Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Windchen210 on 06 Feb 2017, 02:34

Bei mir sollte laut meiner FÄ eine BS gemacht werden um zu sehen, ob die Eileiter durchlässig sind. Die in der Klinik haben dann gleich gesagt, dass sie das wenn es mir recht ist, erstmal per US prüfen wollen. Denn eine BS ist ja immerhin eine OP. Wenn sie was finden sollten, also dass die EL zu sind, dann muss man nochmal schauen, ob man nicht doch eine BS macht, oder wenn sie halt beim US nichts sehen. In die EL können sie soweit ich das weiß nicht rein. Es wird ja so eine Zuckerlösung in die Gebärmutter gespritzt und das geht dann die EL hoch und ist somit dann weiß auf dem US zu sehen. Ich denke hier wird grad was verwechselt, denn die in der Klinik haben auf mich einen echt guten Eindruck gemacht und das hätte die mir doch gesagt, wenn das betäubt werden würde. Warum wollen sie die US Untersuchung während meiner Mens machen?? Das wäre ja dann egal. Sie meinte nur, dass da halt der MuMu noch weicher wäre und es daher nicht so weh tun würde. Ich werd euch berichten, wie es war, wenn ich es hinter mir habe, denn ich lasse es auf jeden Fall machen. Wenn nur endlich meine Mens kommen würde. Bin heute schon wieder ZT 41 und hatte noch nichtmal einen ES
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby naDin on 06 Feb 2017, 02:38

So, ich hab es hinter mir...Nachdem ich erstmal ein Zäpfchen gegen Schmerzen lösen bekommen habe, musste ich das Kontrastmittel und den Katheter in der Apotheke holen. Der Arzt hat erstmal normalen US gemacht und festgestellt, dass ich an dem rechten Eierstock eine 4cm große Zyste habe… Das Katheter setzen hätte ich mir echt schlimmer vorgestellt. Das hat zweimal ein bisschen gepickt, wie bei einer Spritze, aber das wars. So, dann kam das Kontrastmittel. Das hat sich echt komisch angefühlt aber war ok. Der Arzt hat dann aber wieder Schwierigkeiten gehabt die Eierstöcke zu finden und die EL hat er auch nicht sehen können. Also wurde immer wieder Kontrastmittel nachgespritzt, was dann zu einem leichten ziehen geführt hat. Aber dann ging’s erst richtig los. Die Schwester meinte noch, dass jetzt das schlimmste vorbei wäre, aber der Arzt hat einen Kollegen dazugerufen, weil er nichts sehen konnte. Der wollte dann immer mehr Kontrastmittel. Auf einmal bekam ich Brustschmerzen. Aber da meinten sie, dass ich mich verkrampfen würde. Es wurde aber immer schlimmer und ich konnte kaum mehr atmen. Mir hat dann schon der ganze Brustkorb weh getan und dann auch noch der Rücken und die Arme. Die Schwester war damit beschäftigt meinen Kreislauf aufrecht zu erhalten. Es war echt kaum auszuhalten, aber sie waren dann wohl auch fertig. Sie haben ja auch gesehen, dass ich nicht mehr konnte...ich konnte mich dann erstmal kaum rühren. Die Schwester hat mit mir zusammen geatmet, damit ich nicht umkippe, meine Arme haben extrem gekribbelt und ich hatte überall Schmerzen und dann auch noch die Aussage: Es tut uns leid, aber wir können nicht sicher sagen was los ist, auch wenn sich jetzt der Verdacht erhärtet, dass die Eileiter zu sind. Wir müssen im nächsten Zyklus eine BS machen. Dann sehen wir weiter. Ich war danach erst noch ewig auf dem Stuhl gelegen und dann auf einer Liege, weil ich echt nicht konnte. Die ganze Untersuchung hat eine Stunde gedauert. Normalerweise ist das eine Sache von max. 10 min... Mittlerweile geht es mir aber wieder gut und ich habe bis auf ganz leichte Blutungen keine Probleme mehr. Also ich kann als Resultat nur sagen, dass sie Untersuchung echt ein Spaziergang ist, solange mit den EL alles ok ist. Am Anfang hatte ich überhaupt keine Schmerzen, auch das Katheter setzen war kaum zu merken. Nur, als es dann die Probleme gab, da wäre ich am liebsten gegangen... Das Problem bei mir ist halt, dass der eine Eierstock gar nicht und der andere nur teilweise wegen der Zyste zu sehen war. Wäre das nicht so, hätten sie viel weniger Kontrastmittel gespritzt und es wäre alles gut gelaufen.
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Fuchs on 06 Feb 2017, 02:40

