Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby Pika4u on 11 Nov 2016, 02:55

Hallo,
dass Du Angst hast, kann ich verstehen! Ich habe eine ICSI hinter mir und bin völlig angstfrei da hinein gegangen. Ich hatte immer nur das Ergebnis -nämlich unser Wunschkind- im Kopf und alles andere war mir egal. Ich hatte eine schwere Überstimulation mit langem Aufenthalt auf der Intensivstation und eine komplizierte Schwangerschaft. ABER: Es hat beim ersten Mal geklappt, das Ergebnis -unser Dominik- ist jetzt acht Monate alt und ich würde jederzeit alles wieder durchstehen, um zu versuchen, ein Kind zu bekommen. Ich wünsche Dir ganz, ganz viel Mut und das Glück, das man leider auch braucht!
LG
Pika4u
 
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Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby Nala on 11 Nov 2016, 03:00

Also nun zu meiner Geschichte: hatte letzten Mai meine 1.ICSI nachdem ich ein Jahr zuvor natürlich schwanger wurde, aber eine Fehlgeburt in der 12. Woche hatte. Wir haben also fast ein Jahr weiter versucht wieder schwanger zu werden, doch erfolglos. So haben mein Mann und ich uns checken lassen und es kam bei meinem Mann OAT raus - einziger Weg: ICSI. Leider war diese negativ und meine 2.ICSI steht nun in ein 2 Wochen bevor. Meine Erfahrung mit der ICSI war, dass man natürlich psychisch total angespannt ist, aber körperlich hat mich die ICSI nicht belastet. Ich hatte klar, etwas Bauchschmerzen bzw. Unterleibsschmerzen, vor allem nachdem sie 23 Eier entnehmen konnten und ich kurz vor einer Überstimmu war - das war aber auch das Einigste! Ich hatte während der Behandlung keine Stimmungsschwankungen oder Gewichtszunahme. Ich hatte nach dem Transfer 3 Wochen Urlaub und das würde ich nie wieder so machen, denn du hast viel zu viel Zeit zum Nachdenken und bildest dir zu viele Sachen ein. Ich denke 4 Tage sollte man sich auf jeden Fall richtig schonen, danach aber wieder langsam den Alltag meistern, eben piano! Auch das Spritzen täglich kostet anfangs etwas Überwindung, aber man gewöhnt sich auch selbst an das. Ich hoffe einfach, dass sich der ganze Aufwand irgendwann bezahlt macht...bis jetzt ist es mir das ganze aber Wert! Ich weiss aber auch nicht, wie oft ich das mitmachen könnte, denn nach der Behandlung mit einem negativen Ergebnis bricht einem der Boden unter den Füssen weg....doch nach ein paar Tagen sieht es schon wieder ganz anders aus und die Hoffnung auf den nächste Versuch wächst wieder! Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen! Wäre schön, wenn wir uns ab und zu austauschen könnten!
und herzlichen Glückwunsch zur Verlobung noch!
Nala
 
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Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby naDin on 11 Nov 2016, 03:03

