Kryo

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Postby Engeline on 31 Mar 2016, 19:55

Hallo ihr Lieben,
mein Mann und ich möchten nach unserem ersten Kind ein Zweites haben. Da mein Mann eine Darmkrebs-OP hatte und bei ihm die Nerven die für die Errektion und Ejakulation entfernt werden mussten, kommt für uns nur noch die künstliche Befruchtung in Frage. Wir haben auch schon bei einem Urologen vorgesprochen, der den ambulanten Eingriff (Spermagewinnung durch Hodenbiopsie) vornimmt. In einer Kinderwunschklinik waren wir auch und haben den Vertrag für die Kryokonservierung erhalten. Sobald die Probe gesichert und untersucht wurde, wollen wir so schnell wie möglich eine Befruchtung vornehmen lassen. Die Pille habe ich schon seit 2 Wochen abgesetzt.
Meine Frage oder Bitte an euch, habt ihr irgendwelche Erfahrungen damit und könnt mir da ein wenig weiterhelfen? Vielleicht hat auch jemand einen Tipp, ob in unserem Fall die Krankenkasse etwas zahlt oder nicht. Über die Kosten wissen wir soweit Bescheid. Ich weiß, wie die Eizellenpunktion etc. abläuft, aber mich interessieren eure Erfahrungen, da ich doch ein wenig Angst davor habe. Zum Einen, dass wir es ewig probieren müssen und zum Anderen, dass ich gar Mehrlinge bekommen kann. Für eure Beiträge danke ich euch schon jetzt!
Liebe Grüße
Engeline
 
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Re: Kryo

Postby eva2Abel on 31 Mar 2016, 19:59

Die Knappschaft erstattet als erste bundesweite gesetzliche Krankenkasse im Rahmen einer Satzungsleistung ungewollt kinderlosen Paaren den Eigenanteil für eine künstliche Befruchtung zu 100 %.Allerdings müßen beide Partner dort versichert sein.Ansonsten bei anderen KK wird nur 50% übernommen, die Gründe bei jedem Paar verschieden sind und hinter jedem eine eigene Geschichte steckt. Allgemeine Voraussetzungen für Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung. Personen, die Maßnahmen der künstlichen Befruchtung (§27 a SGB V) in Anspruch nehmen wollen, müssen miteinander verheiratet sein und nur ihre Ei- und Samenzellen dürfen verwendet werden. Eine Befruchtung mit Ei- oder Samenzelle eines Fremdspenders (z. B. Samenbank) ist ausgeschlossen. Es gilt ein Mindestalter für beide Partner von 25 Jahren. Die Ehefrau darf das 40. und der Ehemann das 50. Lebensjahr als Höchstalter nicht überschritten haben.Wir haben eine ICSI machen lassen(hat zum Glück beim ersten mal geklappt) ,die Kosten für einen Eigenanteil sind schon viel. Ab 3 Versuchen zahlt man aus eigener Tasche(was dann richtig teuer wird)
eva2Abel
 
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Re: Kryo

Postby kühn on 31 Mar 2016, 20:03

Ich habe 2 Jungs: 5 und 3 Jahre und beide wurden künstlich Befruchtet. Die Prozedur ist erst etwas verwirrend, aber man ist schnell mit der Materie vertraut. Nun bin ich schon etwas älter gewesen (42) und habe mir daher immer 3 befruchtete Eizellen einsetzen lassen. Es ist immer gut gegangen, der jüngere war dann doch ein Zwilling, aber leider ist eines ca. in der 8 Woche abgegangen ein sogenanntes vanishing twin (der veschwundene Zwilling). Der Rest der Schwangerschaft verlief dann unauffällig. Zu den Kosten meine ich, wenn sich seit dem nichts geändert hat, zahlt das gesetzliche 50 % für 3 Durchgänge. Damals ein Durchgang ca. 5000€. Wir sind Privat versichert und sahen es etwas anders aus. Falls ihr das auch seid, solltet ihr unbedingt nach der Klausel des Verursacherprinzips fragen. Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und viel viel Glück. Melde dich gerne, wenn du fragen hast.
Lieben Gruß
kühn
 
