Wer noch?

Re: Wer noch?

Postby Engeline on 23 Nov 2017, 02:25

Ich hatte Anfang des Jahres meine erste IUI mit Clomifen-Stimulierung. Es hat leider nicht geklappt. Im 2. Clomi-Zyklus bildeten sich bei mir 4 Folli, so dass meine FÄ eine IUI wegen Gefahr von Mehrlingen ablehnte. Wir haben es dann einfach so versucht, hat aber auch nix gebracht. Danach hatte ich noch 2 IUI ohne Stimulation - Ergebnis null. Vorige Woche kam wieder mal die blöde Mens. Dies wird unsere letzte IUI sein, danach machen wir mit IVF weiter. Bei uns war es auch so, dass wir anfangs eigentlich ICSI-Kandidaten waren, aber das Spermiogramm wurde dann auf einmal schlagartig besser. Bei der letzten IUI waren die Werte fast normal, und die Ärzte können sich auch nicht erklären, warum es nicht schnackelt. So, dann können wir ja zusammen bibbern!! Ich wünsche Euch allen viel Glück!
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Re: Wer noch?

Postby Bibolina on 05 Dec 2017, 00:13

Ich war gestern zur Blutuntersuchung und Ultraschall in der KiWu. Praxis. Schlecht gelaufen ist, dass es ein Missverständnis bei den Gonal Spritzen gab. Ich hatte nur 4 Tage lang gespritzt und ging davon aus, dass nach den Untersuchungen geschaut wird, wann ich womit weitermache. Gut ist: der Arzt meinte, er hätte die Gonalpause gar nicht bemerkt, wenn ich es nicht gesagt hätte. Denn Meine Eierstöcke arbeiten so richtig super. Im Ultraschall sah ich dann im linken Eierstock 5 Eibläschen (sonst waren da höchstens 2 zu sehen). Als er sich den rechten ansah. Meine Schokoladenseite ist die rechte. Da sind richtig große, arbeits freudige Eibläschen zu sehen, die werden das Rennen machen, so der Arzt. Da mein Körper so gut auf das Gonal und Co. reagiert, möchte er zunächst keine Insemination vornehmen. Denn er geht davon aus, dass ich jetzt auf natürlichem Weg wesentlich besser schwanger werden kann. Ich muss den neuen Plan erst einmal sacken lassen. Ich bin so verblüfft, dass ich tatsächlich nur einen kleinen Anstoß benötige. Das fühlt sich so neu und unsicher an. Vor allem, weil am Anfang so einiges an körperlichen Ursachen befürchtet wurde. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und danke fürs Zuhören!
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Re: Wer noch?

Postby Bibolina on 05 Dec 2017, 00:13

Ich war gestern zur Blutuntersuchung und Ultraschall in der KiWu. Praxis. Schlecht gelaufen ist, dass es ein Missverständnis bei den Gonal Spritzen gab. Ich hatte nur 4 Tage lang gespritzt und ging davon aus, dass nach den Untersuchungen geschaut wird, wann ich womit weitermache. Gut ist: der Arzt meinte, er hätte die Gonalpause gar nicht bemerkt, wenn ich es nicht gesagt hätte. Denn Meine Eierstöcke arbeiten so richtig super. Im Ultraschall sah ich dann im linken Eierstock 5 Eibläschen (sonst waren da höchstens 2 zu sehen). Als er sich den rechten ansah. Meine Schokoladenseite ist die rechte. Da sind richtig große, arbeits freudige Eibläschen zu sehen, die werden das Rennen machen, so der Arzt. Da mein Körper so gut auf das Gonal und Co. reagiert, möchte er zunächst keine Insemination vornehmen. Denn er geht davon aus, dass ich jetzt auf natürlichem Weg wesentlich besser schwanger werden kann. Ich muss den neuen Plan erst einmal sacken lassen. Ich bin so verblüfft, dass ich tatsächlich nur einen kleinen Anstoß benötige. Das fühlt sich so neu und unsicher an. Vor allem, weil am Anfang so einiges an körperlichen Ursachen befürchtet wurde. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und danke fürs Zuhören!
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Re: Wer noch?

