Wir werden unser Kind zur Adoption freigegeben...

Wir werden unser Kind zur Adoption freigegeben...

Postby gyttih on 02 May 2015, 15:48

Hallo jemand in diesem Forum, sind Sie interessiert, um Kind zu adoptieren ?? Dann kontaktieren Sie gunda34@t-online.de, wenn Sie an die Annahme eines neugeborenen Babys aus einem Waisenhaus sind. mein Mann verabschiedet und freigeben möchten. Dank
gyttih
 
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Re: Wir werden unser Kind zur Adoption freigegeben...

Postby Maria Waldfogel on 10 Dec 2016, 23:05

Ich muss mir aus der Seele schreiben…Ich habe ein Problem, über welches ich bis jetzt noch nicht gesprochen habe! Ich bin mit 18 Jahren Schwanger geworden. Das war damals mit meinem ersten Freund. Die damalige Situation war die, dass ich wirklich keinen guten Draht zu meiner Familie hatte. Meinen Eltern sind getrennt und meine Mutter hasst mich. Auf jeden Fall haben wir nie über wichtige Dinge geredet und uns mehr gestritten als normal unterhalten. Bei meinem Freund wiederum, war es so, dass er so Eltern hatte die Fehler bzw. schlechtes nicht zugelassen haben. Es war dann so, dass wir zwei überhaupt nicht wussten, was wir machen sollten. Ich habe mich nicht getraut irgendetwas zu unternehmen. Er auch nicht. Wir sind natürlich weiterhin zur Schule gegangen, es hat niemand bemerkt. Irgendwann ging es nicht mehr, mir ging es schlecht, ich wusste nicht in welchem Monat ich war etc. Ich bin dann zum Frauenarzt und dort zusammengebrochen. Im 7. Monat schwanger.... Natürlich war es mir bewusst, allerdings war das zuviel für mich. Habe lange mit meiner Frauenärztin geredet. Sie hat mir gesagt ich muss mit meiner Mutter reden, was mir natürlich ebenfalls klar war, was ich aber auch nicht wahrhaben wollte. Am selbem Abend bin ich zu ihr hingegangen und habe ihr den Mutterpass gegeben. Was folgte, waren ein paar Prügel und die Bitte ihr Haus zu verlassen. Die Eltern von meinem Freund haben es natürlich auch erfahren, dort war ebenfalls die Hölle los! Mir wurde unterstellt, ich würde ihm ein Kind unterjubeln etc. Ich habe mich so schuldig gefühlt! Ich war 18, er war mein erster Freund! Die Wochen darauf folgten Arzt und Krankenhaustermine, Gespräche bei Beratungsstellen etc. ... Da ich keinerlei Unterstützung meiner Familie erwarten konnte, habe ich mich schweren Herzen dazu entschieden, den kleinen zur Adoption freizugeben. Damals wusste ich auch noch nicht, was da alles auf mich zukommt. Ich und mein Freund suchten passende Adoptiveltern aus, nach Kriterien die uns wichtig waren. Ab dem Tag nach der Entbindung, bis heute bereue ich jeden Schritt! Ich vermisse meinen kleinen Jungen so sehr. Ich weiß gar nicht warum ich die Adoptionspapiere unterschrieben habe. Mittlerweile bin ich 29 Jahre. Zurzeit geht es mir sehr schlecht. Ich bin sehr traurig und meine Gedanken kreisen um nichts anderes. Ich weiß schon, dass es der richtige Schritt war, ich war viel zu jung, hätte ihm nichts bieten können, hatte Pläne, Abitur etc. wollte meine Jugend genießen...
Maria Waldfogel
 
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