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Re: Kryo

Postby Lisa_vogt on 31 Mar 2016, 20:08

Hallo,
mein Mann(32) und ich (25) haben uns letztes Jahr dazu entschlossen, die Pille abzusetzten und unsere Familie zu planen. Nach einem halben Jahr ging es mir richtig schlecht: ich hatte extreme Stimmungsschwankungen und hatte immer ein Ziehen im Unterleib und mir war immer schlecht, wenn ich essen gesehen habe. Deshalb bin ich zu meinem Gynäkologen. Er schaute was los ist und er stellte bei mir fest, das ich keine Eisprünge habe und die Symtome kommen vom absetzten der Pille.
Er hat mich an die Kinderwunschklinik überwiesen, um auch die Durchgängigkeit meiner Eileiter zu überprüfen. Die haben dann festgestellt, das es an meiner Schilddrüse liegt und haben gleich noch das sprema meines mannes untersucht und damit fing alles an... er hat nur 4 sehr langsame Spermien in der gnzen probe.... uns wurde heute gesagt, das nur eine künstliche Befruchtung in der petrischale in Frage kommt....
mir geht es sowie so schon psychisch nicht so gut alle um mich herum bekommen ungewollt Kinder... mit seiner Familie versteh ich mich nicht, weil die mich nicht leiden können...jetzt ist auch noch seine Schwägerin schwanger und ihm geht es auch sehr nah und zeigt auch ihr gegenüber nicht so das Interesse an ihrer Schwangerschaft....
ich weiß nicht ob ich es aushalte diese Rückschläge nah der Befruchtung, was ist, wenn es nicht klappt oder seine spermien dann garkeine qualität mehr haben. Samenspende ist er strikt dagegen das will er gar nicht er sagt so oder kein kind. immer wenn ich eine schwangere oder eine Familie mit kleinem Kind sehe, schießen mir die Tränen in die Augen((
Lisa_vogt
 
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Re: Kryo

Postby majorka4 on 31 Mar 2016, 20:12

Bei uns wurde in einer KiWu-Praxis festgestellt, daß ich gar nicht erst Eiblässchen produziere und mein Mann zudem noch zu wenig funktionierende Spermien hat.
7 Monate Hormonbehandlung brachten leider gar nichts. Eine Hormonbehandlung läuft so ab, daß Du Dir jeden Tag eine Spritze mit Hormonen setzt oder von Deinem Partner setzen läßt. Regelmäßig mußt Du zur Blutabnahme dann in die Praxis, damit die dann feststellen können, ob ein Eisprung stattfinden kann. Wenn ja, bekommst Du eine Eisprungspritze. Dann ab 3. Tag nach der Eisprungspritze nehmt Ihr Tabletten. Sollten die Tage eintrudeln, geht es wieder von vorne los.
Nach 5 Monaten war bei uns kein Erfolg in Sicht und es wurde die Insemination angeraten. Dies bedeutet, daß der Partner in die Praxis muß und dort eine Spermaprobe abgibt. Diese wird dann in einem Labor aufbereitet, so daß z.B. von 17 % schließlich ca. 42 % funktionierende Spermien bestehen. Das erhöht die Chancen. So war es bei uns. Zunächst einmal fängt es dann wieder mit Hormonbehandlung an, wie oben beschrieben. Anstatt nun 2 Tage "ran" geht man in die Praxis, der Mann gibt das Sperma ab und zwei Stunden später bekommt die Frau es mit einer "Spritze" aufbereitet eingespritzt. Dann nimmt sie wieder die Tabletten und wartet ab, ob sie ihre Tage bekommt. Die "Spritze" tut im Übrigen nicht weh. Man merkt rein gar nichts.
Erste Insemination hat trotz schlechtem Spermaergebnis gefruchtet. Ich bin heute in der 37. SSW
majorka4
 