Postby omega on 09 Dec 2017, 00:05

Ich selbst musste pro Zyklus nur 1-2mal zur Blutabnehmen und einmal zum Ultraschall kommen. Ganz früh morgens, weshalb das prima mit der Arbeit zu vereinbaren war. Mit der Auslösespritze den Eisprung auslösen und dann gings los (wie schon beschrieben). Mein Mann musste nur zur eigentlichen IUI mitkommen. Die Krankenkassen haben 8 Versuche genehmigt (muss man vorher beantragen) und dann die Hälfte der Kosten übernommen. Die andere mussten wir selbst zahlen. Das waren pro Versuch (mit Medis) zwischen 90 und 120 eur (je nachdem wie oft ich zum Ultraschall musste). Wir hatten einen tollen Arzt, der uns von Beginn an sagte, dass bei einer IUI die Chancen auf eine Schwangerschaft nicht viel größer sind, als bei einer spontanen Befruchtung. Die KK würden sicherlich nicht 8 Versuche genehmigen, wenn es direkt klappen würde. Meistens klappt es (laut Arzt) so nach 3-4 Versuchen. Viele haben die Geduld aber nicht und gehen gleich zu wesentlich teureren und heftigeren)Methoden über. Wir haben 5 Versuche gebraucht. Und haben einen Sohn, der 2 Monaten alt ist
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Re: Wer noch?

Postby Ruth on 08 Jan 2018, 00:14

Vor ca. einem Jahr wurden bei mir zu viele männliche Hormone diagnostiziert. Allerdings habe ich eigentlich immer einen ES und mein Zyklus ist regelmäßig ca. 30-32 Tage. Mein Freund musste nach erfolgloser Clomieinnahme zwei Spermiogramme machen lassen. Die Beweglichkeit der Spermien ist etwas eingeschränkt. Der Urologe sagte bei einer normal fruchtbaren Frau sollte das aber kein Problem sein. Das bin ich ja aber anscheinend nicht. Meine FA hat mich nun verwiesen auf ein KIWUZE meiner Wahl und hat mir 3 genannt. Hab mir nun eins ausgeguckt und muss bei meiner FÄ anrufen wegen einer Überweisung. Soweit bin ich momentan. Dass das Spermio neu gemacht wird habe ich mir schon fast gedacht. Meine FÄ sagte es solle vorher bei mir noch ein Eileiterdurchgängigkeitstest gemacht werden, ja. Um auch auszuschließen, das da irgendwas verstopft ist.
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Re: Wer noch?

Postby yourAngel on 10 Feb 2018, 17:30

Ich hatte keine IUI, aber...Ich werde jetzt 34 und bei uns kommt sowieso nichts anderes als eine ICSI in Frage aufgrund der wirklich, wirklich schlechten Schwimmer von meinem Mann. Aber mit 39 und bei den vielen, vielen Berichten das IUIs teilweise ewig brauchen oder gar nicht klappen, würde ich sofort auf die ICSI gehen! Weil: Evtl. KK Wechsel? Wir hatten einen und das hat dann auch mal 2 Monate gedauert bis alles durch war. Antrag: 1 Monat! Haben wir schon den Verlust von 3 Monaten. Beratungsgespräche, BT's und sämtliche ärztliche Geschichten, welche die KIWU haben will, bevor man überhaupt dran denkt, mal mit der ICSI zu beginnen. Und diese Tests werden sowohl bei dir als auch deinem Partner gemacht. Hormonwerte, Chlamydien, HIV und gegebenenfalls noch andere, die dazu kommen, weil vielleicht was nicht in Ordnung war bei den BT's. Insgesamt und weil mein Mann nebenbei Berufstätig ist und ich durchs Studium teilweise ebenfalls arg am Rodeln, hat es bei uns beinahe 1 Jahr gedauert, bis wir durchstarten konnten! (Ich weiß, bei anderen gings viel schneller. Aber es geht eben auch langsamer, wenn unvorhergesehenes eintritt.) Ja und dann kommt die Zeit der ICSI.
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Re: Wer noch?

Postby sofi_e on 05 Apr 2018, 00:20

Ich war gestern zur Blutuntersuchung und Ultraschall in der KiWu. Praxis. Schlecht gelaufen ist, dass es ein Missverständnis bei den Gonal Spritzen gab. Ich hatte nur 4 Tage lang gespritzt und ging davon aus, dass nach den Untersuchungen geschaut wird, wann ich womit weitermache. Gut ist: der Arzt meinte, er hätte die Gonalpause gar nicht bemerkt, wenn ich es nicht gesagt hätte. Denn Meine Eierstöcke arbeiten so richtig super. Im Ultraschall sah ich dann im linken Eierstock 5 Eibläschen (sonst waren da höchstens 2 zu sehen). Als er sich den rechten ansah. Meine Schokoladenseite ist die rechte. Da sind richtig große, arbeitsfreudige Eibläschen zu sehen, die werden das Rennen machen, so der Arzt. Da mein Körper so gut auf das Gonal und Co. reagiert, möchte er zunächst keine Insemination vornehmen. Denn er geht davon aus, dass ich jetzt auf natürlichem Weg wesentlich besser schwanger werden kann. Ich muss den neuen Plan erst einmal sacken lassen. Ich bin so verblüfft, dass ich tatsächlich nur einen kleinen Anstoß benötige. Das fühlt sich so neu und unsicher an. Vor allem, weil am Anfang so einiges an körperlichen Ursachen befürchtet wurde. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und danke fürs Zuhören!
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Re: Wer noch?

