Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby Louisa1998 on 23 Mar 2018, 21:51

Das tut mir Leid. Ich hatte im März eine Eileiterschwangerschaft auch mit Entfernung des li. Eileiters. Und genau das ist meine Sorge habe morgen Transfer und habe auch Angst nochmal eine ELSS zu bekommen. Ich habe mich im Internet ein bisschen informiert (Statistiken + medizinische Berichte) man vermutet das beim Transfer am 2 oder 3 Tag es wahrscheinlich ist, dass die befruchtete Eizelle im natürlichen Zyklus eigentlich noch im Eileiter wäre. Deshalb zieht sich die Eizelle evtl. da hin. Ich bin jetzt auf den Blastozytentransfer umgestiegen, da ist der Transfer erst am PU+5 und da würde die Eizelle im natürlichen Zyklus auch in die Gebärmutter ankommen. Dort ist die Eizelle wohl auch schon so groß, dass es schwierig wird in den Eileiter zu gelangen. Aber das sind halt alles nur Vermutungen. Also das tut mir wirklich leid, soviel Pech kann man doch garnicht haben. Ich drück Dich und schicke Dir ganz viel Kraft.
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Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby Siri on 25 Apr 2018, 00:49

Ich hatte eine ICSI mit Blastotransfer diesen Monat. 14 Tage nach PU war der HCG Wert bei 26. 3 Tage später bei 60. Progesteron stieg auch an. Wieder 3 Tage später bei 280. Niedrige Werte, ich weiß. Beim Ultraschall 3 Wochen nach PU war nichts zu sehen. Arzt vermutet Eileiterschwangerschaft, konnte aber auch keinerlei Anzeichen dahingehend entdecken.
Er sagt, die Chance auf eine intakte Schwangerschaft aber sehe er bei unter 1 Prozent. Ich habe Utrogest also vor 3 Tagen abgesetzt, will aber noch ein paar Tage abwarten, bevor ich irgendetwas anderes mache. (Ausschabung oder Metothrexat.) Ich habe nach wie vor alle SS-Anzeichen (schmerzende Brüste, bisschen geschwollener Bauch, Pickel, Sodbrennen….), aber eben keinerlei Schmerzen oder Blutungen. Hoffnung habe ich null, aber irgendwie finde ich es komisch. Ich dachte, wenn ich das Utrogest absetze, kommen Blutungen. Ich habe morgen wieder Termin, HCG Wert und Ultraschall. Ich weiß, eigentlich könnt ihr auch nur sagen: abwarten, was die Werte morgen zeigen. Aber ich bin so nervös und genervt! Genau DAS wollte ich nämlich nicht! Entweder ja oder nein, aber so "ein bisschen schwanger" ist schon ätzend! Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt?
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Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby Engeline on 09 May 2018, 22:08

Ja, man kann eine ELSS leider haben - der Embryo rutscht dann nach dem Einsetzen in die Gebärmutter in den Eierstock. Das Risiko nach IVF/ICSI ist sogar etwas höher, als bei einer normalen Schwangerschaft. Erkannt wird die ELSS meist über die Hormonwerte, vor allem aber in Kombination mit dem Ultraschall. Schmerzen können sehr stark auftreten, müssen aber nicht. Eine ELSS ist sehr gefährlich, deswegen würde ich die Schmerzen abklären lassen.
Ich hatte während einer Schwangerschaft ein anderes Problem, das ebenfalls tierische Schmerzen am Eierstock verursacht - mir ist ein Eierstock abgestorben, er hatte sich um sich selbst gedreht. In meinem Fall war das Ende des 5. Monats und ich musste letztendlich operiert werden - der pure Horror. Wenn man das früher gemerkt hätte, wären wohl noch andere, harmlosere Eingriffe möglich gewesen. Bei mir hat sich das lange vorher durch leichte Schmerzen am Eierstock angekündigt (oder eben durch so einen reißenden Schmerz bei bestimmten Bewegungen).
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Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby Louisa1998 on 11 May 2018, 01:14

