Myome

Re: Myome

Postby Pika4u on 08 Oct 2017, 18:47

Also ich habe vor 4,5 Jahre erfahren, dass meine Gebärmutter voller Myome ist, es waren damals 4 Große die zum Schluss knapp 8cm hatten und die vielen, die innen außen und direkt auf der Wand saßen. Mein Frauenarzt riet mir direkt zur Adoption und in der Klinik machten mir alle Hoffnung auf Gebärmutterentfernung...Mein Mann hat sich damals viel Mühe gemacht und im Internet recherchiert ohne Ende... Wir hatten einen Termin zur OP, bzw. Entfernung der Myome und dann das Wunder ich wurde trotzdem schwanger... Wir waren wohl sehr verliebt und voller Hoffnung. Nichte desto trotz möchten wir gerne ein zweites Kind. Seit dem Tag hatte ich einen regelmäßigen Zyklus ganz ohne Pille und meine Myome sind nur noch halb so groß und schrumpfen weiter und die Chancen für ein weiteres Baby stehen echt gut. Ich kann die nur raten, informiere dich dort und schau dort vorbei, die können dir echt helfen... Wenn du Fragen hast, dann helfe ich dir gerne weiter...Viele Grüße
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Re: Myome

Postby sofi_e on 27 Oct 2017, 01:00

Zunächst können Myome überhaupt verhindern, dass eine Schwangerschaft eintritt, indem sie die Einnistung des Eies in der Gebärmutter stören. Myome können auch das frühe Wachstum des Embryos so stark stören, dass es zu einer Fehlgeburt kommen kann. Hat sich eine Schwangerschaft trotz eines Myoms erst einmal bis zur 12.-14. Schwangerschaftswoche entwickelt, läuft das Wachstum des Feten meist ungestört in der Schwangerschaft weiter. Schädigungen des Kindes durch Myome sind nicht zu erwarten und extrem selten. Es kann aber zu Frühgeburten kommen. Große Myome können den Gebärkanal verlegen, so dass ein Kaiserschnitt gemacht werden muss. Myome können in der Schwangerschaft sehr stark an Größe zunehmen, so dass es manchmal zu Schmerzen und Druckgefühlen kommt. Wann sollten Myome in der Schwangerschaft operiert werden? Myome sollten in der Schwangerschaft grundsätzlich nicht operiert werden, wenn es nicht lebensnotwendig für die Mutter ist. Eine Myomoperation in der Schwangerschaft ist immer ein sehr hohes Risiko wegen der starken Durchblutung der Gebärmutter und der Myome. Zusätzlich kann man durch eine solche Operation vorzeitige Wehen auslösen. Es gibt Hormone, die die Frau in die Wechseljahre versetzen. Diese Hormone bewirken, dass Myome manchmal schrumpfen. Sobald die Hormontherapie beendet wird, wachsen die Hormone allerdings wieder genauso stark, so dass eine solche Hormontherapie, die nebenwirkungsreich ist, nur für einen begrenzten Zeitraum Sinn macht. Andere Hormone wie Gestagene oder z. B. die Pille wirken sich nicht positiv auf das Hormonwachstum aus. Eine Myomdiät gibt es nicht. Auch in der traditionell chinesischen Medizin gibt es keine effektiven Therapien bei Myomen.
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Re: Myome

Postby Bibolina on 08 Nov 2017, 01:10

Ich habe ganz genau dasselbe Problem wie du! Bei mir wurde Anfang Juli (kurz vor dem Start der ersten ICSI) ein kleines Myom festgestellt von meinem FA. Der meinte aber auch, dass das absolut nicht störend ist in der Größe. Bei mir ist das ganz am Rande der Gebärmutter. Dann muss ich während der Behandlung zu einer Vertretungsfrauenärztin da mein FA krank war. Auch die meinte ein kleines wäre nicht störend, der Aufwand einer Entfernung viel höher. Jetzt musste ich mir einen neuen FA suchen, bei dem ich letzte Woche einen Termin hatte. Der fand komischerweise gar kein Myom. Aber er hat gemeint, auch wenn er eins gesehen hätte (vll. hat es sich an dem Tag etwas versteckt) hätte er mir total davon abgeraten das wegmachen zu lassen. Das ist ein FA, der auch IUIs usw. durchführt und er muss sich wohl damit auskennen. Er meinte er habe schon ganz viele Frauen in Behandlung gehabt, die auch mit Myom schwanger geworden sind. Muss sagen, skeptisch bin ich auch, vor allem nachdem die letzte ICSI dann eben negativ war. Da fragt man sich natürlich schon, ob es daran gelegen hat. Aber die in meiner Kiwu-Klinik meinten, wenn der FA sagt, das ist ok, dann passt das. Sie sagen nicht von Vornherein, dass man ein Myom vor einer Behandlung entfernen lassen muss. Wenn es jetzt besonders riesig wäre, dann schon, aber bei kleinen nicht.
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Re: Myome

