was weiter

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Postby Maria Waldfogel on 14 Mar 2016, 18:40

ich hab mal eine Frage, vielleicht finde ich ja jemand, der ähnliche Einschränkungen hat. Seit meiner zweiten OP im letzten Monat, habe ich nun keine Eileiter mehr, nur noch zwei Eierstöcke, von denen aber einer glaube ich verkleinert ist. mir wurde gesagt, dass das eigentlich keine schlechten Bedingungen für IVF sind. Daher meine Frage, ist hier jemand dem es ähnlich geht und der vielleicht durch IVF schwanger geworden ist ohne Eileiter. Wenn ja wie viele Zyklen hat das gedauert? Ich habe schon einen Zyklus hinter mir, das war vor der OP, dann ist alles schief gelaufen und eben die OP bei der der zweite Eileiter entfernt wurde, heute habe ich die Kontrolluntersuchung ob alles gut abgeheilt ist, bin daher etwas nervös, will nichts Schlechtes hören.
Ich hoffe es gibt ein Paar Frauen, die ihre Erfahrungen mit mir teilen können.
danke
Maria Waldfogel
 
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Re: was weiter

Postby yourAngel on 14 Mar 2016, 18:53

Will dir meine Geschichte erzählen, weil ich dieselbe Frage habe.
Mein Freund und ich wünschten uns ein Kind und da ich mir nie Gedanken darüber gemacht hab, dass es evt. nicht so leicht funktionieren könnte, war ich guter Dinge und setzte die Pille ab.
Monate gingen ins Land und rein gar nichts passierte. Ich begann mir langsam Sorgen machen.
Nun suchte ich Rat beim Frauenarzt und bekam eine lange Tablettenliste.
11 Monate, etliche Schwangerschaftstests und Ovulationstest später war ich mit meinem Freund in eine neue Stadt gezogen und ging nun auch in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis.
In der KiWupraxis sollte nun langsam begonnen werden meinen Zyklus zu kontrollieren in dem ich in regelmäßigen Abständen zum Ultraschall und zur Blutuntersuchung kommen sollte.
Doch weit kam ich damit nicht... Sie stellten eine Zyste am Eierstock fest. Bei der Nächsten Untersuchung waren es dann schon 2 Zysten und ein Tumor wie es schien. Und dazu kamen auch noch Chlamydienwerte die im Blut festgestellt wurden. Es wurde mir zu einer Bauchspiegelung geraten um die Zysten/Tumore zu entfernen.
So kam es dass ich zur OP musste- Es war der Horror im Krankenhaus neben Frauen zu liegen die grad einen Kaiserschnitt hinter sich hatten. Ich war einfach heilfroh als die OP hinter mir lag. Doch das dicke Ende sollte noch kommen. Ich war beim 1.Gespärch nach der Op mit dem Arzt noch so benommen von der Narkose das ich es evt nicht mit bekommen oder er es nicht erwähnte.. jedenfalls erfuhr ich erst ca 3 Tage nach der OP das mir beide Eileiter entfernt wurden und ich nie auf natürlichem Wege schwanger werden kann.
Ich dachte ich verkrafte das alles ganz gut, so mal der Arzt dann auch sagte das die Chancen bei einer künstlichen Befruchtung nun besser sind als vorher. Doch nach und nach merk ich dass es mich doch sehr belastet, dass es nicht mehr auf normalem Wege geht.
Ich bin fast 23 Jahre alt und wollte immer eine junge Mama sein…und nun? ausgeträumt?
Als mir dann noch meine Frauenärztin sagte man müsse verheiratet sein und min.25 Jahre um von der Krankenkasse Unterstützung zu bekommen, schien mein Wunsch in unerreichbare Ferne gerückt zu sein.
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Re: was weiter

Postby Siri on 14 Mar 2016, 18:57

Also ich habe genau das gleiche Problem. Mein Arzt riet mir von einer Op ab, da sich danach meistens bei der Wundheilung die Eileiter wieder verwachsen. (meine sind bis zum Schluss, also kurz vor den Ovarien, verwachsen). Da sind die Chancen wohl schlechter, als wenn es in der Mitte ist, auf Grund der feinen Gewebe)
Wir haben dann eine IVF gemacht, ich habe ein gesundes Kind bekommen. Für das Geschwisterchen haben wir 4 IVFs gemacht, aber da ich auch fast 40 bin und eigentlich immer nur 1 oder max. 2 EZ bekam (Qualität auch beschissen), haben wir uns für EZSP entschieden.
Ich kann nur sagen: Das Kind ist wunderbar, ich habe es genauso lieb wie das erste und ich kann nur für mich sprechen, dass es einfach wunderschön ist, wenn man mal ein Positives Ergebnis erhält und nicht wie bei den vielen teuren IVFs immer wieder in ein Tief fällt.
Im Nachhinein hätte ich mich viel eher für den Weg entschieden.....aber hinterher ist man immer schlauer)
Ich wünsche Euch viel Glück bei Euren Versuchen und gebt nicht auf, auch ein Baby durch EZSP liebt man genauso und man denkt gar nicht mehr dran, dass es nicht von einem selbst ist! Außerdem ist die Hälfte ja von meinem Mann.
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Re: was weiter