Du brauchst wirklich keine Angst zu haben. Wir hatten dasselbe Problem und mussten uns einer ICSI unterziehen. Am Anfang ist es selbstverständlich ein Schock, aber im Nachhinein gesehen war es nicht nur die beste Entscheidung, die wir treffen konnten, sondern es war auch überhaupt nicht schlimm.
Wir hatten Glück im Unglück, dass bei uns aufgrund zu vieler Spermiendefekte sofort eine ICSI durchgeführt wurde - da sind die Chancen wesentlich höher. Und die Behandlung war eigentlich auch sehr einfach und übersichtlich und dauerte bei mir (ist von Frau zu Frau unterschiedlich) extrem kurz - insgesamt etwa vier Wochen bis zum Einsetzen der befruchteten Eizellen. Und wegen Schmerzen brauchst Du Dir auch keine Gedanken machen. Die Eizellenentnahme wird bei euch unter Vollnarkose durchgeführt (sprich, Du spürst gar nichts, auch nicht danach). Bei uns wird es sogar häufig nur mit einer Art Betäubungs-Schlafmittel gemacht. Und ich kann Dir sagen, ich habe sehr gut geschlafen und nichts mitbekommen. Bei uns hat alles bereits beim 1. Mal wunderbar geklappt! Heute sind meine beiden Kinder 4 Jahre alt.
Das Einzige, was ich mir im Vorfeld genau überlegen würde, ist, in welcher Klinik ich die künstliche Befruchtung durchführen ließe. Ich glaube, da gibt es sehr große Unterschiede. Ich kenne Leute, die es z.B. im renommierten Wiener AKH mehrmals versucht haben und kläglich gescheitert sind und erst in einer kleinen Privatklinik (wo auch wir waren) auf Anhieb Erfolg hatten. Privatklinik bedeutet in diesem Fall nicht, dass wir Extra-Kosten hatten. Höre Dich genau um und nicht nur bei Deinen Ärzten, denn die empfehlen mitunter das, wo sie die besten Verbindungen haben, welche Klinik den besten Ruf hat.
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Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby Maria Waldfogel on 11 Nov 2016, 03:06

Ich habe eine ICSI hinter mir und ich hatte zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Schmerzen, die Eizellentnahme wurde unter einer kurzen Vollnarkose durchgeführt, ich konnte nach der Entnahme selbst vom OP-Tisch steigen und in mein Zimmer gehen in dem ich noch 30 min überwacht wurde, nach einer Wartezeit von... ich weiss nicht mehr wurde nochmal US gemacht, ob alles ok ist und das war es dann. Mal davon abgesehen, dass natürlich gefühlsmäßig alles ein wenig steril vor sich geht, ist der Vorgang normalerweise ziemlich professionell, bei uns hat es gleich im ersten Versuch geklappt und ich bin jetzt wieder im Vorzyklus für unser zweites ICSI Kind. Bei mir würden 15 Eizellen punktiert und ich hatte kein Probleme, keine Schmerzen, aber auch keine Überstimmu. Wir haben es in unserem Umfeld nicht preisgegeben, um unser Kind vor möglichen Hänseleien oder sonstigem zu schützen und wenn Du erst einmal schwanger bist, wirst du alles vergessen haben!
Den einzigen Tipp, den ich geben kann, schau dir die Klinik genau an, wenn es menschlich stimmt, dann ist alles viel leichter und besser zu ertragen.
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Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby majorka4 on 11 Nov 2016, 20:34

Ich habe mich exakt genauso gefühlt, als ich in der KIWU Klinik war. Bei mir kam noch dazu, dass ich dieses Jahr 40 Jahre alt wurde und der Arzt mir gleich sagte, dass Frauen in diesem Alter sowieso nicht mehr auf natürlichem Wege schwanger wurde. Spermiogramm meines Mannes ist auch nicht sehr gut. Also: wir wurden regelrecht überfahren, ich bekam gleich am selben Tag die Grippe meines Lebens und las alles über ICSI, was mich natürlich noch panischer machte.
Meine Erfahrung, die ich Dir weitergeben möchte: lass Dir Zeit! Wenn Du jetzt so verwirrt und verunsichert bist, dann wird das sowieso schwierig - denn Deine Seele braucht erst mal Zeit sich darauf einzustellen. Ich habe jedenfalls noch immer nix gemacht, obwohl es ja wohl ein bisschen dringender ist, als bei Dir. Aber die Gespräche mit vielen lieben und erfahrenen Menschen haben mich sicherer gemacht, ruhiger und zuversichtlicher. Es setzt sich einfach alles erst mal, Du wirst auch Menschen kennenlernen, die vielleicht ganz gute Erfahrungen mit ICSI gemacht haben...jedenfalls ist es bei mir jetzt, 9 Monate später, so, dass ich nicht mehr so große Angst habe. Wenn es also im nächsten halben Jahr nicht klappen sollte, dann werde ich mich sicher zu ICSI entschließen, aber mit Freude, damit ich mein Baby dort so richtig willkommen heißen kann.
Wir haben in der Zwischenzeit Insemination probiert, hat zwar geringere Wahrscheinlichkeit, ist aber nicht belastend für Dich und man gewöhnt sich ein wenig an die Atmosphäre in der Klinik, kann feststellen, ob die sich wirklich um einen kümmern oder nicht und dann im Zweifelsfall für die große Methode die Klinik wechseln. Außerdem: mein Mann hat 3 Monate Profertil genommen - das sind Vitamine, das Spermiogramm hat sich massiv verbessert, die beweglichen sind mehr geworden. Kopf hoch!
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Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby Louisa1998 on 11 Nov 2016, 20:37

