Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Lisa_vogt on 06 Feb 2017, 02:08

Danke für eure Berichte. Wahrscheinlich ist es so, dass das bestimmt kein so großes Ding ist und gut zu überstehen. Ich glaube, meine Ängste sind da einfach auch ein bisschen irrational.
Bei der Ohren-OP als Kind fand ich es total schlimm, in diesen OP-Saal geschoben zu werden, die Skalpelle lagen schon bereit. Das ist eben noch meine Erinnerung von damals. Aber jetzt ist es ja auch eine andere Zeit. Trotzdem hat mich seitdem der Gedanke an eine OP immer erschaudern lassen. Aber du hast Recht: Wir schaffen das! Schön, dass wir uns da gegenseitig begleiten. Liebe Grüße
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Agnes.frankes on 06 Feb 2017, 02:11

Ich hatte heute mein Vorgespräch mit der Anästhesistin und dem OP-Arzt. Sie waren nett, ich habe auch gesagt, dass ich Angst habe. Mir ging es dort ähnlich wie dir... Als ich dort die ganzen "grünen" OP-Leute herumschwirren sah und die Anästhesie-Frau in ebensolcher Montur mich über die Gefahren und Risiken aufgeklärt hat. Mir ist das Herz in die Hose gerutscht und ich war handlungsunfähig. Total doof, ich weiß, es geht ja schließlich nicht um Leben und Tod, aber ich hab damit halt einfach ein Problem...Dabei hatte ich mich mental darauf vorbereitet und bin mit Mut und guter Dinge dorthin gegangen. Jedenfalls habe ich meinen Termin erst am 18.3., da ich mich jetzt gerade genau in der Zyklusmitte befinde und sie es auch lieber in der ersten Hälfe machen möchten. Bei mir operieren nur 2 Männer, ich hab gefragt...Ich drück dir die Daumen. Sie sagten mir auch noch mal, dass es ein absoluter Routine-Eingriff ist, kurz und fast ohne Risiken. Ganz liebe Grüße
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Louisa1998 on 06 Feb 2017, 02:15

Also, es muss untersucht werden, ob die EL offen sind, sofern ihr nicht sofort in die IVF oder ICSI geht. Es kann sein, dass du unbemerkt mal eine Entzündung hattest oder die EL einfach so verklebt sind. Das merkst du nicht, nimmst monatelang dann Hormone, machst IUIs und es klappt nicht, weil der letzte Weg versperrt ist. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen:
Ja, es war saumäßig schmerzhaft, mir war schlecht vor Schmerzen und ich hab laut geschrien. Aber das lag daran, dass meine Ärztin in der Ex-KIWU super unsensibel war und ich einen sehr empfindlichen MUMU habe. Das schmerzhafteste war also das Einführen des Katheters. Als der endlich saß, war der Rest wirklich Pipifax - ungefähr so wie Regelschmerzen. Nimm eine halbe Stunde vorher einfach eine Buscopan und dann geht das schon. Aber mach die Untersuchung, das ist wirklich sinnvoll! Du schaffst das schon - eine Geburt ist viel schlimmer
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby tilda on 06 Feb 2017, 02:17

Ich würde Dir auch raten, die Untersuchung zu machen, um überflüssige Behandlungen zu vermeiden. Leider muss ich gestehen, dass es mir ähnlich wie anderen ging - das Einführen des Katheters war bei mir schmerzhaft. Aber auch da lag es an der Ärztin. Die Ärztin war selbst überrascht, das kommt wohl normalerweise nicht vor, dass das Einführen schmerzhaft ist.
Bei verschiedenen Untersuchungen später, unter anderem einer Gebärmutterspiegelung ohne Narkose wurde dann klar, dass die Ärztin beim Echovist etwas falsch gemacht haben musste. Denn ich hatte nie wieder Schmerzen bei diesen Untersuchungen. Du kannst also davon ausgehen, dass es höchstwahrscheinlich relativ schmerzfrei sein wird. Vielleicht etwas unangenehm, aber es geht schnell vorbei. Alles Gute!
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby omega on 06 Feb 2017, 02:20

