Erfahrungen suche

Re: Erfahrungen suche

Postby Maria Waldfogel on 08 Jan 2018, 01:04

Hallo, ich habe 2 Jungs 5 und 3 Jahre und beide wurden künstlich befruchtet. Die Prozedur ist erst etwas verwirrend, aber man ist schnell mit der Materie vertraut. Nun bin ich schon etwas älter gewesen (42) und habe mir daher immer 3 befruchtete Eizellen einsetzen lassen. Es ist immer gut gegangen, der jüngere war dann doch ein Zwilling, aber leider ist eines ca. in der 8 Woche abgegangen, ein sogenannter verschwundene Zwilling. Der Rest der Schwangerschaft verlief dann unauffällig. Zu den Kosten meine ich, wenn sich seit dem nichts geändert hat, zahlt das gesetzliche 50 % für 3 Durchgänge. Damals ein Durchgang ca. 5000€. Wir sind privat versichert und sahen es etwas anders aus. Falls ihr das auch seit, solltet ihr unbedingt nach der Klausel des Verursacherprinzip fragen. Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und viel Glück. Melde dich gerne, wenn du fragen hast. Lieben Gruß
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Re: Erfahrungen suche

Postby trixis on 23 Jan 2018, 23:31

Ich habe Endometriose und mein Mann zu wenig bewegliche Spermien. Also laut Kinderwunsch Zentrum Ärzte kaum möglich natürlich schwanger zu werden...Wir haben eine KB hinter uns und die hat nicht geklappt...Wir haben 2012 einen gesunden Jungen bekommen z.B. das ist auf natürlichem Wege und seitdem war ich schon wieder 3mal schwanger! Auch auf natürlichem Weg, leider 2mal FG. Ich habe mit so vielen Hebammen darüber geredet. Die Spermien der Männer sind nicht für immer langsam oder wenig! Oder bleiben langsam und wenig durch eine gesunde Ernährung keinen Arbeitsstress und nicht zu viel Sport, keine Sauna, keine heißen Sitzbäder etc. kann man da viel beeinflussen!
Allein das Frau nicht schwanger wird lösst auch bei Männern Stress aus. Auf der Arbeit stress dann zu Hause, weil es mit dem Kinder kriegen nicht klappt! Das bleibt nicht ohne Folgen...
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Re: Erfahrungen suche

Postby Louisa1998 on 16 Feb 2018, 23:27

Meine Kiwu-Zeit begann vor über 4 Jahren. Durch die Erfahrung meiner beiden Brüder (habe zwei Nichten, die durch ICSI entstanden sind) wollte ich probieren.
Bereits damals erhielt ich den Befund der FÄ: Machen sie es sich gemütlich, verwöhnen sie ihren Partner, sie stehen vor dem Eisprung – komisch war nur, dass mein Körper mir was anderes signalisierte, was sie mir nicht glaubte – zwei Tage später setzte die Periode ein… So wusste ich bzw, dass mit mir was nicht stimmte. Erstmal wollte ich außerdem die Menstruationsschmerzen in den Griff bekommen – habe deshalb 1 Jahr Homöopathie gemacht (ohne Erfolg), anschließend Kinesiologie mit teilweise gutem Erfolg. Dort wurde dann auch das Kinderthema angesprochen und behandelt, psychologisch und mit Hypophyto L.
Nach zwei Jahren landete ich dann bei einer neuen FÄ, nahm über ein halbes Jahr Mönchspfeffer, dann zwei Zyklen Clomifen.
Schwierig war außerdem die Haltung meines Partners, der sich im Grunde auch ein Leben ohne Kind vorstellen konnte. Während der ganzen Jahre bestätigte sich der Befund von US zu US, dass es zu viele kleine Eibläschen sind. Das ganze bekam dann einen Namen: Verdacht auf PCO, was aber kein Verhütungsschutz wäre. Nun folgte die Akupunktur bei einer Allgemeinärztin, die mir sehr gut getan hat. In dieser Zeit lernte ich die Fruchtbarkeitsmassage kennen, die ich zu Hause noch zwei Mal ausprobieren ließ.
Mit meinem Partner einigte ich mich darauf, dass wir nun noch die hier möglichen Methoden ausprobieren werden, dass wir aber gewisse Möglichkeiten wie IVF oder ICSI für uns ausschließen. Stattdessen einigten wir uns auf Adoption und beschäftigten uns immer wieder mit diesem Thema, das wir als Nächstes in Angriff nehmen wollten. Ein Eibläschen reifte ganz normal heran. Die Beratung verlief dann dahingehend, dass eine Insemination in Frage kommen würde. Wir waren beide damit einverstanden und so wurden die nächsten Termine für den 2. Zyklus bei dem neuen FA vereinbart.
So führte man dieser die Insemination durch – und wir hatten so Glück, dass es geklappt hat! Es ist jetzt ziemlich viel geworden, aber ich wollte nichts vergessen – so kann ich gar nicht sagen, was letztlich ausschlaggebend war und zum Erfolg geführt hat!
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Re: Erfahrungen suche

