Durchgängigkeit

Durchgängigkeit

Postby Agnes.frankes on 16 Aug 2016, 00:56

Ich hatte 3 Schwangerschaften, leider 2 FGs, einen gesunden Sohn und danach eine Eileiterschwangerschaft. Nun wurde mir ans Herz gelegt, von einer Freundin, dass ich doch die Prüfung machen solle. Ich befragte meine Ärztin und auch diese sagte, in einer KiwuPraxis könne man das machen und sie würde dem beipflichten. Aus irgendeinem Grund macht sich dennoch bei mir eine große Scheu davor bemerkbar. Klar, es gäbe womöglich Aufschluss aber will ich das so im Detail? Immerhin hatte ich 3 SS innerhalb der GM! Kann die Eileiter-SS nicht einfach nur Mega Pech gewesen sein? Was ist, die sagen, die Eileiter sind nur mäßig gängig.
Das beeinflusst ja auch meine Einstellung zum Thema schwanger werden. Ich weiß einfach nicht ob ich mich vor vollendete Tatsachen stellen will, wo es doch bisher an sich mit dem Schwangerwerden so gut geklappt hat. Nie mehr als 2 ÜZ…Beim letzten sogar gleich beim ersten Versuch! Das ganze Drumherum ist wirklich anstrengend. Ich bekomme zu der Thematik keine Klarheit bzw. das Gefühl, was ich machen möchte.
Vielleicht habt ihr Erfahrungen, Eure Sicht der Dinge um mir zu helfen, endlich eine für mich passende Entscheidung zu finden. Ich freue mich auf Beiträge.
Herzlichen Dank
Agnes.frankes
 
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Re: Durchgängigkeit

Postby Agnes.frankes on 15 Apr 2017, 03:47

Meine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung wird jetzt am Montag gemacht. Es wurde mich von meiner FA so erklärt, dass ich durch die Scheide ein Kontrastmittel gespritzt bekomme, welches sich dann durch die Eileiter bewegt hoffentlich und das wird dann mittels US geschaut. Wenn die Eileiterdurchgängig sind, wird es schmerzlos sein. Falls sie aber zu sind, kann es sein, dass ich etwas Kraempfe bekomme. Sei aber alles nicht so schlimm, ich solle sicherheitshalber ein leichtes Schmerzmittel nehmen vorher. Hoffe natürlich dass alles ok ist und wir dann im nächsten Zyklus mit Insemination beginnen können. Ich hoffe ich konnte ihnen etwas helfen
Agnes.frankes
 
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Re: Durchgängigkeit

Postby Agnes.frankes on 09 Aug 2017, 23:39

Das klingt schon sehr ungewöhnlich, wie das bei dir gelaufen ist. Genau sagen werden es lediglich die Operateure können - wie heftig die vermeintlichen Verwachsungen an den Eileitern waren etc. Normalerweise macht man von solchen Bauchspiegelungen auch Fotos bzw. Videos, insbesondere wenn man solch schwerwiegende Befunde wie die Frage nach offenen oder geschlossenen Eileitern stellt. Ich bin sicherlich kein Mensch, der hier schnell beim Anwalt anruft - aber hier steht Aussage gegen Aussage und an deiner Stelle würde ich das auch wirklich klären lassen, ggf. mit professioneller Unterstützung. Wären die gesehenen Verwachsungen in der 1. Bauchspiegelung wirklich lösbar gewesen, hätte man dies auch versucht. Von allein gehen die meines Wissens nach nicht weg. Oder aber es gibt bei der 2. Bauchspiegelung irgendwelche Gründe, dich in einer scheinbaren Sicherheit zu wiegen - wer weiß, welcher von den beiden Operateuren hier wirklich Recht hat. Eine Ausnahme wäre noch denkbar: Wenn die 1. Bauchspiegelung keine Bauchspiegelung (also richtige Operation mit Schnitten am Bauchnabel sowie 1 oder 2 auch im Bereich des Unterbauchs unter Vollnarkose) war, sondern eine Kontrastmitteluntersuchung unter Ultraschallkontrolle, kann es passieren, dass sich Teile der Eileiter verkrampfen und hierdurch fälschlicherweise anzeigen, dass die Eileiter nicht durchgängig sind! Aber in einer Bauchspiegelung sieht man dann, ob es lediglich ein Spasmus der Eileiter ist oder ob es sich wirklich um handfeste Verwachsungen handelt und diese dokumentiert man dann auch über die Kamera.
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