Hallo, ich habe die Untersuchung letztes Jahr machen lassen. Ich fand sie zwar nicht so schmerzhaft (hat sich angefühlt wie Regelschmerzen und das nur kurz) aber unangenehm. Vor einer IUI sollte man unbedingt die Durchgängigkeit der Eileiter prüfen. Sonst stimulierst du da, hast Kosten etc ohne Chance- und verlierst Zeit. Ich finde es daher komisch, dass deine KiWu nicht von selbst drauf gekommen ist. Offensichtlich sind die Ergebnisse des Echovist nicht immer genau, ich vertraue aber mal darauf, dass das Ergebnis stimmt. Wenn du Anhaltspunkte dafür hast, dass sonst was nicht stimmt (z.B. weil du Infektionen hattest, Endometrioseverdacht etc.) wäre vielleicht eine Bauchspiegelung besser. Ach ja und du kannst es nur in d 1. Zyklushälfte machen lassen.
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Maria Waldfogel on 06 Feb 2017, 02:22

Ich hatte eine Echovist, die war extrem schmerzhaft, hatte anschließend Kreislaufprobleme und habe dann einige Tage geblutet. Das sollte dann die Vorbereitung zur ICSI sein, denn das Ergebnis des Echovist war: beide Eileiter verschlossen. Aber es kam alles anders, im Folgezyklus wurde ich spontan schwanger…Dann hatte ich wieder eine Tubensondierung (nicht mehr Echovist, aber das gleiche Verfahren), allerdings in einer anderen KIWU Klinik. Komplett OHNE Schmerzen, ich konnte die Flüssigkeit laufen sehn (der FA war total begeistert), also, beide Eileiter IO. Dann am 18 ZT Blutungen und Vorbereitung auf stimulierten Zyklus mit Clomifen. Das ging dann leider nicht, da die Feiertage dazwischen kamen und ich nicht zur Ultraschallkontrolle hätte gehen können. Jetzt warte ich auf meinen FA Termin nächste Woche, denn zwei Pipitests waren wieder Positiv!!!
Mein Mann sagt wir haben wieder feucht durchgewischt, daher hat es geklappt. Ich hoffe es auch sehr und würde nach der zweiten Erfahrung sofort wieder diese Untersuchung machen lassen (wobei ich beim zweiten Mal wirklich Angst hatte). Ich wünsch dir eine schmerzfreie Untersuchung und ganz viel Glück!
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby eva2Abel on 06 Feb 2017, 02:24

Ich hatte eine Echovist-Untersuchung und es tut mir leid, euch nicht so viel Mut machen zu können, aber zumindest mir hats schon ziemlich weh getan. Es ist halt so ein anhaltend ziehender Schmerz. Ich konnte mich gar nicht richtig auf das konzentrieren, was der Arzt sagte. Ich hab halt versucht, ganz tief ein- und auszuatmen und mich auf das Atmen zu konzentrieren. Vielleicht soll einen das auf die Geburtsschmerzen vorbreiten? Aber es hat auch nicht sehr lang gedauert. Also eben nichts im Vergleich zu einer Geburt. Der Schmerz war mit Ende der Untersuchung auch komplett weg (man soll ja eh noch ein bisschen liegen bleiben, da wurde es mir schon langweilig), aber ich war doch ein bisschen erschöpft. Wahrscheinlich auch von der Aufregung vorher. Man übersteht es insgesamt aber schon gut. Und wisst ihr, jede ist ja auch anders. Ich würde eh sagen, dass ich ein Weichei bin, also kann es bei euch ganz anders sein. Ich habe im Internet auch von welchen gelesen, die so gut wie nichts oder nur leichten Schmerz gespürt haben. Und für das hoffentlich positive Ergebnis lohnt es sich ja dann auch. Auf jeden Fall nicht zuviel verrückt machen, ich drück euch die Daumen!
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby kühn on 06 Feb 2017, 02:26