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Re: Kryo

Postby Maria Waldfogel on 31 Mar 2016, 20:31

Nach einer erfolglosen Eizellspende in Barcelona im Jahre 2008 haben wir uns für einen zweiten Versuch der Eizellspendediesmal zur Klinik Biotexcom entschlossen. Die Klinik ist klein, aber verfügt über modernstes Equipment und bietet gleichzeitig eine sehr persönliche und kompetente Betreuung. Die Atmosphäre ist sehr beruhigend und herzlich. Nach erfolgter Punktion und Samenspende hat uns die Biologin über die nächsten Schritte und Entwicklung der Embryonen und letztlich den Transferzeitpunkt regelmäßig informiert.
Der Transfer erfolte in unseren Augen kompetent und in entspannter Atmosphäre durch zwei Gynäkologinnen und den beiden Biologen. Über einen Bildschirm konnten wir sämtliche Vorgänge mitverfolgen, wobei uns jeder Schritt erklärt wurde. Nach einer halben Stunde im Ruheraum kamen die Ärzte zu einem Abschlußgespräch, in dem Sie uns die weiteren Verhaltensregeln erklärten und Unterlagen mitgegeben hatten. Die Behandlung fand ich auch günstiger als in anderen s Kliniken.
Wir sind sehr froh diese Reise nach Ukraine unternommen zu haben und sind knapp vierzehn Tage nach dem Transfer mit einem positiven Ergebnis belohnt worden.
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Re: Kryo

Postby omega on 31 Mar 2016, 20:37

Wir haben mit meinem Mann auch eine IVF hinter uns. Es hatten sich von nur 2 Eizellen die gewonnen wurden, 2 auch befruchtet. Eine konnte nicht eingesetzt werden, da irgendwas auf einen GENdefekt hinwies. Ich hatte auch gedacht, na toll da sind die Chancen ja echt mehr als minimal.
Dann bekam ich aufeinmal sogar eine Schmierblutung (14. Tag nach Transfer) und ich erzählte meinem Mann direkt, dass es wohl vorbei ist. Aus irgendeinem Grund habe ich dennoch einen Schwangerschaftstest geholt. Den habe ich 1 Tag später gemacht, weil noch einen Tag später ich eigentlich zur Klinik fahren und einen Bluttest machen sollte wegen dem HCG wert. Der Test war positiv. Und nun bin ich in der 38. SSW.
Laß Dich nicht unterkriegen selbst wenn Du mehrere Versuche brauchst.
Liebe Grüße und ganz viel Erfolg wünsche ich Dir.
omega
 