Was Bauchspiegelung angeht…Es läuft so ab, dass du morgens in den OP geholt wirst (vorher muss man sich alles unten wegrasieren, was ich total doof fand, und ein Einlauf wird auch gemacht). Dort bekommst du dann die Narkose als Infusion und vorher noch tausend andere Medikamente. Die Narkose wirkt echt schnell. War relativ schnell weg. Nach 20 Minuten bin ich dann im Aufwachraum wieder aufgewacht. Bis dahin war alles OK, außer dass ich vor der Narkose und vor irgendwelchen Komplikationen tierische Angst hatte. Da haben Beruhigungsmittel auch nicht geholfen. Die ersten 2 Tage nach der OP konnte ich mich so gut wie nicht bewegen, der Bauch hat schon tierisch wehgetan. Das Schlimmste war aber der Drainageschlauch. Das hat furchtbar gestochen. Ich glaub aber nicht, dass du so einen schlauch bekommst, bei dir wird ja da innen nix geschnitten, was bluten könnte. aufstehen ging nur sehr schwer, laufen konnte ich 5 Tage lang nur gebückt wegen der Luft im Bauch, die total nach oben drückte. Durch die Luft kann es auch sein, dass man Schmerzen in der Schulter bekommt. Hatte ich aber nicht. Ich war nach 4 Tagen wieder aus dem KH draußen, was mir total lang vorkam, weil ich gar nicht schlafen konnte, da ich mich nicht drehen konnte. Bis alle Schmerzen ganz weg waren, hat es ca. 2 Wochen gedauert. Nach den 4 Tagen im KH ließen sich die Schmerzen aber ganz gut ertragen. Es muss bei dir ja nicht so laufen wie bei mir, bei mir wurde ja was rausoperiert, das ist ja nochmal anders.
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Agnes.frankes on 15 Apr 2017, 04:09

Ich hatte eine Eileiterdurchspülung beim Frauenarzt, also eine Untersuchung mit Kontrastmittel (mit Sauerstoffbläschen) und Ultraschall. Das ganze war im Übrigen ziemlich traumatisch für mich, das nur so am Rande. Hatte mich auch kurz zuvor mit dem Frauenarzt über die weitere Behandlung gestritten, das hat es vielleicht noch mal negativ beeinflusst.
Gute Nachricht: Flüssigkeit lief prompt durch, alles frei, alles roger. Er hat mir danach Antibiotika verschrieben, die ich auch brav aufgegessen hab und ein entzündungshemmendes Schmerzmittel. Eben hab ich die Packungsbeilage durchgelesen und denk, ich les nicht richtig: Das Medikament kann es Frauen erschweren, schwanger zu werden, durch die Hemmung der Prostaglandinsynthese! Außerdem hab ich gefunden, dass die Einnistung erschwert und die Fehlgeburtrate erhöht ist. Das Argument für die Verschreibung war, dass es sein kann, dass unbemerkt kleinere Verwachsungen "abgesprengt" wurden durch die Durchspülung und wir vorsorglich eine Entzündung verhindern mit dem Mittel. Es würde auch nichts machen, wenn ich in dem Zyklus gleich schwanger werden würde. Nachdem, was ich jetzt herausgefunden habe, zweifele ich das aber stark an.
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Windchen210 on 18 Apr 2017, 02:02