Ich kann mir vorstellen wie überfahren und überfordert du dich jetzt fühlst. Wenn ich an unsere Diagnosen denke...und da wusste ich ungefähr was auf uns zukommen würde. Also was die Spermaqualität deines Mannes betrifft, kann ich die Aufregung grad gar nicht verstehen. Ok, es hat sich verschlechtert. Aber könnte das nicht der Druck sein? 20 Millionen sind doch super, 10 Millionen auch. Mein Ex- Mann hatte mal eins mit 8Mios und der Urologe schaute ihn an und sagte: das könnte länger dauern. Das länger waren dann 3 Schwangerschaften in 18 Monaten, die leider zu früh endeten. Außerdem kommt es immer darauf an wer die Spermien auszählt. Es ist ja kein zählen sondern schätzen. Da kann auch immer was abweichen. Dann verstehe ich gar nicht warum ICSI? Das ist doch sauteuer, und wenn da bewegliche Spermien sind täte es auch IVF. Mein Mann hat ein Spermiogramm, da werden die Spermien einzeln ausgezählt. Alle verfärbt, schwanzlos, fast unbeweglich. Nichts hat auch nur einen My geändert, keine Homöopathie, keine Psychokinesiologie, keine Vitamine kein Weniger Rauchen.
Dein Mann ist reaktionsfähig. Wie wunderbar. Ein gesunder Körper reagiert. Mal in die eine und mal in die andere Richtung. Weißt du, mein Mann wusste das schon seit er 20 war. Und vor 26 Jahren gab es noch gar keine ICSI. Und trotzdem verging von der genauen Diagnose bis zu dem Start 2,5 Jahre. Wir haben so lange gebraucht um uns darauf einzustellen, uns zu finden, uns vorzubereiten. Ich freue mich viel mehr darauf, als dass es mir Angst macht, aber das wäre vor 2 Jahren noch nicht so gewesen. Lass das erst mal alles sacken. Ich denke nicht, dass das letzte Wort da gesprochen ist. Einen ganz lieben Gruß
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Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby Lisa_vogt on 11 Nov 2016, 20:41

Ich verstehe deine Ängste vor einer ICSI und ich finde es auch wichtig alles gut abzuwägen - auf seinen Bauch zu hören! Mein Mann und ich waren im Mai das erste mal in einer Kiwu Klinik und hatten sofort beide ein sehr gutes Gefühl, fühlten uns verstanden und gut aufgehoben. Im Juli starteten wir mit der Behandlung, die kein Spaziergang war, und nun bin ich in der 16. SSW und mein Mann und ich total glücklich! Ein totales Glück, dass es beim ersten mal geklappt hat, ich weiß, aber wir beide standen total zu unserer Entscheidung und es spielt nun überhaupt keine Rolle mehr, wie unsere Krümelchen entstand! Unsere Freunde und die Familie wussten von Anfang an bescheid und unterstützten uns sehr. Also nur Mut - es ist eure Entscheidung, höre auf deinen Bauch, aber auch auf den deines Mannes - wenn es euch nur Angst macht oder ihr zu sehr zweifelt, ist die Zeit nicht reif und vielleicht klappt es ja auch so!
Wir waren nach über drei Jahren einfach am Ende unserer Kräfte und konnten nicht mehr warten.
Lisa_vogt
 