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Re: Kryo

Postby paprik_a on 31 Mar 2016, 20:49

Für meinen Mann und mich war schon immer klar, dass wir eine Familie haben wollten. Nach 5 Jahren Zusammensein haben wir deshalb geheiratet und ich die Pille abgesetzt. Es verging ein Jahr ohne dass etwas passierte, was uns langsam etwas beunruhigte. Dann im war ich schwanger! Die Freude war gross. Leider bekam ich in der 6. Woche starke Blutungen und verlor das Kind. Wir waren am Boden zerstört. Immerhin wusste ich, dass ichschwanger werden konnte.
Tatsächlich war ich gleich wieder schwanger. Diesmal war ich ziemlich ängstlich, dass ich es wieder verlieren könnte. Leider war alles wieder sehr ähnlich, und ich verlor das Kind in der 7. Woche. Wir waren unsäglich traurig. Der Frauenarzt war auch nicht gerade einfühlsam und meinte nur, dass man erst nach 3 Fehlgeburten genauere Untersuchungen machte.
Mein Mann und ich versuchten den Mut nicht zu verlieren und übten weiter.Wir machten eine lange Reise und nahmen uns viel Zeit füreinander. Trotzdem wurde ich einfach nicht mehr schwanger. Die Trauer über die Verluste war mittlerweile etwas kleiner geworden, aber der Kinderwunsch wurde immer akuter. Jeden Monat fiel ich in ein tiefes Loch, überall sah ich Schwangere und ich brach sogar den Kontakt zu verschiedenen guten Freunden ab, weil diese kleine Kinder hatten. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das richtig war. Mit den meisten Freunden habe ich offen über unsere Situation geredet, so dass sie mich etwas verstehen konnten. Man muss sich in der schwierigen Lage selber schützen und nicht noch zusätzlich brutalen Situationenmaussetzen.
Nach einem Jahr beschlossen wir uns untersuchen zu lassen. Wir fanden einen netten Arzt, der die ersten Tests vornahm. Mein Zyklus war regelmässig, die Hormone ok und bei meinem Mann war ebenfalls alles ok. Der Arzt schlug vor erstmals nur den Zyklus zu überwachen, damit wir an den richtigen Tagen Verkehr haben konnten. Nach einigen Zyklen zog der Arzt leider weg und sein Ersatz arbeitete viel weniger modern - ich sollte Temperaturkurven messen. Nach einigen Zyklen meinte er, wir sollten es mit Clomifen versuchen, da meine Eizellen etwas zu klein schienen. Die ganze Geschichte mit der Temperaturmessung stresste mich zusehends und auch der Arzt war mir nicht symphatisch. Nach 3 Clomifen Zyklen machte ich deshalb erst einmal eine Pause. Unterdessen hatte ich die Hoffnung schon ziemlich aufgegeben. Der Arzt schien mich nicht ernst zu nehmen und wollte auch die Durchgängigkeit der Eileiter nicht testen, da ich ja schon mal schwanger gewesen war. Ich versuchte mich abzulenken und engagierte mich stärker in meinem Beruf.
Schliesslich suchten wir uns eine neue Ärztin. Bei ihr ging es dann endlich zügiger weiter (ich war jetzt ja auch schon 30). Eileiter-Röntgen, Bauch- und Gebärmutterspiegelung und nochmalige genaue Tests der Hormone und meines Mannes beim Urologen brachten keine Probleme zutage. Langsam wünschte ich mir einfach, dass sie endlich etwas finden würden. Aber alles schien ok zu sein. Ich hatte immer häufiger Angst, dass alles an meinem Kopf liegen könnte und ging deshalb auch zu einem Psychiater. Die Gespräche mit ihm haben mir doch sehr geholfen. Ich wurde ruhiger und gab mir weniger die Schuld an allem.
So machten wir 3 Inseminationen, leider ohne Erfolg. Unsere Ärztin schlug nun IVF vor.
Mein Mann und ich führten einige Gespräche, bis wir ganz sicher waren, dass wir diesen Weg gehen wollten. Zuerst gönnten wir uns nochmals eine 3 monatige Reise und starteten dann im mit dem ersten IVF Zyklus.
Die ganze Behandlung mit den Hormonen, Eizellen, die zuerst nicht wachsen wollten und den häufigen Absenzen im Geschäft war vorallem psychisch anstrengend, und ich war froh um die Gespräche mit meinem Psychiater. Körperlich hat alles gut funktioniert und mir wurden 8 Eizellen entnommen, von welchen sich 6 befruchteten. 2 davon liess ich mir wieder einpflanzen, und die restlichen wurden eingefroren.
Dann kam der grosse Tag des Transfers, irgendwie waren mein Mann und ich richtig euphorisch, endlich lagen die Chancen wieder einmal hoch (20-25%). Es war auch gut zu wissen, dass wir für den nächsten Versuch noch gefrorene befruchtete Eizellen haben würden. Die zwei Warte-Wochen waren unglaublich hart. Ohne meinen Mann hätte ich die 2 Wochen nie überstanden. Schliesslich war endlich der Bluttest und ich konnte am nächsten Morgen anrufen. Ich war so nervös, dass ich am Telefon keinen gescheiten Satz sagen konnte. Als die Ärztin sagte, ich sei schwanger, weinte ich nur noch. Wir waren überglücklich, beim ersten Versuch hatte es geklappt, das hätten wir nie zu hoffen gewagt. Gleichzeitig war aber auch sofort wieder die Angst vor einer Fehlgeburt da.
Von jetzt an will ich es kurz machen. Der erste Ultraschall zeigte, dass sich beide Embryonen eingenistet hatten. Wir waren überglücklich, nur hatte ich nun noch mehr Angst, da bei Zwillingen das Risiko natürlich allgemein etwas grösser ist. Die Angst wurde etwas kleiner, als die ersten 3 Monate um waren und sie wurde nochmals viel kleiner, als die 26. Woche um war und die Kinder prinzipiell lebensfähig waren.
Schliesslich sind wir Eltern von zwei gesunden Kindern. Manchmal kann ich auch heute unser Glück kaum fassen. Ich bin jedesmal mit den Paaren traurig, die unter unerfülltem Kinderwunsch leiden. Ich hoffe ich konnte jemandem mit diesem Bericht etwas Hoffnung geben.