Hallo
Habe leider auch solche Erfahrung. Nachdem meine 2 . ICSI mit starken Blutungen vorbei war, erholte ich mich relativ schnell vom Negativ und guckte wieder nach vorne. 4 Wochen nach der ICSI wollte ich nochmal mit dem Arzt reden, um abzuklären, wie es weiter geht...nebenbei erzählte ich ihm, dass die Blutungen immer wieder kämen und noch nicht verschwunden wäre. Und dann ging alles ganz schnell: Schnelltest zeigt positiv (6.SSW)...Einweisung ins Krankenhaus...1 Tag Überwachung, HCG Wert verdoppelte sich brav, aber keine Fruchthöhle in der Gebärmutter sichtbar, dann Not OP mit Entfernung des rechten Eileiters und Ausschabung. Ich muss keinem von euch erzählen, wie es mir jetzt gerade geht. Auf jeden Fall dachte ich immer, dass mein einziges Ziel ist, einen positiven SS Test zu erhalten, nun wurde ich eines besseren belehrt. Ich wollte euch unbedingt warnen: auch eine starke Blutung kann dennoch eine SS bedeuten! Wenn ich Glück gehabt hätte, wäre ich jetzt glücklich schwanger, stattdessen hat sich der kleine Embryo einfach nur den falschen Platz in meinem Körper ausgesucht: ich hätte nie gedacht, dass ich die 30% schaffe, schwanger zu werden, nun habe ich die 3% geschafft (ELSS). Also, vergesst bitte die Statistik...es kann alles und nichts passieren. Man braucht einfach nur Glück.
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Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby Ruth on 21 May 2018, 00:40

Ich bin immer noch ziemlich neben der Spur, aber die Hoffnung, dass es irgendwann klappt, stirbt ja bekanntlich zuletzt. Ich hoffe jetzt nur nicht, dass ich trotz MTX noch zur OP muss. Es zwickt zwischenzeitlich nämlich immer mal wieder auf der Seite. Aber mehr so auf Rippenhöhe und mehr Richtung Rücken. Da macht man sich ja gleich Gedanken…
Ich werde meine KIWU auf jeden Fall mal auf die genannten Sachen ansprechen. Hab den Transfer immer bei PU+4 gehabt, da sind sie ja eigentlich schon relativ groß, aber vielleicht muss man halt noch einen Tag länger warten. Da ich bei beiden ICSI´s immer relativ viele Eizellen hatte, wäre das also möglich. Haben jetzt auch noch 12 eingefroren, was mir auch ein bisschen Hoffnung gibt. Wobei man Kryo´s glaub ich früher zurückgibt?
Nach dem Transfer wurde auch ein Ultraschall gemacht und da wurden beide Krümel in der Gebärmutter gesehen. Also müssen sie wirklich danach noch gewandert sein :-( Das mit der bewussten Eileiterentfernung hat mir meine Ärztin auch schon gesagt, aber dann gibt es ja wirklich gar keine Möglichkeit mehr auf natürlichem Wege schwanger zu werden. Okay, die Chance ist bei uns ohnehin sehr sehr gering, aber sie ist da. Aber klar, man muss darüber auf jeden Fall nachdenken((
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Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby Nala on 07 Jun 2018, 19:35

Hallo, ich bin 2015 direkt mit der ersten ICSI schwanger geworden - Eileiterschwangerschaft! Leider konnte niemand feststellen, dass es so war. Ich hatte starke Blutungen und alle dachten es hätte einfach nicht geklappt. Erst in der 9. Woche ist bei einer Abschluss Untersuchung festgestellt worden, dass der HCG Wert doch wieder anstieg. Dann ging alles ganz schnell.
Bauchspiegelung, aber der Eileiter konnte gerettet werden. Ich hätte auch nie gedacht, dass man nach einer künstlichen Befruchtung eine Eileiterschwangerschaft haben könnte. Einen Versuch später klappte es dann ganz wunderbar. Unsere Tochter wird übermorgen 4 Jahre alt und vorgestern haben wir Bescheid bekommen dass ich wieder schwanger bin-nach 4 Versuchen! Wäre unser letzter gewesen! Also, Kopf hoch! Ganz ehrlich, alles wird gut.
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Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby yourAngel on 22 Jun 2018, 02:32

Ja, man kann eine ELSS leider haben - der Embryo rutscht dann nach dem Einsetzen in die Gebärmutter in den Eierstock. Das Risiko nach IVF/ICSI ist sogar etwas höher, als bei einer normalen Schwangerschaft. Erkannt wird die ELSS meist über die Hormonwerte, vor allem aber in Kombination mit dem Ultraschall. Schmerzen können sehr stark auftreten, müssen aber nicht. Eine ELSS ist sehr gefährlich, deswegen würde ich die Schmerzen abklären lassen.
Ich hatte während einer Schwangerschaft ein anderes Problem, das ebenfalls tierische Schmerzen am Eierstock verursacht - mir ist ein Eierstock abgestorben, er hatte sich um sich selbst gedreht. In meinem Fall war das Ende des 5. Monats und ich musste letztendlich operiert werden - der pure Horror. Wenn man das früher gemerkt hätte, wären wohl noch andere, hamrlosere Eingriffe möglich gewesen. Bei mir hat sich das lange vorher durch leichte Schmerzen am Eierstock angekündigt (oder eben durch so einen reißenden Schmerz bei bestimmten Bewegungen).
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Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby Lisa_vogt on 22 Jun 2018, 02:42