Bei mir war es eine Untersuchung mit einem Kontrastmittel und Ultraschall. Ich war vorher extrem aufgeregt, aber nicht wegen der Prozedur, sondern ob des Ergebnisses. Kommt raus, dass sie zu sind, dann hieße das evtl. OP. Sind zu offen, dann haben wir immer noch keine Erklärung, warum es nicht klappt. Mein Frauenarzt meinte schon seit Monaten, dass sei der nächste logische Schritt, der anstünde, nachdem er festgestellt hat, dass ich einen regelmäßigen Eisprung hab. Aber ich wollte jetzt unbedingt diese Prüfung, ich weiß auch, dass ich einen Eisprung hab, da ich mehr oder weniger regelmäßig Zyklusblätter führe. Das wollte er nicht gelten lassen und so haben wir uns fast schon gestritten. Dann hat er zunächst den Muttermund desinfiziert. Das hat ein bisschen weh getan und ich hab auch gesagt, dass das jetzt weh tut. Ich wusste ja nicht, ob das normal ist, dass das ein bisschen brennen kann oder ob da was nicht stimmt. Dann wurde der Muttermund fixiert und das hat noch ein wenig mehr wehgetan. Ich hab so Krämpfe bekommen, wie eine ganz starke Verstopfung, bei der man sich nur krümmen will. Dann wurde da irgendein Schlauch durch den Muttermund geschoben und es hat auch weh getan. Mir ist so richtig überall der Schweiß ausgebrochen und ich hab mich gefragt, was ich da eigentlich mach. Dass das eigentlich kein Körperteil ist, in dem ich eine Nadel mit einem Schlauch reingeschoben bekommen möchte. In dem Moment wusste ich auch, dass die Flüssigkeit problemlos durchlaufen würde. Das Rausziehen und Lösen und wieder desinfizieren hat einfach auch weh getan. Ich hoffe, ich hab dich nicht so sehr erschreckt. Es ist wie gesagt ein rein subjektiver Bericht. Liebe Grüße
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Pika4u on 14 Sep 2017, 16:44

Ich hatte es auch nicht bei einen FA machen lassen, sondern in einer Kinderwunschklink. Man kann es auch nur mit einer örtlichen Betäubung machen lassen, aber ich habe eine Nadel-Phobie... deshalb wurde mir geraten eine leichte Narkose zu machen. Konnte auch gleich nach dem wach werden aufstehen :) Meist ist man nach einer richtigen Narkose ja erstmal ziemlich drömelig aber bei der ging’s. Doch, man kann feststellen, wie dicht die Eileiter sind... je mach dem wie viel der Flüssigkeit wieder austritt, bzw. wie schnell. Wenn du eh eine künstliche Befruchtung in Erwägung ziehst, dann brauchst du natürlich nicht unbedingt die Durchgängigkeit deiner Eileiter überprüfen zu lassen...Ich persönlich habe es machen lassen, weil a) meine Krankenkasse nun auch bei einer künstlichen Befruchtung mehr zu zahlt und b) Ich gerne eine künstliche Befruchtung mehr als letzten Ausweg versuchen wollte. Liebe Grüße
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby yourAngel on 23 Sep 2017, 00:29

Ich hatte heute mein Vorgespräch mit der Anästhesistin und dem OP-Arzt. Sie waren nett, ich habe auch gesagt, dass ich Angst habe. Mir ging es dort ähnlich wie dir... Als ich dort die ganzen grünen OP-Leute herumschwirren sah und die Anästhesie-Frau in ebensolcher Montur mich über die Gefahren und Risiken aufgeklärt hat. Mir ist das Herz in die Hose gerutscht und ich war handlungsunfähig. Total doof, ich weiß, es geht ja schließlich nicht um Leben und Tod, aber ich hab damit halt einfach ein Problem...Dabei hatte ich mich mental darauf vorbereitet und bin mit Mut und guter Dinge dorthin gegangen. Jedenfalls habe ich meinen Termin erst am 18.3., da ich mich jetzt gerade genau in der Zyklusmitte befinde und sie es auch lieber in der ersten Hälfe machen möchten. Bei mir operieren nur 2 Männer, ich hab gefragt...Ich drück dir die Daumen. Sie sagten mir auch noch mal, dass es ein absoluter Routine-Eingriff ist, kurz und fast ohne Risiken. Ganz liebe Grüße
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby yourAngel on 14 Oct 2017, 20:58