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Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby kühn on 11 Nov 2016, 20:48

Deine Ängste kann ich so gut verstehen! Ich bin im Moment in der gleiche Situation.
Ich habe den ICSI plan von der Krankenkasse bekommen, und habe auch mit dem Nasenspray begonnen. Ich fülle mich wie eine Drogenabhängige. Erst mit der Nase, bald die Spritzen. Ich hasse Spritzen. Als ich das Rezept vom meinem Arzt bekam und zur Apotheke gegangen bin, habe ich gedacht endlich geht es los. Als die Apothekerin mir eine ganze Tüte mit Spritzen und andere Medikamente gab, wollte ich los heulen! Mit Mühe habe ich mein Trennen behalten. An den gleichen Tag bin ich auch zur eine Buchhandlung gegangen und wollte mir irgendwelche Bücher kaufen, die mir beim Rauchenaufhören helfen sollten. Dabei bin ich beim Kinderwunschregal vorbeigelaufen.
Heute um 8:00 habe ich meinen 1. Ultraschall. Ich bin so aufgeregt, dass ich schon um 5:00 Uhr aufgestanden bin. Du brauchst keine Angst zu haben. Wenn du magst, kann ich dich auf dem Laufenden halten, wie es bei mir läuft. Ich muss dir aber auch was sagen, diese Hormone, die ich durch die Nase nehme, haben aus mir eine Löwin gemacht. Ich brülle alle läute an. Besonders meine Schwiegermutter. Manchmal denke ich was machen die mit mir? Werde ich Wahnsinnig? Aber anderseits gefällt es mir, weil ich mich sehr stark fülle und ich werde alles tun um mein Baby in die arme zu schließen. Es ist auch eine gute Gelegenheit den Leuten das zu sagen was einem nicht passt und die denken, das sind die Medikamente. Ich sage ich bin verrückt, die Hormone sind Schuld, wenn ich meine Schwiegermutter so richtig anmache. Es auch seine Vorteile. Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen Mut machen.
Alles Gute
kühn
 
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Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby omega on 11 Nov 2016, 20:50

Ich danke euch sehr für eure Antworten! Mein Mann und ich haben auch jetzt entschieden, alles etwas ruhiger anzugehen. Wir legen erstmal eine Pause ein. Wir sind müde von den ganzen Untersuchungen und dem damit verbundenen Stress. Seitdem wir diese Entscheidung für uns gefällt haben, geht es uns besser. Es ist eine Last von den Schultern genommen worden. Ich möchte mich richtig auf mein Baby oder vielleicht auch Babys, falls es zwei werden sollte, vorbereiten. Ich danke euch auch für die vielen Tipps. Ich denke schon, dass wir bezüglich des Spermiogramms noch eine dritte Meinung einholen werden. Das erste Spermiogramm hat ein Urologe gemacht, die beiden anderen wurden in der KiWu Klinik gemacht.
Grüße
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Re: Hilfe! Angst vor künstlicher Befruchtung