Ich hatte nach meiner zweiten ICSI auch eine ELSS, aber ohne Notop. Ich hatte in der 10. SSW eine AS. Es war ein doofes Gefühl! Auf der einen Seite die Trauer um das, was hätte sein können und auf der anderen Seite die Erleichterung, dass das ganze hin und her, die ganze Unsicherheiten und Fragerei. Die grundlose Hoffnung endlich vorbei ist. Hört sich böse an oder?
Naja, auf alle Fälle konnten auch meine beiden EL erhalten bleiben und ich bin dann bei der dritten ICSI ss geworden. Sebastian ist jetzt 10 Monate alt und macht mit Papa grad Mittagsschlaf!
Hattest du Blastos zurück bekommen? Es ist zwar keine Garantie, dass es dann keine ELSS wird, aber die Chancen sind geringer! (Ausgeschlossen ist es nicht, siehe ich!) Gib nicht auf! Gib dir Zeit, über diesen Verlust jetzt zu trauern und wenn du so weit bist, dann startet ihr von neuem! Der Versuch wird dir auch von der KK wieder gut geschrieben. Viel Glück und Kraft!
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Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby sofi_e on 25 Jun 2018, 00:12

Hallo,
ich bin 2015 direkt mit der ersten ICSI schwanger geworden-Eileiterschwangerschaft! Leider konnte niemand feststellen, dass es so war. Ich hatte starke Blutungen und alle dachten es hätte einfach nicht geklappt. Erst in der 9. Woche ist bei einer Abschlussuntersuchung festgestellt worden, dass der HCG Wert doch wieder anstieg. Dann ging alles ganz schnell.
Bauchspiegelung, aber der Eileiter konnte gerettet werden.
Ich hätte auch nie gedacht, dass man nach einer künstlichen Befruchtung eine Eileiterschwangerschaft haben könnte. Einen Versuch später klappte es dann ganz wunderbar. Unsere Tochter wird übermorgen 4 Jahre alt und vorgestern haben wir Bescheid bekommen dass ich wieder schwanger bin-nach 4 Versuchen! Wäre unser letzter gewesen! Also, Kopf hoch! Ganz ehrlich, alles wird gut.
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Re: Eileiterschwangerschaft nach ICSI!

Postby kühn on 08 Jul 2018, 00:35

Hallo
Habe leider auch solche Erfahrung. Nachdem meine 2 . ICSI mit starken Blutungen vorbei war, erholte ich mich relativ schnell vom Negativ und guckte wieder nach vorne. 4 Wochen nach der ICSI wollte ich nochmal mit dem Arzt reden, um abzuklären, wie es weiter geht...nebenbei erzählte ich ihm, dass die Blutungen immer wieder kämen und noch nicht verschwunden wären. Und dann ging alles ganz schnell: Schnelltest zeigt positiv (6.SSW)...Einweisung ins Krankenhaus...1 Tag Überwachung, HCG Wert verdoppelte sich brav, aber keine Fruchthöhle in der Gebärmutter sichtbar, dann Not OP mit Entfernung des rechten Eileiters und Ausschabung. Ich muss keinem von euch erzählen, wie es mir jetzt gerade geht. Auf jeden Fall dachte ich immer, dass mein einziges Ziel ist, einen positiven SS Test zu erhalten, nun wurde ich eines besseren belehrt. Ich wollte euch unbedingt warnen: auch eine starke Blutung kann dennoch eine SS bedeuten! Wenn ich Glück gehabt hätte, wäre ich jetzt glücklich schwanger, stattdessen hat sich der kleine Embryo einfach nur den falschen Platz in meinem Körper ausgesucht: ich hätte nie gedacht, dass ich die 30% schaffe, schwanger zu werden, nun habe ich die 3% geschafft (ELSS). Also, vergesst bitte die Statistik...es kann alles und nichts passieren. Man braucht einfach nur Glück.
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