Ich hatte eine Echovist, die war extrem schmerzhaft, hatte anschließend Kreislaufprobleme und habe dann einige Tage geblutet. Das sollte dann die Vorbereitung zur ICSI sein, denn das Ergebnis des Echovist war: beide Eileiter verschlossen. Aber es kam alles anders, im Folgezyklus wurde ich spontan schwanger…Dann hatte ich wieder eine Tubensondierung (nicht mehr Echovist, aber das gleiche Verfahren), allerdings in einer anderen KIWU Klinik. Komplett OHNE Schmerzen, ich konnte die Flüssigkeit laufen sehn (der FA war total begeistert), also, beide Eileiter IO. Dann am 18 ZT Blutungen und Vorbereitung auf stimulierten Zyklus mit Clomifen. Das ging dann leider nicht, da die Feiertage dazwischen kamen und ich nicht zur Ultraschallkontrolle hätte gehen können. Jetzt warte ich auf meinen FA Termin nächste Woche, denn zwei Pipitests waren wieder Positiv!!!
Mein Mann sagt wir haben wieder feucht durchgewischt, daher hat es geklappt. Ich hoffe es auch sehr und würde nach der zweiten Erfahrung sofort wieder diese Untersuchung machen lassen (wobei ich beim zweiten Mal wirklich Angst hatte). Ich wünsch dir eine schmerzfreie Untersuchung und ganz viel Glück!
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Pika4u on 26 Nov 2017, 02:55

Man kann es wohl auch ohne Narkose machen lassen, aber da ich eh eine Nadelphobie habe, riet mir der Arzt es besser unter Vollnarkose machen zu lassen, außerdem kann man dann es auch gleich mit entfernen etc. Wenn Du es ohne Vollnarkose machen lässt, dann brauchst du nicht abgeholt werden. Nur bei einer Vollnarkose ist das der Fall, da musst Du auch jemanden haben, der Dich den ganzen Tag überwacht aber wirklich brauchen tut man es nicht... Jedenfalls hatte ich nicht einmal mensähnliche Schmerzen nach dem es vorbei war, ich bin aufgewacht, hab mich angezogen und zu meinem Mann gesagt, ich will nach Hause. War auch ca. eine Stunde danach schon wieder so fit, dass ich hätte arbeiten gehen können. Also Du glaubst gar nicht was für eine Panik ich davor hatte und heute lache ich darüber, denn mit dieser Vollnarkose bekommst du rein gar nichts mit. Du setzt Dich auf den Gyn-Stuhl, bekommst eine Spritze, schläfst ein, und wenn du aufwachst, stehst Du auf und fragst Dich ob überhaupt was gewesen ist. Ca. 3 Tage danach hast Du ganz leichte Blutungen aber nicht der Rede wert, denn sie sind nicht einmal halb so stark wie normale Schmierblutungen. Du solltest es besser machen lassen, bevor Du noch eine ESS bekommst, denn dein Eileiter kann auch wegplatzen, was Dich nicht nur unfruchtbar macht, sondern auch Lebensgefährlich sein kann. Wenn Dein einer Eileiter z.B. auch nur vernarbt aber durchlässig etc. ist, kann man den ganz einfach wieder öffnen lassen, was sie dann in der Regel auch bei der Untersuchung, Spiegelung wieder öffnen...
Ich hatte leider nicht so ein Glück... bei mir ist der eine ganz zu :-( Die Wahrscheinlichkeit, dass diese sogenannten Flimmerhärchen auch funktionieren, liegt bei nicht einmal 30%... es müssten aber mindestens 60%sein damit die Krankenkasse es übernimmt...Aber wenn wie bei Dir die Durchgängigkeit nur "eingeschränkt" ist, könnte man es ohne Probleme behandeln, was Dein Risiko noch einmal eine ESS zu erleiden zum einen verringert und zum anderen Dich wieder fruchtbarer macht. Ich habe den Eingriff auch nur machen lassen, weil mein Kinderwunsch größer ist als meine Angst. Versuch es doch einfach... schlimmer kann es ja nicht werden, nur besser
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Re: Eileiterdurchlässigkeitsprüfung mit Kontrastmittel

Postby Ruth on 09 Dec 2017, 00:38

Ich kann mich auch nicht daran erinnern, irgendetwas bekommen zu haben. Die Untersuchung habe ich allerdings auch als traumatisch in Erinnerung. Hinterher haben sie mich eine halbe Stunde in ein Zimmer geschoben, in dem ich mich erholen sollte, weil ich keine Farbe mehr im Gesicht hatte. Wusste gar nicht, dass man das auch mit Kurznarkose machen kann. Wenn dein Arzt dir schon ein Medikament mit diesen Nebenwirkungen verschreibt, sollte er sagen, warum. Er muss schließlich davon ausgehen, dass du die Packungsbeilage liest. Für mich hat er nur die halbe Arbeit gemacht. Ich kann gut verstehen, dass du dir Gedanken machst.
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