Postby omega on 14 Mar 2016, 19:01

Ich glaub, Du bist noch nicht so vertraut mit dem Thema. Am besten beliest Du Dich erstmal. Dir wurden zwar die Eileiter entfernt, aber Deine Eierstöcke können für eine IVF punktiert werden. Der Embryo wird in die Gebärmutter transferiert. Bei Dir sind wahrscheinlich sowohl Eierstöcke als auch Gebärmutter noch intakt. Also kannst Du auch ein Kind austragen!
Meine EL waren beide dicht, bzw. sehr schwer durchgängig. Nachdem mir dann nach einer geplatzten ELSS auch noch ein Eileiter entfernt werden musste, haben wir uns letztes Jahr für eine IVF entschieden. Beim 2. Versuch hat es geklappt und nun warten wir auf die Geburt unseres kleinen.
Unser KiWu Arzt hat uns damals auch auf die Gefahr eines möglichen Einnistungsproblem durch evtl. vorhandene Flüssigkeit in dem noch vorhandenen EL aufgeklärt, hat aber auch darauf hingewiesen, dass eine Entfernung gut überlegt sein sollte und der psychische Effekt eines solchen Eingriffs nicht zu unterschätzen ist. Ich muss persönlich sagen, dass ich am Verlust des einen EL schon ganz schön zu beißen hatte - obwohl der ja auch "unbrauchbar" war.
Mir wurde die Entscheidung dann aufgrund der eingetretenen SS abgenommen, ich kann aber nicht sagen, wie ich mich sonst entschieden hätte und kann mehr als gut verstehen, dass Du nichts unversucht lassen möchtest.

Viel Glück!
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Re: was weiter

Postby Louisa1998 on 14 Mar 2016, 19:06

Hmm. das habe ich noch nie gehört. Ich hatte auch verschlossene Eileiter und jetzt funktionieren sie so wie so nicht. Ich hatte 2 Eileiter OPs und danach Chance 50:50. Hatte eine ELSS.. Bin dann aber mit IVF ss geworden und habe eine wunderschöne, gesunde Tochter zur Welt gebracht. Die Aussage vom Arzt verstehe ich überhaupt nicht. Deswegen macht man eben IVF/ICSI, wenn die Eileiter nicht funktionieren...lass dir das von ihm erklären. Du brauchst die Eileter dann eben nicht mehr. Die sollen doch das befruchtete Ei doch in die GM rein bringen. Und wenn die das nicht können, dann Pech. Und das machen ja die Ärzte bei KB. Du bekommst das Embryo direkt in die GM.
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Re: was weiter

Postby Agnes.frankes on 14 Mar 2016, 19:33

das tut mir sehr leid für dich ... meine Schwester hatte immer wieder eileiterschwangerschaft und eine tube verschlossen. Sie hat sich microskopiche OP 4stunden lang unterzogen, dann wurde 5monate später schwanger, leider wieder eileiterschwanger, weil kleine narben enstanden, wo das befruchtete einengen bleibt. Sie hatte dann eine ivf gemacht und ist dann auf anhib gleich schwanger geworden. das ganze hat nicht mall 3 monate gedauert doch als sie in der 9 woche war hatte sie einen schweren schicksals schlag in der familie: unser bruder und mein kleiner neffen haben sich tot gefahren und in der 9 woche hat das hertzchen aufgehört zuschlagen weil sie sich sehr aufregte((
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Re: was weiter

Postby tilda on 10 Sep 2017, 23:55

Also ich habe genau das gleiche Problem. Mein Arzt riet mir von einer OP ab, da sich danach meistens bei der Wundheilung die Eileiter wieder verwachsen. (meine sind bis zum Schluss, also kurz vor den Ovarien, verwachsen). Da sind die Chancen wohl schlechter, als wenn es in der Mitte ist, auf Grund der feinen Gewebe). Wir haben dann eine IVF gemacht, ich habe ein gesundes Kind bekommen. Für das Geschwisterchen haben wir 4 IVFs gemacht, aber da ich auch fast 40 bin und eigentlich immer nur 1 oder max. 2 EZ bekam (Qualität auch beschissen), haben wir uns für EZSP entschieden. Ich kann nur sagen: Das Kind ist wunderbar, ich habe es genauso lieb wie das erste und ich kann nur für mich sprechen, dass es einfach wunderschön ist, wenn man mal ein Positives Ergebnis erhält und nicht wie bei den vielen teuren IVFs immer wieder in ein Tief fällt.
Im Nachhinein hätte ich mich viel eher für den Weg entschieden.....aber hinterher ist man immer schlauer). Ich wünsche Euch viel Glück bei Euren Versuchen und gebt nicht auf, auch ein Baby durch EZSP liebt man genauso und man denkt gar nicht mehr dran, dass es nicht von einem selbst ist! Außerdem ist die Hälfte ja von meinem Mann.
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