Postby Siri on 14 Apr 2018, 20:43

Mein Mann musste 1- 2 Std. vor der Insemination Sperma abgeben, das dann in der Zwischenzeit bearbeitet wurde. Die Insemination an sich ist recht unspektakulär. Das Sperma wird mit einem Katheter in die Gebärmutter gegeben. Ist ähnlich einer gynäkologischen Untersuchung. Tut nicht weh. Ich musste vorher ein paar mal hin zum Ultraschall und Blutentnahme. Vielleicht ca. 3 x. Konnte ich ganz gut mit dem Job vereinbaren, weil ich immer ganz früh kommen konnte. Bei der 1. IUI musste ich den Eisprung auslösen, bei der 2. war der Follikel schon so weit, dass alles schnell gehen musste und es ohne Auslösespritze ging. Nach der Insemination habe ich Utrogest genommen. Andere Medikamente musste ich nicht nehmen, war jeweils im Spontanzyklus ohne Stimulation. Wir hatten 2 IUIs und beide ohne Erfolg. Haben die 3. schließlich gar nicht mehr gemacht, sondern sind auf ICSI umgestiegen. Bei uns wurden die Kosten von der KK übernommen. Sind auch beide bei derselben KK versichert.
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Re: Wer noch?

Postby Louisa1998 on 21 Apr 2018, 02:11

Ich bin 38, mein Mann 47. Wir haben bereits eine Tochter mit 5 Jahren. Schon für unsere erste Tochter brauchten wir über 2 Jahre und etliche Clomi-Zyklen bis hin zum bevorstehenden ICSI-Zyklus. Genau vor diesem wurde ich dann normal schwanger. Welche Medis ich damals aber alles bekam weiß ich nicht mehr so genau, da ich mich damals mit der Materie noch nicht so auseinander gesetzt hatte. Nun, nach mittlerweile 4,5 Jahren des Wartens und der erfolglosen unzähligen Eisprung-Tests und wieder Clomi, starteten wir Ende Februar wieder mal unsere KiWu-Karriere. ICSI wurde wieder beantragt, aber es wurden dafür 2 Spermiogramme im Abstand von mind. 12 Wochen benötigt. Weil ich aber sofort mit irgendetwas anfangen wollte, einigten wir uns auf IUI, die wir sollte es Probleme geben auch selbst zahlen würden. Ich habe absolut nicht an die Insemination geglaubt. Ehrlich gesagt zu 0,0 %, aber ich wollte jetzt was tun, nachdem wir uns zu diesem Schritt entschlossen hatten. 1. IUI Anfang Mai, ich fühlte mich so unschwanger, dass ich nicht mal zum Test hinging, sondern so auf die Mens wartete, die auch mehr als pünktlich eintraf. Sofort 2. IUI bei der ich den Arzt sogar fragte, ob er schon jemals eine positive IUI hatte!! Er meinte ja durchaus, aber das Spermiogramm eines Mannes wäre so schlecht gewesen, dass er bei mir jetzt sicherlich nicht nochmal eine macht, sondern nur noch ICSI.
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Re: Wer noch?

Postby paprik_a on 25 Apr 2018, 00:47

ICSIs haben gerade bei jüngeren Paaren sehr hohe Erfolgsquoten (über 40 %). Inseminationen haben dagegen so niedrige Erfolgsraten, dass viele Kinderwunschzentren sie gar nicht mehr anbieten. Das ist also oft verlorene Zeit und verlorenes Geld, denn auch hier muss man ja selbst zuzahlen. Wenn es finanziell geht, würde ich jetzt mit den ICSIs anfangen. Wenn es geldmäßig aber gar nicht geht, könntet Ihr es natürlich - um die Zeit bis zum 25. Jahr zu überbrücken - mit Inseminationen probieren. ICSIs werden übrigens aber auch ab 25 Jahren nur bei verheirateten Paaren von den Krankenkassen bezuschusst! Am besten wäre es vielleicht, Ihr würdet eine Extra-Kasse für die KiWu-Behandlung anlegen und für die ICSIs sparen, statt Geld für Inseminationen auszugeben. Heiraten wäre zwischendurch auch nicht schlecht, sonst wird's nix mit der hälftigen Kostenübernahme durch die Krankenkasse.
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