Liebe Grüsse
paprik_a
 
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Re: Kryo

Postby Pika4u on 31 Mar 2016, 20:52

Hallo! Ich habe nach 21 mehr oder minder erfolglosen Inseminationen eine ICSI machen lassen. Ich hatte 20 Follikel, davon wurden 13 befruchtet, der elfte Embryo wollte dann endlich bei uns bleiben und hält mich seit 8 Monaten auf Trapp. 2 Embryonen sind noch auf Eis, ich bringe es nicht übers Herz, sie vernichten zu lassen und werde sie mir in ein paar Jahren einsetzen lassen. Wenn dann ein oder zwei Kinder entstehen, gut, wenn nicht, auch okay.
Für mich war die ICSI der absolut beste Weg, auch wenn ich lange gebraucht habe, dafür bereit zu sein. Die Stimulationsphase war auch total easy, ich hab da keine Nebenwirkungen gehabt, fühlten mich rundherum wohl und die Eizellentnahme war echt ein Spaziergang. Allerdings geht das nicht allen Frauen so. Die Medikamente habe ich bei kleinputz.de von anderen Frauen gekauft, die sie nicht mehr brauchten, daher waren sie billig. Sonst kommt man auf viel, viel Geld im Prozess einer IVF/ICSI.
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Re: Kryo

Postby Ruth on 31 Mar 2016, 20:59

Bei meinem ersten Versuch war ich bei dem negativen Ergebnis am Boden zerstört. Ich sah alle Hoffnungen schwinden und hab mich gefragt, was mir denn noch helfen könnte wenn nicht einmal eine künstliche Befruchtung? Damals haben wir dann ziemlich prompt den nächsten Versuch in Angriff genommen... aber ICSI, und dann hat es geklappt. Dass ich eine FG hatte, hat mit künstlicher Befruchtung überhaupt nichts zu tun gehabt und ist eine andere Geschichte. Ich für mich bin froh, dass die Zeit vorbei ist. Es ist leichter gesagt als getan: Du darfst Dein Leben nicht nur darauf konzentrieren, schwanger zu werden. Wir haben auch anfänglich unser Geld und unser Leben darauf ausgerichtet, sprich statt Urlaub oder anderer schöner Dinge nur für künstliche Befruchtung gespart, statt Sport und Entspannung für mich, musste ich mich schonen wegen der Hormonbehandlung.....Jetzt endlich bin ich wieder frei davon. Allerdings gibt es einige Dinge in meinem Leben die passiert sind, die mich auch gut abgelenkt haben und auf die ich mich stattdessen konzentrieren konnte. Als erstes habe ich vor gut 1,5 Jahren endlich wieder angefangen Sport zu treiben und wieder besser auf mich zu achten.
Ich werde Dir den Schmerz wahrscheinlich nicht nehmen können. Ich denke, ich habe mich zu sehr auf eine Schwangerschaft konzentriert.
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