Postby Siri on 18 Feb 2018, 02:00

Wir haben ICSI gemacht. Gestern wurde ich operiert. Die Ärzte wussten, dass Stimulation erfolglos war, ich hatte nur eine Eizelle, trotzdem haben wir Punktion durchgeführt. Ich wollte abbrechen, dann hat man mir gesagt, dass es sein kann, dass ich das nächste Mal auch eine Eizelle haben kann. Dann habe ich Punktion machen lassen. Heute hat man mich angerufen und gesagt, dass die Eizelle nicht reif war und nicht befruchtet hat. Ich bin seelisch kaputt. Ich denke, die Ärzte mussten eine höhere Dosis verordnen, wenn die bemerkt haben, dass ich wenige und kleine Follikel habe, ich habe eine Woche Menogon gespritzt 225 Einheit, und dann 2 tage 300 Einheit. Und dann Ovitrel zur Auflösung. Kein ASS 100 und Utrogest. Ich habe ja 3 Mal Insemination gemacht, damals haben andere Ärzte die Medikamente verordnet. Diesmal nach der Punktion haben die nur ASS 100 und Utrogest verordnet. Mein Körper hat auf Menogon nicht reagiert Habe 2 Packungen nicht geöffnet und möchte billig verkaufen, wenn jemand braucht, mit dem Wunsch, dass es bei der Person klappt. Es ist gut, dass es so ein Forum gibt. Man kann vieles lernen, man weiss, dass man nicht allein mit diesem Problem ist. Und jedes Mal, wenn man liest, dass es bei jemandem geklappt hat, hofft man auch. Liebe Grüße und viel Erfolg
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Re: Erfahrungen suche

Postby tilda on 26 Feb 2018, 02:15

Habe vor sechs Jahren vier künstliche Befruchtungen über mich ergehen lassen, IVF und ICSI. Alle mit negativen Ausgang und ganz viel Tränen. Bei uns ist ausschließlich die Sterilität meines Mannes Grund unserer Kinderlosigkeit, was durch eine Bauchspiegelung nachhaltig geprüft wurde. Der Wunsch nach einem Kind ist heute ungebrochen groß, aber ich habe mir geschworen, mich niemals wieder dem Martyrium der Hormonbehandlung und allem was dazu gehört zu unterziehen! So haben wir uns nach reiflicher Überlegung zu einer Insemination mit Spendersamen entschlossen, die vor einer Woche erfolgt ist. Ohne Hormone, im natürlichen Zyklus.. Die Vorgespräche waren relativ unspektakulär, da wir durch das Internet schon gut informiert waren. Ein wichtiger Punkt ist immer dieser Notarvertrag, der die erbrechtliche Seite, aber auch Unterhaltsfragen klärt. Dann muss man sicherlich überlegen, in wie weit man Freunde, Eltern u.s.w. in sein Vorhaben einweiht, genauso, ob das Kind von seiner Entstehung erfahren soll oder nicht. Kosten kommen übrigens ungefähr 2500 Euro für den ersten Versuch und für jeden weiteren ca. 500 Euro auf Euch zu, ohne Medikamente. Ich glaube, die muss man dann auch nochmal extra zahlen?! Wünsch Euch ganz viel Glück und hoffe die Zeit des Wartens geht auch für mich schnell um, denn die ist mit am schlimmsten.
Wenn Du noch Fragen hast, schreibe mir
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Re: Erfahrungen suche

