.956]
In Vitro Maturation: 170 [109]
Die Zunahme der Behandlungen gegenüber dem Vorjahr war in diesem Jahr wesentlich geringer, da es in Deutschland durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz zu einer drastischen Reduktion der Behandlungszahlen kam.
Zahl der Inseminationen
115.980 Inseminationen aus 20 Ländern wurden erfasst
Davon 98.388 mit den Spermien das Partners
17.592 wurden mit Spenderspermien durchgeführt
Ergebnisse
14 Länder meldeten sämtliche künstliche Befruchtungen, in diesen wurden 248.937 Behandlungen bei 261,6 Millionen Gesamtbevölkerung in diesen Ländern durchgeführt. Somit wurden in diesen Ländern 1095 Zyklen pro Million Einwohner durchgeführt [1022].
Schwangerschaftsraten pro Eizellentnahme und pro Transfer lagen bei 26,6% bzw. 30,1% [26,1 und 29,6%].
Für die ICSI lagen diese Zahlen bei 27,1% and 29,8% [26,5% und 28,7%].
Behandlungen mit Spenderspermien führten in 12,6% der Fälle zu eine Schwangerschaft, wenn die Frauen jünger als 40 Jahre alt waren [12,2%]
Zahl der transferierten Embryonen:
1 Embryo:19,2% [15,7%]
2 Embryonen: 55,3% [55,9%]
3 Embryonen: 22,1% [24,9%]
Mehr als 3: and 3,3% [3,5%]
Wobei hier wieder zu erwähnen ist, dass die Zahlen sehr unterschiedlich in den verschiedenen Ländern sind
In Folge von IVF und ICSI traten 77,2% [76,7%] Einlingsschwangerschaften, 21,7% [22,0%] Zwillinge und 1,0% [1,1%] Drillinge ein.
Die Unterschiede zum Vorjahr zeigten die richtige Tendenz, jedoch nur sehr gering ausgeprägt. Die Schwangerschaftsraten und Behandlungszyklen stiegen leicht an, währen der Anteil der Mehrlingsgeburten sank.