Postby Engeline on 08 Dec 2017, 23:27

Seit Jahren muss ich mich notgedrungen mit dem leidigen Myom-Thema beschäftigen und kenne mich daher recht gut aus. Vor 5 Jahren wurde bei mir das erste Myom gefunden. Mein FA meinte, dass es unbedingt vor Beginn der Kiwu-Zeit entfernt werden müsste, da es je nach Lage (wie bei mir in der Gebärmuttermuskulatur) die Einnistung erschweren würde. Kiwu war da noch kein Thema aber ich wollte es weghaben, bevor es soweit war. Vor 3 Jahren wurde dann wieder an gleicher Stelle und in ähnlicher Größe wieder eines gefunden. Allen Unkenrufen zu trotz wurde ich einen Monat später ungeplant schwanger. Ich habe mich über die kleine Überraschung doch sehr gefreut, da mir ja erschwerter Kiwu mit eventueller Kiwu-Klinik prophezeit wurde. Doch leider sind Myome nicht nur für die Einnistung schädlich, sondern können auch Fehlgeburten hervorrufen...was bei mir dann der Fall war :-( Nach der verordneten 6 Monate Wartezeit wurde ich dann sofort wieder schwanger und dank des entfernten Myoms verlief die Schwangerschaft problemlos. Mein Kleiner ist jetzt 2 und bald kommt Nr.2. Dank der entfernten Myome alles problemlos. Alles Gute für die anstehenden Entscheidungen!
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Re: Myome

Postby Siri on 16 Dec 2017, 02:52

Mein FA hat ein Myom von ca. 2,6 cm festgestellt. Ende August war es auf 5-6 cm Durchmesser gewachsen. Da ich mit ihm auch meinen Kinderwunsch besprochen habe, wollte er gleich operieren (mittels Bauchspieglung), weil er vermutete, dass ein Eileiter blockiert wird. Danach, so sein Rat, die ersten drei Monate nicht schwanger werden, weil die Narbe noch nicht verheilt ist. Mein Freund hat mich überzeugt, eine zweite Meinung einzuholen. Und der zweite FA war genau der anderen Meinung, er hatte noch nie Probleme mit Myomen während der Schwangerschaft gehabt und hat mir geraten, nicht zu operieren und uns noch ein weiteres halbes Jahr zu geben. Verwirrung war groß! Ratlosigkeit auch. Ausschlaggebend war dann ein Telefonat mit einem guten Freund der Familie meines Freundes, der Gyn war und sich auf das Thema Kinderwunsch und Myom spezialisiert hat. Seine Meinung war ebenfalls sehr eindeutig: nicht operieren und dem Kinderwunsch nachhelfen. Ich habe mir daraufhin von Clearblue einen Ovulationstest besorgt. Der erste ÜZ war negativ, meine Mens kam. Außerdem nach ausführlicher Recherche im Internet nehme ich nun Bryophyllum und Ovaria Comp. Und bin nun gespannt auf das Wochenende, ob meine Mens kommt. Es ist nicht einfach. Und ich weiss nicht, wie es mir am Wochenende gehen wird.
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Re: Myome

Postby Bibolina on 07 Jan 2018, 23:29

Ich habe mein Vorderwandmyom (ca 3cm) im September 2015 operieren lassen, während der OP wurde noch ein zweites Myom gefunden und auch gleich entfernt. Wir versuchen schon seit 2013 schwanger zu werden, ohne Erfolg. An irgendwas muss ja liegen, wenn man nie schwanger wird. Nun ja, im September also operiert. Leider mit Bauchschnitt, damit die Sache sorgfältig gemacht werden konnte. Danach hiess es 3-4 Monate verhüten. Das machte mir recht zu schaffen. Nun ist dann auch das überstanden. Jetzt gehts dann weiter mit IUI. Was wurde denn bei Euch sonst schon alles abgeklärt? Ich denke, wenn keine anderen Hinderungsgründe gefunden werden, würde ich das Myom entfernen lassen. Der Arzt, der mich operiert hatte, hat mir erklärt, dass die Gebärmutter ca. 4 auf 8cm gross ist. So gesehen ist ein Myom von auch wenigen cm verhältnismäßig gross. Es kommt aber vor allem drauf an, wo es sitzt. Ich wünsche dir alles Gute
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