Postby Fuchs on 11 Nov 2016, 21:11

Eigentlich ist das alles auch gar nicht so schlimm. Du bekommst eine Einführungsspritze die sog. Downregulation, habe hier gelesen, einige haben auch Nasenspray bekommen, aber das kenne ich nicht. Die Downregulation war eine ganz kleine und wurde über die Pobacke gesetzt. Es passiert nichts, keine Übelkeit oder Schwindel...nichts! Dann habe ich meine Tage bekommen, und ich bin in das Zentrum mit meinem Mann. Wir haben dann ab dem 3. Zyklustag jeweils 10 Ampullen Pulver und Wasser (muss gemischt werden) 10 lange (zum Mischen) und 10 kurze Nadeln (zum Spritzen, nicht mal 1cmlang und sehr dünn)und 10 Spritzen zum Aufziehen bekommen. Ich hatte viel Angst vor den Spritzen, aber mein Schatz hat gesagt, er macht das und hat sich von der Schwester zeigen lassen, wo er mich stechen muss. Entweder in den Oberschenkel oder in den Bauch. Sie hat ihm den Probestich an meinem Bein gezeigt, das ging so schnell und ich habe Ehrenwort nichts gespürt...Am 3. Tag begannen wir dann. Wir machten das zur Routine, mein Mann mischte erst, ich setzte mich entspannt neben ihn und dann ab damit. Dann wird es verrieben, damit es sich schön verteilt, und ich habe mich kurz auf die Couch gesetzt. Am nächsten Tag nahmen wir dann das andere Bein. Und bei denen Spritzen ist auch die Uhrzeit nicht so wichtig sondern die Tageszeit. Wir haben immer abends gespritzt. Auch mal mit 2 oder 3 Stunden unterschied. Das machte gar nichts. Wie gesagt auch keine Nebenwirkungen, wir unternehmen sowieso viel. Und dann lief das immer so nebenher. Die Auslösespritze (für den Eisprung) muss dann pünktlich sein, selbst wenn der Papst klingelt müsste er warten. Dann kam 48 Stunden später die Punktion. Und da war ich froh, dass wir in so einem tollen Zentrum waren, es war alles nicht so auf Klinik, sondern eher Familiär und die
Narkose war auch super. Ich hatte mein Nachthemd an, legte mich hin, bekam meine Spritze in den Arm und schlief auch schon ein. Vom Gefühl wurde ich Sekunde später wieder wach, sie
führten mich zu meiner Liege und da legte ich mich einen Moment wieder hin, ohne wieder einzuschlafen. Die Narkose war wirklich nur so stark, dass ich praktisch die Punktion verschlief aber anschließend wieder wach war. Bekam während der Narkose wohl noch ein Schmerzzäpfchen für danach, aber das war auch schon. Mein Mann gab die Probe ab, und wir
waren ca. 1 1/2 Std. später wieder auf dem Heimweg. Ich musste nur zum Test (wegen dem Kreislauf) noch mal alleine auf die Toilette und als sie sahen, es geht mir gut, konnten
wir gehen. Am nächsten Tag riefen wir dort im Labor an, man sagte uns, wie viele Eizellen es geschafft haben, und man gab uns für einen Termin zum Transfer...Da kam ich auf die gleiche Liege, wie bei der Punktion, fand ich klasse, denn dann ist das alles für dich nicht so verwirrend. Wir haben die 4fach geteilten Eizellen noch mal über den Monitor zu sehen bekommen. Die wurden dann in meine Gebärmutter gespritzt.
Dann legte ich mich noch mal ca. 20 Minuten in einem Ruheraum hin, und bekam noch mal eine HcG-Spritze von der Schwester+60 Progesteron-Tabletten die man 3x täglich 2 Stück vaginal einführt. Zugegeben da hatte ich dann die nächsten 10-12 Tage schon ein ganz schönes Druckgefühl im Unterbauch, aber es ließ sich durchaus aushalten. Habe viel getrunken, fast 4liter am Tag. Mit dieser lockeren Einstellung ging ich beim 2. Mal ran, und es hat geklappt, bin jetzt in der 13. SSW. Beim ersten Mal war ich auch verkrampfter, und beim 2. Mal wusste ich ja, was auf mich zukommt und das es wirklich nicht schlimm war, das ich mir über solche Dinge gar keinen Kopf mehr machte. Also mein Fazit, hab keine Angst, nimm es wie es kommt, sei
sehr positiv demgegenüber und viel Glück!
Liebe Grüße
Fuchs
 
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