Ich hatte es auch nicht bei einen FA machen lassen, sondern in einer Kinderwunschklink.
Man kann es auch nur mit einer örtlichen Betäubung machen lassen, aber ich habe eine Nadel-Phobie... deshalb wurde mir geraten eine leichte Narkose zu machen. Konnte auch gleich nach dem wach werden aufstehen :) Meist ist man nach einer richtigen Narkose ja erstmal ziemlich drömelig aber bei der ging’s. Doch, man kann feststellen, wie dicht die Eileiter sind... je mach dem wie viel der Flüssigkeit wieder austritt, bzw. wie schnell. ;-) Wenn du eh eine künstliche Befruchtung in Erwägung ziehst, dann brauchst du natürlich nicht unbedingt die Durchgängigkeit deiner Eileiter überprüfen zu lassen...Ich persönlich habe es machen lassen, weil a) meine Krankenkasse nun auch bei einer künstlichen Befruchtung mehr zu zahlt. (ist ja ziemlich teuer) und b) Ich gerne eine künstliche Befruchtung mehr als letzten Ausweg versuchen wollte. Liebe Grüße
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Bibolina on 06 Feb 2017, 02:31

Man kann es wohl auch ohne Narkose machen lassen, aber da ich eh eine Nadelphobie habe, riet mir der Arzt es besser unter Vollnarkose machen zu lassen, außerdem kann man dann es auch gleich mit entfernen etc. Wenn Du es ohne Vollnarkose machen lässt, dann brauchst du nicht abgeholt werden. Nur bei einer Vollnarkose ist das der Fall, da musst Du auch jemanden haben, der Dich den ganzen Tag überwacht aber wirklich brauchen tut man es nicht... Jedenfalls hatte ich nicht einmal mensähnliche Schmerzen nach dem es vorbei war, ich bin aufgewacht, hab mich angezogen und zu meinem Mann gesagt, ich will nach Hause. War auch ca. eine Stunde danach schon wieder so fit, dass ich hätte arbeiten gehen können. Also Du glaubst gar nicht was für eine Panik ich davor hatte und heute lache ich darüber, denn mit dieser Vollnarkose bekommst du rein gar nichts mit. Du setzt Dich auf den Gyn-Stuhl, bekommst eine Spritze, schläfst ein, und wenn du aufwachst, stehst Du auf und fragst Dich ob überhaupt was gewesen ist. Ca. 3 Tage danach hast Du ganz leichte Blutungen aber nicht der Rede wert, denn sie sind nicht einmal halb so stark wie normale Schmierblutungen. Du solltest es besser machen lassen, bevor Du noch eine ESS bekommst, denn dein Eileiter kann auch wegplatzen, was Dich nicht nur unfruchtbar macht, sondern auch Lebensgefährlich sein kann. Wenn Dein einer Eileiter z.B. auch nur vernarbt aber durchlässig etc. ist, kann man den ganz einfach wieder öffnen lassen, was sie dann in der Regel auch bei der Untersuchung, Spiegelung wieder öffnen...
Ich hatte leider nicht so ein Glück... bei mir ist der eine ganz zu :-( Die Wahrscheinlichkeit, dass diese sogenannten Flimmerhärchen auch funktionieren, liegt bei nicht einmal 30%... es müssten aber mindestens 60%sein damit die Krankenkasse es übernimmt...Aber wenn wie bei Dir die Durchgängigkeit nur "eingeschränkt" ist, könnte man es ohne Probleme behandeln, was Dein Risiko noch einmal eine ESS zu erleiden zum einen verringert und zum anderen Dich wieder fruchtbarer macht. Ich habe den Eingriff auch nur machen lassen, weil mein Kinderwunsch größer ist als meine Angst. Versuch es doch einfach... schlimmer kann es ja nicht werden, nur besser
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby trixis on 06 Feb 2017, 02:32

Es tut mir leid, dass du so ein schlechtes Ergebnis bekommen hast. Ich wünsche dir von Herzen, dass es trotzdem irgendwann klappt mit dem ss werden:) Sag mal haben die bei dir gleich eine Gebärmutterspiegelung gemacht? Denn sonst kann ich mir nicht vorstellen, wie die Verwachsungen oder sowas entdecken sollen. Die Ärztin meinte, dass da nur dieser dünne Plastikschlauch in den MuMu geschoben wird und dann in der Gebärmutter dann diese Lösung abgegeben wird, die dann per US sichtbar ist... Ich glaub ich frag da vorher lieber nochmal nach, bevor ich da hin gehe. Aber ich muss eh erstmal meine Mens bekommen und das dauert wohl mal wieder etwas länger diesmal
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