Geburt mit PDA

Geburt mit PDA

Postby Blackandwhite on 07 Nov 2014, 14:38

Die gängigste Schmerzbehandlung während der Geburt ist sicher die PDA.Mit einer PDA können Sie bei der Geburt selbst entscheiden, wie stark Sie den Schmerz spüren: Sie können die Dosierung bestimmen und die PDA auf Wunsch für die Presswehen auch ganz abstellen. :)
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Re: Geburt mit PDA

Postby whodares on 07 Nov 2014, 14:44

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine PDA und spüre ich nach der PDA gar nichts mehr von der Geburt?
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Re: Geburt mit PDA

Postby Blackandwhite on 07 Nov 2014, 14:48

Nach etwa 15 bis 20 Minuten hat die PDA ihre volle Wirkung entfaltet. Die Schmerzen sind weg. Der beste Zeitpunkt ist am Beginn der Wehen. :D
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Re: Geburt mit PDA

Postby whodares on 07 Nov 2014, 14:54

Hallo!
Kann die PDA dem Baby schaden? Beeinträchtigt die die Gesundheit des Kindes?
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Re: Geburt mit PDA

Postby Blackandwhite on 07 Nov 2014, 14:59

Nein, alles ist Ok. Die Kinder sind genauso fit wie Babys von Müttern, die keine Schmerzmittel bekommen haben.
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Re: Geburt mit PDA

Postby Pika4u on 09 May 2018, 22:38

Ich habe auch spontan entbunden und auf den letzten Metern hat mir die PDA sehr geholfen. Ich war wirklich beschwerdefrei. Das Setzen tat nicht weh, war nur etwas unangenehm. Allerdings war ich ganz schön entspannt. Also wenn man Wehen hat, dann veratmet man sie. Durch das heftige Atmen pumt man Sauerstoff in seinen Körper und man unterstützt das Baby so aktiv bei seiner Arbeit. Das wurde mir nicht gesagt. Während also mein Baby weiterkämpfte, lag ich flachatmend und entspannt rum.
Hätte ich das gewusst, hätte ich auch mit PDA so doll geatmet, als spürte ich die Wehen, einfach um das Baby mehr zu unterstützen. Die PDA wird eigentlich so dosiert, dass sie bis zu den Presswehen verklingt. Es wird eher nachgespritzt, als das man zuviel gibt. Dass heißt, dass man dann die Presswehen aktiv mitgestalten kann. So war es auch bei mir. Ich würd es immer wieder so machen. Musst aber rechtzeitig nach der PDA verlangen, denn der Arzt muss erst aufgesucht werden und auch Zeit haben. Auf jeden Fall ist die PDA eine echte Alternative zum KS. Du schaffst das schon. Wünsche dir alles Gute. LG
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Re: Geburt mit PDA

Postby notyours on 10 May 2020, 11:03

Hallo. Vor 2 Jahren habe ich meinen Sohn mit PDA bekommen. Das habe ich nicht selbst gewünscht und habe mir somit auch den Zeitpunkt nicht aussuchen können. Aber bei der Geburt war das die die einzige und richtige Entscheidung. Ich hatte sehr starke regelmäßige Wehen alle 2-3 Minuten im Laufe von 13 Stunden. Allerdings ging der Muttermund auf einmal nicht mehr weiter. Es wurde festgestellt das der Puls meiner Kleinen zu hoch war und die Hebamme sagte, es wäre besser einen Kaiserschnitt zu machen. Obwohl ich fast 14 Stunden völlig unverständlich nach so starken Schmerzen fast ohnmächtig war, sagte ich trotzdem dass ich mein Kind natürlich entbinden will. Die Hebamme teilte mir nach einem Gespräch mit dem Arzt mit, dass wir es doch nochmal weiter probieren, aber mit PDA. Ich hatte also quasi die Wahl zwischen KS und PDA. Da war mir die PDA natürlich um einiges lieber. Also PDA wurde gelegt. Das legen verlief reibungslos. Sie wirkte nach ca 20 min. Und es war eine Erlösung! Ich war entspannt, konnte dösen und währenddessen schritt die Geburt weiter fort. 2 Stunden nach PDA Legen ist meine Kleine dann endlich geboren. Die Austreibungsphase war kaum schmerzhaft. Ob die PDA noch extrem gewirkt hat, weiß ich nicht genau, aber ich konnte gut mitarbeiten und habe ganz ohne Hilfe meine Kleine geboren. Ich hoffe, ich konnte dir helfen! Und wünsche dir alles Gute
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Re: Geburt mit PDA

Postby unmatched on 10 May 2020, 11:09

Bei meine 2.Geburt hatte ich gerade eine PDA machen lassen und kann sagen, ich würde es immer wieder tun… Der Grund dafür waren die Eröffnungswehen. Ich konnte einfach diese Schmerzen nicht mehr ertragen, meine Hebamme wollte etwas anderes versucht, aber ich habe auf PDA bestanden und wollte einfach nichts anderes machen. Der MuMu war bei 3 cm und hat sich über mehrere Stunden nicht weiter bewegt und die Wehen dauerten 4 Stunden. Also gegen 9 Uhr war ich im Krankenhaus, um 15 Uhr PDA bekommen, dann eine Stunde später hoch dosiert und um 9 Uhr konnte ich endlich meinen Sohn in den Armen halten. Pressen war überhaupt kein Problem für mich, auch ohne irgendwas zu spüren. Die Hebamme hatte mich vor der Hochdosierung auch gefragt, ob ich sicher bin, dann noch pressen zu können. Und natürlich bestätigte ich meine Antwort und es hat ohne Probleme geklappt. Gleich nach der Geburt konnte ich nicht aufstehen, aber am nächsten Tag konnte ich schon laufen. Dafür hatte ich eine absolut schmerzfreie Geburt, ab dem Moment der höheren Dosierung. Sollte ich bei der nächsten Geburt wieder an den Punkt kommen, dass ich die Schmerzen nicht mehr ertrage, wird’s definitiv wieder eine PDA geben
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Re: Geburt mit PDA

Postby Licht on 10 May 2020, 11:14

Ich habe meine Tochter spontan entbunden und mir hat die PDA sehr geholfen. Ich hatte keine Komplikationen oder Beschwerden und beim Einsetzen habe ich kein Schmerz gespürt, das war nur ein wenig unangenehm. Die PDA wird eigentlich so dosiert, dass sie bis zu den Presswehen verklingt. Es wird eher nachgespritzt, als das man zuviel gibt. Das heißt, dass man dann die Presswehen aktiv mitgestalten kann. So war es auch bei mir. Ich würd es immer wieder so machen. Musst aber rechtzeitig nach der PDA verlangen, denn der Arzt muss erst aufgesucht werden und auch Zeit haben. Auf jeden Fall ist die PDA eine echte Alternative zum KS. Du schaffst das schon. Wünsche dir alles Gute
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