Postby Louisa1998 on 04 Mar 2018, 22:51

Vor ca. einem Jahr wurde bei uns auch klar, dass wir nur durch eine ICSI ein Kind bekommen können. Wir haben uns belesen und beraten lassen und hatten 2 Versuche gemacht, beide leider neg. Währenddessen haben wir uns schon mit dem Thema Ausland auseinandergesetzt und waren dann auf in Hamburg. Da wurde uns die Entscheidung ziemlich leicht gemacht. Was uns aber auch schon vorher klar war, das Embryonenschutzgesetz in Deutschland ist unumgänglich, egal in welches Zentrum man geht. Es wird so stimuliert, dass nicht übermäßig viel bei raus kommt, bei der Befruchtung ist es auch nur das Ziel 2-3 Eizellen durchzubekommen, denn es dürfen, ja höchstens 3 eingesetzt werden. Der Transfer ist auch schon nach 2-3 Tagen, es kann und darf nicht nach Qualität entschieden werden. Das ist in Deutschland verboten! Den 3. Versuch haben wir in Österreich gemacht. Die Stimulation, die Befruchtung und die Ausbeute waren um das mehrfache besser. In Österreich gibt es dieses Gesetz nicht, weshalb soviel wie möglich befruchtet wird und erst nach 5 Tagen die Besten ausgesucht werden. Es geht nicht um 4Zeller, wie in Deutschland, sondern um Blastozysten (ein Zellhaufen, von ca. 100 Zellen), erst in diesem Stadium kann die Qualität beurteilt werden. Das war die beste Entscheidung unseres Lebens, denn ich bin heute in der 5+3 SSW und überglücklich. Du kannst Dich gerne bei mir melden.
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Re: Erfahrungen suche

Postby Louisa1998 on 11 Mar 2018, 01:15

Wir haben es auch mit künstlicher Befruchtung versucht, da ich eine Hormonverschiebung habe und mein Mann ebenfalls zu wenige Spermien hat. Musste auch Spritzen nehmen und ich hab Panik davor. Ich musste 1 Monat spritzen und hatte zum Glück 22 Eizellen zum Punktieren und 11 haben sich dann befruchtet. Haben die einfrieren lassen und immer 2 einsetzen lassen.
Bei Versuch 5 dann endlich die gute Nachricht: Unser Sohn kam gesund zur Welt. Hatte während der Spritzenzeit gesagt, dass ich das nie mehr machen werde, bis ich im Kreißsaal lag.
Also Mädels, mit dem gleichen Problem, geht diesen Weg, das schlimmste ist echt die Geburt und ich gebe unseren kleinen Stinker nie mehr her und bin so unendlich froh diesen Weg gegangen zu sein. Es ist nicht leicht, ich weiss aber es lohnt ich und vor allem, durchhalten. Bei den vorherigen Transfers hab ich mich immer strikt an die Anweisungen gehalten, nix heben aber ich habe es dann doch getan, meine Wäschewanne etc, ihr kennt das ja. Vlt lags auch am Weihnachtsstress und unserem Hauskauf zu dieser Zeit, wollten eigentlich nur gucken zum Ablenken, nix anfassen aber haben uns dann doch verliebt und ich hatte nur noch die Einrichtung im Kopf und musste dann am Telefon den Arzt 5 mal fragen ob das wirklich wahr ist. Hoffe ich konnte euch bei denen es noch nicht geklappt und auch deiner Freundin Mut machen.
Viele liebe Grüße
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Re: Erfahrungen suche

Postby omega on 07 Apr 2018, 23:34

Habe vor sechs Jahren vier künstliche Befruchtungen über mich ergehen lassen, IVF und ICSI. Alle mit negativen Ausgang und ganz viel Tränen. Bei uns ist ausschließlich die Sterilität meines Mannes Grund unserer Kinderlosigkeit, was durch eine Bauchspiegelung nachhaltig geprüft wurde. Der Wunsch nach einem Kind ist heute ungebrochen groß, aber ich habe mir geschworen, mich niemals wieder dem Martyrium der Hormonbehandlung und allem was dazu gehört zu unterziehen! So haben wir uns nach reiflicher Überlegung zu einer Insemination mit Spendersamen entschlossen, die vor einer Woche erfolgt ist. Ohne Hormone, im natürlichen Zyklus.. Die Vorgespräche waren relativ unspektakulär, da wir durch das Internet schon gut informiert waren. Ein wichtiger Punkt ist immer dieser Notarvertrag, der die erbrechtliche Seite, aber auch Unterhaltsfragen klärt. Dann muss man sicherlich überlegen, in wie weit man Freunde, Eltern u.s.w. in sein Vorhaben einweiht, genauso, ob das Kind von seiner Entstehung erfahren soll oder nicht. Kosten kommen übrigens ungefähr 2500 Euro für den ersten Versuch und für jeden weiteren ca. 500 Euro auf Euch zu, ohne Medikamente. Ich glaube, die muss man dann auch nochmal extra zahlen?! Wünsch Euch ganz viel Glück und hoffe die Zeit des Wartens geht auch für mich schnell um, denn die ist mit am schlimmsten.
Wenn Du noch Fragen hast, schreibe mir
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Re: Erfahrungen suche

Postby Agnes.frankes on 06 May 2018, 00:00

Hallo, erstmal herzlich willkommen!
Wenn deine Freundin eine ICSI macht, d.h. die Spermien aktiv in die entnommenen Eizellen gesetzt werden (bei der IVF suchen sich die Spermien selbst ihren Weg in die entnommen Eizellen), liegen die Erfolgschancen pro Versuch durchschnittlich bei ca. 40%. Durchschnittlich ist dabei ziemlich entscheidend, da die Paare ja mit sehr unterschiedlichen Gründen kommen, wieso es auf natürlichen Weg nicht klappt: Hat nur der Mann ein eingeschränktes Spermiogramm (in welchem Maß?), liegt es an der Frau, oder an beiden? Da wir auch schon auf natürlichem Weg ein Kind bekommen haben und bei mir alles in Ordnung ist, meinte unsere Klinik, dass die Chancen eher höher stehen. Aber trotzdem muss das nichts heißen... Wir hatten das Glück, dass es tatsächlich bei der 1. ICSI geklappt hat (Zwillinge) und wir sind sehr froh, dass wir diesen Weg gegangen sind, da der lange Kinderwunsch und das monatliche Hoffen sehr belastend sind. Natürlich sind aber auch die Behandlungen belastend.
Man kann sich selbst entscheiden, ob 1 oder 2 Eizellen eingesetzt werden (außer deine Freundin ist älter) - nicht wie in den USA, wo man dann Mehrlinge bekommt und ich glaube, bei 2 eingesetzten Eizellen liegen die Chanen bei 20%, dass es Zwillingen werden.
Ich hoffe ich konnte etwas helfen
Agnes.frankes
 
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Re: Erfahrungen suche

Postby paprik_a on 24 May 2018, 02:09

Meine Kiwu-Zeit begann vor über 4 Jahren. Durch die Erfahrung meiner beiden Brüder (habe zwei Nichten, die durch ICSI entstanden sind) wollte ich probieren.
Bereits damals erhielt ich den Befund der FÄ: Machen sie es sich gemütlich, verwöhnen sie ihren Partner, sie stehen vor dem Eisprung – komisch war nur, dass mein Körper mir was anderes signalisierte, was sie mir nicht glaubte – zwei Tage später setzte die Periode ein… So wusste ich bzw, dass mit mir was nicht stimmte. Erstmal wollte ich außerdem die Menstruationsschmerzen in den Griff bekommen – habe deshalb 1 Jahr Homöopathie gemacht (ohne Erfolg), anschließend Kinesiologie mit teilweise gutem Erfolg. Dort wurde dann auch das Kinderthema angesprochen und behandelt, psychologisch und mit Hypophyto L.
Nach zwei Jahren landete ich dann bei einer neuen FÄ, nahm über ein halbes Jahr Mönchspfeffer, dann zwei Zyklen Clomifen.
Schwierig war außerdem die Haltung meines Partners, der sich im Grunde auch ein Leben ohne Kind vorstellen konnte. Während der ganzen Jahre bestätigte sich der Befund von US zu US, dass es zu viele kleine Eibläschen sind. Das ganze bekam dann einen Namen: Verdacht auf PCO, was aber kein Verhütungsschutz wäre. Nun folgte die Akupunktur bei einer Allgemeinärztin, die mir sehr gut getan hat. In dieser Zeit lernte ich die Fruchtbarkeitsmassage kennen, die ich zu Hause noch zwei Mal ausprobieren ließ.
Mit meinem Partner einigte ich mich darauf, dass wir nun noch die hier möglichen Methoden ausprobieren werden, dass wir aber gewisse Möglichkeiten wie IVF oder ICSI für uns ausschließen. Stattdessen einigten wir uns auf Adoption und beschäftigten uns immer wieder mit diesem Thema, das wir als Nächstes in Angriff nehmen wollten. Ein Eibläschen reifte ganz normal heran. Die Beratung verlief dann dahingehend, dass eine Insemination in Frage kommen würde. Wir waren beide damit einverstanden und so wurden die nächsten Termine für den 2. Zyklus bei dem neuen FA vereinbart.
So führte man dieser die Insemination durch – und wir hatten so Glück, dass es geklappt hat! Es ist jetzt ziemlich viel geworden, aber ich wollte nichts vergessen – so kann ich gar nicht sagen, was letztlich ausschlaggebend war und zum Erfolg geführt hat!
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